Xbox Series X: Spiele mit Smart Delivery erkennt ihr direkt an der Hülle

Die Microsoft Xbox Series X steht bei uns im Team hoch im Kurs: Olli und ich werden sie wohl beide zum Launch kaufen und auch Caschy kippelt bereits. Features wie der Xbox Game Pass (in den ja auch xCloud integriert wird), die massive Leistung der Konsole und auch Smart Delivery überzeugen uns, dass die Redmonder da ein heißes Eisen im Feuer haben. Jetzt gibt es auch schon einen Fingerzeig darauf, wie die Publisher wohl mit Spielen im Handel verfahren werden, die Smart Delivery unterstützen.

Noch ist offen, wie genau die Verpackungen von Games aussehen werden, welche für die Xbox Series X auf den Markt kommen. Klar ist, dass Microsoft einen weichen Übergang von der Xbox One zur Xbox Series X anstrebt. Deswegen wird es zunächst auch keine First-Party-Exklusivtitel für die neue Konsole geben. Games wie „Halo Infinite“ erscheinen auch für die Xbox One. Mancher fragt sich vielleicht, woran man nun im Handel erkennen wird, dass ein Spiel sowohl für die Xbox One als auch die Xbox Series optimiert wurde – abseits der Abwärtskompatibilität. Ich spreche also von wirklichen Mehrwerten durch etwa höhere Auflösungen, höhere Framerates, mehr Effekte oder bessere Texturen und Co.

Einen Hinweis darauf gibt das provisorische Produktbild des bereits vorbestellbaren „Yakuza: Like a Dragon“, das bei mir als Fan der Reihe natürlich weit oben auf der Liste der bisher angekündigten Spiele steht. So weist das Cover auf die Kompatibilität zu beiden Konsolen hin und es prangt darauf gut sichtbar die offizielle Badge für die Xbox Series X. Auch Smart Delivery ist vermerkt. Angemerkt sei aber, dass andere Vorab-Verpackungen, etwa die zu „Assassin’s Creed Valhalla“ gar keine Hinweise auf die Xbox Series X enthalten – obwohl auch für dieses Spiel Optimierungen bestätigt sind.

Aus psychologischer Sicht und natürlich auch aus Gründen der Transparenz gegenüber dem Kunden ergibt es Sinn, gut sichtbar den Hinweis auf die Cross-Generation-Unterstützung zu platzieren. Das suggeriert Käufern direkt einen Mehrwert, selbst wenn sie vielleicht nur eine Xbox One besitzen. Offen ist, ob nun Spiele wie „Yakuza: Like a Dragon“ trotzdem in zwei Varianten in den Handel kommen – oder ob man es bei einer Version belässt, da sie ja ohnehin an sowohl Xbox One als auch Xbox Series X in optimierter Form läuft.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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17 Kommentare

  1. Was bedeutet Smart Delivery?

  2. Da kann ich dir voll zustimmen.

    Mir fehlt der Genetationensprung.
    Wenn man so hört was durch die SSD (auf Sony Seite) möglich sein soll, frage ich mich wie das auf Konsolen mit HDDs überhaupt lauffähig sein soll.

  3. Black Mac says:

    Bei PC-Spielen kannst du seit Ewigkeiten an den Grafikeinstellungen herumschrauben, bis sie zu deiner Hardware passen – und dort beklagt sich niemand, dass der 4K-Titel mit Raytracing noch besser aussehen würde, wenn man die 720p-Ausgabe weggelassen hätte.

    Was sollte also bei Smart-Delivery anders sein, abgesehen davon, dass man aus Speichergründen nur die Assets kopiert / herunterlädt, die zur Konsole passen?

    • André Westphal says:

      Generell stimmt es schon, dass neue Titel etwas dadurch ausgebremst werden, dass die First-Party-Entwickler dann noch für die alte Xbox One optimieren müssen – das wirkt sich ja auch auf Design-Entscheidungen aus, welche das Gameplay betreffen.

      Das betrifft aber ja nur die Übergangsphase und ich finde die Lösung von Microsoft da vorbildlich – Smart Delivery ist ne super Sache und verhindert dann auch, dass Publisher wieder an endlosen mehr oder minder lieblosen Remastern Geld verdienen wollen. Sicher werden das auch einige versuchen, aber da es Smart Delivery gibt, kann man das den Gamern deutlich schwerer unterjubeln.

    • Grafisch stimmt das nunmal.
      Aber Grafik ist ja nun nicht Alles.
      Du musst immer im Hinterkopf haben wie schnell deine Daten von einer HDD geladen werden können und so sind keine größeren Level einfach umsetzbar.

      • Dann bremst aber auch jeder PC-Spieler, der Spiele noch auf HDD installiert die Entwicklung bzw. überhaupt die Tatsache, dass PC-Spiele nie eine vorgegebene Leserate für das Laufwerk haben.

  4. Mensch ärgere dich nicht-jetzt in 8K, mit Dolby Atmos und coolen in-game Käufen, damit Oma nicht jedes Spiel gewinnt!

    Mich reizt die neue Konsole derzeit überhaupt nicht. Sind ja wieder und wieder die gleichen Spiele, die man seit Jahren kennt.

  5. Finde meine XboxOneX in 4K/HDR mit Dolby Atmos Sound auch noch ziemlich beeindruckend, aber wer weiß…

  6. Langsam würde es sich für Ryu ga Gotoku Studio lohnen, das alte „Ryu ga Gotoku Kenzan!“ Spiel zu remastern.
    Auf einem Kiwami Niveau.

    Beim „Ryu ga Gotoku Ishin!“ sollte es eigentlich keinen grossen Aufwand geben.
    Hauptsächlich subs übersetzen.

    Aber vielleicht bleibt das alles auch nur ein Traum von mir 😛

  7. Die Konsole lädt also die korrekte Version eines Spiels herunter und ich muss ein Spiel bei Upgrade meiner Konsole nicht neu kaufen. Das ist ein top feature? Na herzlichen Glückwunsch ans Marketing 😀

    • Viel interessanter ist doch, wie sie das alles auf einer Disc unterbringen wollen 😉

    • André Westphal says:

      Natürlich ist das top – hast du die PS4- / Xbox-One-Ära mitgemacht? Dann dürften dir die endlosen „Remaster“, „Definitive Edition“ und Spielesammlungen aufgefallen, die da erscheinen sind – Neuauflagen von PS3- / Xbox-360-Games oder anfängliche Cross-Gen-Releases wie „Assassins Creed IV Black Flag“ oder „Watch Dogs“, die es nur als separate Versionen gab.

      Jetzt kannst du „AC: Valhalla“ für die Xbox One kaufen, später die selbe Disk in die Xbox Series X schieben – und die Next-Gen-Version zocken. An PS4 und Xbox One hättest du das Spiel komplett neu kaufen müssen.

      • Ich würde sogar frech behaupten, dass es schon immer so war (bei den Spielkonsolen).
        PS3, XBoX360, PS2, XBoX, PS1, N64, SNES, Megadrive usw. 🙂

        Eine PS3 Architektur ist nicht die gleiche wie bei einer PS4.
        Beim PC ging das ganze halt viel länger. Aber auch dort lassen sich sehr alte PC Games nicht mehr auf einem neuen Rechner (aktuellem OS) zocken.
        Zumindest nicht ohne Aufwand / zusatz-Applikation 🙂

        • André Westphal says:

          Ja, das stimmt auch, früher war das auch technisch schwieriger – die Architekturen der PS4 / PS5 sowie Xbox One / Xbox Series X sind eben grundsätzlich noch sehr ähnlich, sodass die Abwärtskompatibilität leichter ist. Trotzdem ist Smart Delivery eher eine sehr positive Überraschung, da die Publisher Gamern sonst deutlich lieber doppelt Geld aus der Tasche ziehen.

          Ich denke Microsoft hat das durchgeboxt, weil man nach der letzten Konsolengeneration sehr unter Druck steht, so wie die PS4 abgeräumt hat. Mit solchen Features sammelt man da nun natürlich verlorene Punkte zurück.

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