Xiaomi hat mit dem Mi Band 3 Ende Mai ein neues Fitness-Armband veröffentlicht, das als Preiskracher sicherlich auch einige Handgelenke unserer Leser ziert. Tatsächlich gibt es auch in meinem Bekannten- und Familienkreis etliche Menschen, die sogar noch das Vorgängermodell nutzen und begeistert von den Qualitäten sind. Nun stellt Xiaomi jedenfalls dem Mi Band 3 als Alternative auch noch das Hey+ zur Seite. Auch hier handelt es sich um ein Fitness-Armband, das aber zusätzlich einige Kniffe mitbringt.
So bietet das Xiaomi Hey+ einen noch etwas größeren AMOLED-Bildschirm mit 0,95 Zoll Diagonale und 240 x 240 Pixeln. Das Mi Band 3 muss mit 0,78 Zoll und nur 128 x 80 Pixeln aus kommen. Das Gewicht des neuen Xiaomi Hey+ beträgt 19,7 Gramm. Der Akku wartet mit 120 mAh auf. Hier ist neben Bluetooth 4.2 LE aber auch NFC an Bord. Zumindest in China kann das Armband daher auch als Fahrkarte in öffentlichen Verkehrsmitteln herhalten.
Wie auch das Xiaomi Mi Band 3, so ist das Hey+ auf Fitness und Gesundheit fokussiert. So kann das Armband Aktivitäten wie Schwimmen, Laufen und Walking erfassen. Vorteil: Der Pulsmesser kann hier den Herzschlag kontinuierlich messen. Auch das Tracken des Schlafes ist möglich. Anrufe dürft ihr ebenfalls, wie beim Mi Band 3, direkt am Armband annehmen / ablehnen. Als Schnittstelle zum Smartphone dient auch hier die App MiFit.
Auf dem Display des Hey+ werden auch bis zu zehn Anrufe bzw. Benachrichtigungen angezeigt. Bis zu 300 Zeichen pro Message sind darstellbar. Als Akkulaufzeit nennt Xiaomi übrigens ca. 18 Tage. Über die App Miija ist auch die Vernetzung mit Xiaomis Smart-Home-Brimborium möglich.
In China kostet das Xiaomi Hey+ umgerechnet etwa ca. 37 Euro. Im Handel ist das Fitness-Armband dort ab dem 20. September 2018 zu haben. Der Preis liegt also doch relativ deutlich über dem des Mi Band 3. Dafür bekommt ihr aber eben auch etwas mehr geboten.
UPDATE:
Wie ihr richtig in den Kommentaren angemerkt habt, ist das Armband leider nicht direkt von Xiaomi – da ist mir und leider auch vielen Kollegen ein Fehler unterlaufen. Vielleicht ist das Wearable aber dennoch für den ein oder anderen interessant?
