Xbox Series X: Microsoft wirft einen Blick auf die Zukunft

Xbox Series X: Bisher empfinde ich die Konsole von Microsoft, rein im Bezug auf die Technik, als deutlich interessanter als die Sony PlayStation 5. Allerdings muss man Sony zugutehalten, dass Microsoft ja auch schon wesentlich mehr über seine Next-Generation-Konsole verraten hat. Das soll sich heute Abend ändern, denn für 22 Uhr ist ein großes PS5-Event angesetzt. „Zufällig“ hat Microsoft dann auch noch einmal vorab an die Vorzüge der Xbox Series X erinnert.

Dabei haut man natürlich auch nochmal auf die Pauke und nennt die „unnerreichten 12 TFLOPS GPU-Leistung“, hinter welcher die PS5 ja zurückstehen muss. Die 15 Xbox Game Studios sollen zudem eifrig an Games für die Konsole basteln. Microsoft betont auch die von Sony abweichende Strategie: 80 % der Konsolen-Spieler würden nämlich parallel am PC oder mobilen Endgerät zocken. Deswegen gehe es nicht nur um die neue Hardware-Plattform, sondern auch darum, den Erfolg von Xbox Live, Xbox Game Pass und dem Cloud-Gaming-Angebot Project xCloud in Zukunft voranzutreiben.

Noch ein Seitenhieb auf Sony: Die Xbox Series X biete „den GDDR6-RAM mit der höchsten Bandbreite aller Next-Generation-Konsolen“, denn auch da ist die PS5 für das Gros des Arbeitsspeichers langsamer. Nur beim SSD liegt die PS5 vorne, da sind die Redmonder dann auch etwas zurückhaltender mit Kommentaren. Stattdessen verweist man nochmal auf das Raytracing der Konsole und die umfangreiche Abwärtskompatibilität – auch da hat Microsoft die Nase vorne, denn von Sony kamen da bisher eher diffuse Aussagen dazu, welche PS4-Spiele genau auf der PS5 laufen werden. Klar ist, dass es nicht alle sein werden, jedenfalls nicht zum Launch.

Laut Microsoft können ältere Games die volle Leistung der CPU, GPU und des SSDs der Xbox Series X anzapfen. Kürzere Ladezeiten, höhere Framerates und Auflösungen, das sollen die Folgen sein. Da kommt auch Smart Delivery ins Spiel: Wer ein Spiel bereits für die Xbox One gekauft hat, das nachträglich in einer verbesserten Version für die Xbox Series X erscheint, soll das Upgrade ohne Mehrkosten erhalten – wenn der jeweilige Entwickler Smart Delivery unterstützt.

Microsoft hat auch einen Kommentar zur Unreal Engine 5 auf Lager, welche Epic ja gemeinsam mit Sony demonstrierte: Auch „Senua’s Saga: Hellblade II“ nutze die Engine und werde auf der Xbox Series X zeigen, das damit möglich sei.

Weitere Neuigkeiten werde es im Juli 2020 geben: Dann will Microsoft sein nächstes Online-Event abhalten und viele First-Party-Spiele zeigen.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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22 Kommentare

  1. Ich habe die News rund um die Xbox Series X nicht intensiv verfolgt. Mal ganz blöd gefragt: Gibt es schon ein Release-Date für die Konsole? Oder eine Art „Circa-Release-Date“?

    • Es schwebt November im Raum. Offiziell heißt es bei beiden „Holiday 2020“, was in Amerika die Zeit zwischen Thanksgiving und Weihnachten ist. Microsoft released seine Konsolen aber meist im November. Ich gehe davon aus, dass Sony dasselbe Ziel anpeilt.

    • Holiday 2020 (zwischen Oktober und Dezember 2020)

  2. Hä? Warum ist die denn interessanter? Die macht doch nix besonderes, während Sony Zumindest einen eigenen Speicher entwickelt hat, um etwas zu verbessern, was aktuell problematisch ist bzw. ein Flaschenhals. Außerdem setzen sie auf ihre Audiotechnik, was eventuell spannend werden könnte, wenn es denn so funktioniert wie angekündigt.

    Xbox ist einfach nur viel starke Hardware, ohne das weiter zu durchdenken.

    Darf ja jeder interessant finden was er will, Verstehe dich aber nicht. Ich bin z.B. Kein Gamer mehr, interessiere mich aber für Hardware und Technik und bin gerade begeistert davon, dass Sony nicht einfach nur ein stärkeres System präsentiert, sondern sich Gedanken gemacht hat. Bin sehr hyped, was sie damit ermöglichen.

    • André Westphal says:

      Sony hat keinen eigenen Speicher entwickelt, am Ende nutzen die auch ein NVMe-SSD – allerdings haben sie einen eigenen Controller entwickelt. Bei Multiplattform-Titeln sehe ich da aber keine Vorteile, das wird nur bei Exklusivspielen eine größere Rolle spielen. Und das mit dem Audiokram zielt in erster Linie auf Kopfhörer ab.

      Ich werde mir beide Konsolen holen, aber aktuell ist die Xbox Series X für mich als technische Plattform das deutlich bessere Konzept. Die PS5 werde ich mir vor allem wegen der Exklusivspiele kaufen, denn da ist Sony definitiv vorne.

    • Die Xbox hat mehr generelle Leistung, die PlayStation hat deutlich schnelleren Speicher. Wenn wir mal ehrlich sind, wird letzteres nur First Party Titeln zugute kommen. Dort dann aber wieder auf herausragende Weise. Microsofts Ansatz einfach bei der restlichen Leistung aufs Maximum zu gehen, wird gerade bei Third Party Titeln positiv auffallen. Allerdings braucht Microsoft diese Leistung auch, um bei eigenen Spielen mit Sonys First Party Titeln mithalten zu können.

      Zur Erklärung: Die Xbox Game Studios entwickeln IMMER auch für PC. Sie können in einem gewissen Grad also für die Series X optimieren, aber sie können nichts bauen, was nur dort funktioniert. Also brauchen sie mehr Leistung, um das zu kompensieren. Die PlayStation Studios hingegen haben 100%ige Sicherheit, für welche Hardware sie entwickeln. Das hat Sony schon oft überraschende Ergebnisse eingespielt, die allerdings auch ihre Zeit brauchen.
      Beide Ansätze haben vor und Nachteile.

      Zur Audio-Technik: Die Series X unterstützt die volle Bandbreite von Dolby Atmos (wurde bei der PS5 bisher wegen der eignen Technik nicht bestätigt, aber ich vermute mal, sie haben auch diese Unterstützung). Damit ist in der Theorie genau das möglich, was Sony angekündigt hat. Außer natürlich diese Soundprofile, die genau auf ein Ohr zugeschnitten werden sollen. Aber wie sich das entwickelt, muss man sehen. Aber hier haben beide ungefähr das gleiche Level.

      Ich stimme dir definitiv zu, dass Sony hier deutlich mehr Innovationskraft voran treibt, während Microsoft einfach nur auf Leistung geht. Für viele ist aber gerade das auch der interessante Teil. Es soll hübsch aussehen. Ich persönlich hätte mir von Microsoft zumindest beim Controller das gewünscht, was Sony auch liefert: Ein besserer Vibrationsmotor und diese adaptive Trigger. Zudem hätte ich mir einen Lagesensor wie in den Nintendo Switch Controllern gewünscht. Aber nunja, stattdessen gibt es eben den von den Massen als besten Controller angesehenen Controller halt einfach in etwas überarbeitet. Schade.

      Ich persönlich finde die Xbox auch interessanter, liegt aber einfach daran, dass ich von der PS4 extrem enttäuscht war, was die Lautstärke anging. Nach dem Kampfjet, der sich PS3 schimpft, hatte ich mit einem klügeren Design gerechnet, aber die Konsole war nicht sehr viel leiser, wodurch ich sie nur selten nutzte. Der unergonomische Controller tat sein Übriges.

      Aber zumindest beim Dual Sense Controller der PS5 bin ich sehr positiv gestimmt und zumindest PS4-Spiele dürften auf der PS5 ja lautlos laufen. Also werde ich sie mir alleine deswegen holen, um die PS4-Exklusives nachzuholen. Aber im Endeffekt landen eh beide Konsolen im Haus. Ich mag es nicht, auf Spiele verzichten zu müssen.

      • Die PS5 unterstützt bei Spielen !KEIN! Dolby Atmos, dass ist ja der Mist:

        https://www.4kfilme.de/dolby-korrigiert-aussagen-zu-3d-audio-an-der-playstation-5/

        • Nach aktuellem Stand. Wir wissen noch nichts über die PS5, außer wie der Controller aussieht und ein paar Techspecs. Ich würde vermuten, dass man die eigene Sound-Engine bewirbt, aber dennoch Dolby Atmos unterstützt. Es würde mich zumindest sehr wundern, wenn man es sich schon wieder versucht mit den Entwicklern zu verscherzen, indem proprietärer Kram dazu kommt, obwohl es einen ausreichenden Standard gibt.

          • Es steht zu 100% fest das Atmos bei Games nicht kommt, Sony und Dolby haben es ja selber bestätigt.

            Woher soll hier das Umdenken kommen? Ich hoffe trotzdem sehr, dass du trotzdem irgendwie irgendwo recht hast.

    • Microsoft hört sich wie Donald Trump an. Beides, Trumps Sprüche und Microsofts Marketing sind sehr Amerikanisch. Mich schreck es ab wenn Microsoft nur mit „wir sind besser, die anderen sind schlechter“ um die Ecke kommt. Ich denke mir da immer: „getroffene Hunde bellen“

      • André Westphal says:

        Sony hats damals genau so gemacht, als es PS4 vs. Xbox One hieß, da nehmen sich beide nix – wenns ne Chance gibt, dann stichelt man – gehört halt auch dazu, sie machen ja auch trotzdem Geschäfte miteinander und klopfen sich auch mal auf die Schulter.

        Da gibts schlimmere Rivalitäten – z. B. LG vs Samsung im TV-Bereich :-D.

  3. Ehrlich gesagt bin ich im Moment (rein technisch) eher von der PS5 überzeugt. Ich weiß nicht ob ihr die Präsentation von Mark Cerny „The Road to PS5“ gesehen wird. The Cherno (Youtube) hat dazu eine wunderbare 3-teilige Kommentarserie aus Sicht eines Entwicklers gemacht. So was in dem Detail hab ich von der XBox noch nicht gesehen. (Falls jemand da was kennt, wäre ich für einen Link dankbar).

    • André Westphal says:

      Die Präsentation kenne ich, aber aus meiner Sicht war da erst einmal nichts Bahnbrechendes dabei – die volle SSD-Leistung etwa, wird sicherlich nur bei First-Party-Titeln genutzt werden. Cerny meinte ja dadurch wären neue Spieleerfahrungen möglich, bei Multiplattform-Games aber wird das eh wegfallen.

      Ansonsten stach eigentlich nur die sehr lange Audio-Präsentation heraus, die aber erst einmal nur Kopfhörer betrifft und via Dolby Atmos, wie Dolby ja später nachschob, im Grunde auch umsetzbar wäre.

      Ich bin sowieso kein Fan von diesen ganzen Extrawürsten, die Sony ja gerne mal ausprobiert und die dann am Ende brachliegen – bestes Beispiel ist das Touchpad des DualShock 4. Mir ist da lieber ein konventionelleres Design, möglichst auf Entwickler- und Spielerbedürfnisse zugeschnitten, das auch bei Multiplattform-Games Mehrwerte hat – das eben, was Microsoft gerade macht.

      Am Ende fährt man am besten, wenn man beide Konsolen daheim hat – Sony wird auch bei der PS5 sicher wieder die besseren Exklusives haben – die Xbox Series X bei Multiplattform vorne liegen.

      • Naja, ich hab für meinen Teil schon mehr Interessantes da raus gezogen. Ich bin kein Experte was das Ganze angeht, eher technisch Interessierter (deswegen fand ich die kommentierte Version so hilfreich), ich bin nicht mal Konsolenbesitzer. Es war für mich technisch einfach schlüssig, wieso und warum diese und jene Verbesserung sich auswirkt, wie die einzelnen Komponenten aufeinander abgestimmt und ineinander greifen. Von der XBox hab ich bisher nichts dergleichen gesehen, nur Schlagworte wie TFlops, Dolby Atmos, 4k/60fps etc, was für mich aber eigentlich keine echten Aussagen über Verbesserungen in der realen Welt sind.
        Mag sein das die Vorteile nur von Exklusivtiteln wirklich ausgenutzt werden, aber da liegt doch, soweit ich das mitgekriegt habe, auch die große Stärke von Sony. Insofern ist es eigentlich sogar genau richtig auch die Vorteile der Plattform Playstation mit der Hardware zu stärken. Die XBox weicht, zumindest meinem Eindruck nach, dagegen immer mehr die Grenzen zwischen PC und Konsole auf, was letztlich dazu führen wird das die XBox nur noch ein Spiele-PC ist. Mit allen Vor- und Nachteilen.

  4. Mich hauen beide bislang nicht aus den Latschen. Mir fehlen die großen Präsentationen von früher, wo Jemand auf die Bühne kam und das Teil dann stolz in die Luft gehoben hat und verkündete: „Schaut her, da ist das Teil“ – und noch kein YouTube – Hansel hat bisher darüber irgendeinen Leak rausgeschissen.

    Hatte auch nix mit Corona zu tun, denn bereits im Dezember hat Microsoft die XBOX Series X (was für eine sperrige Bezeichnung) per Video erstmals vorgestellt und die Schnarchnasen-Präsentation vom Cerny (ja, ja war doch nur für Entwickler – aber eben für Alle zugänglich!) war ein schlechter Scherz aus der Abteilung „Schau ich mir ungern bis zum Ende an“.

    Mal sehen, was Sony heute Abend – natürlich vorproduziertes Material – abliefert. Immerhin hat man es geschafft, das finale Konsolendesign bis heute geheim zu halten – dafür immerhin ein wenig Respekt an dieser Stelle.

  5. Das einzige was mach tatsächlich extrem an der PS5 stört ist die fehlende Dolby Atmos Unterstützung.

    Da habe ich hier endlich 5.1.4, bald 7.1.4 und kann es bei Spielen dann nur auf dem PC und/oder dem PC nutzen. Richtiger Dreck…

  6. Haben beide ihre vor und Nachteile… werde mir wohl beide hohlen, aber zu erst kommt die Series x im Haus 🙂

  7. Statt beide Konsolen würde ich dringend nen PC empfehlen, die eine Konsole braucht man dann gar nicht mehr, die andere kann man günstig später holen.
    Versteh nicht wie man so viel Geld verbraten kann und dann „nur“ Konsole(n) hat.
    2 Konsolen sind wahrscheinlich 1000€ + all die online Kosten + all die super teuren Games… Leute kauft euch doch nen High End Rechner für das Geld…und spart ab da an bei jedem Game locker 30-40€ keine Inet kosten und enorm bessere Grafik.
    Soviel zu Multikonsoleros, hab ich nie verstanden.

    • André Westphal says:

      Wenn man die Kohle hat, ist ein Gaming-PC natürlich in Leistung und Flexibilität die beste Wahl – wenn man auf Exklusivtitel verzichten kann – wo aber nur Sony dann eine Rolle spielt, da MS ja alle Spiele eh parallel für Windows 10 / Xbox bringt.

      Ich war früher auch engagierter PC-Gamer, da ich aber viel am PC arbeite, hab ich keine Lust auch zum Zocken am Monitor zu hängen. Ja, man kann seinen PC auch an den TV hängen, klar. Aber das mit den Mehrkosten stimmt z. B. so auch nicht – allein weil man Spiele ja nichts zwangsweise direkt zum Launch kaufen muss der Preisverfall im Konsolen-Segment da auch enorm ist. Und da kann man die Games zumindest noch gebraucht verkaufen – das geht beim PC ja nicht mehr, da alles an Konten gebunden ist.

      Dazu kommt eben die Benutzerfreundlichkeit: Ja, es gibt auch Updates, aber ich habe es nicht auf einmal, dass HDR nicht läuft / unterstützt wird, mein RAM zickt oder der Grafikkartentreiber spinnt und ich erst ein Up- oder Downgrade machen muss. Und ja, das gibts am PC aufgrund der riesigen Hardware-Basis eben immer noch.

      Bei mir ist es einfach so, dass ich mir ein Game für die Konsole kaufen kann, weiß, das haue ich nur rein, installiere, zocke – und dann läuft alles so, wie es sein soll. Am PC habe ich früher auch gerne rumgebastelt oder in den Grafikeinstellungen herumgefrickelt. Heute fehlt mir aber der Elan dazu.

      Insofern sehe ich für Gaming-PC wie für Konsolen gleichsam eine Daseinsberechtigung :-).

      • Es ging ja im Kommentar um die Leute die sich beide Konsolen kaufen, hierbei kann man sich für das aufgewendete Geld sicherlich einen schönen PC zusammenstellen. Wer sich nur eine Konsole kauft kommt evtl. günstiger weg. Wobei ich auch das bezweifeln würde, denn wenn man die Leistung eines PC direkt vergleicht zahlt man hier schon einen guten Aufpreis für gleichwertige Komponenten.

        Bzgl. des Punktes über Treiberprobleme und rumgebastele am PC: Mir ist sowas in den letzten Jahren gar nicht mehr untergekommen (und wenn, dann nur bei Uraltgames die man irgendwie zum laufen kriegen will). Generell gilt: Immer schon die Updates machen (Windows, (Grafik-)Treiber, etc.) dann läuft auch alles. Jeder der Probleme hat ist entweder ein Randfall oder selbst die Ursache des Problems. Und mit ein bisschen „gegoogle“ findet man meistens trotzdem eine Lösung.

        Die Spiele sind klar auf dem PC meist an einen Account gebunden. Andererseits gibt es auf Steam immer wieder Sales wo man Spiele sehr günstig erwerben kann. Zusätzlich versucht auch Epic Games mit ihrer Storefront einen Marktanteil zu erreichen indem sie immer wieder Spiele gratis verschenken. Ich denke unter dem Strich kommt man hier billiger weg wenn man geduldig ist. Zudem kann man die Spiele jederzeit wieder installieren und nochmals spielen; bei Konsolen ist man hier auf die Rückwärtskompatibilität der neuen Konsole angewiesen.

        Was man bei Konsolen gut und gerne vergisst: Man bindet sich für mehrere Jahre an eine Hardware die man nicht mehr upgraden kann. Was war denn mit der PS4? Irgendwann kam die PS4 pro raus. Genauso liefs bei der Xbox. Soll ich mir dann noch eine zweite Konsole holen nach ein paar Jahren? Im Falle eines PC kann ich mir direkt eine Konfiguration bauen die locker eine Konsolengeneration mitschwimmen kann. Und selbst wenn die Leistung irgendwann nicht mehr für Ultra-Settings reicht, dann schalte ich halt auf High oder Medium runter (schaut in den meisten Games eh nicht anders aus). Und im schlimmsten Fall upgrade ich halt die Grafikkarte irgendwann, dann ist der PC aber wieder für mehrere Jahre gut.

        Konsolen haben natürlich in auch Vorteile, dass will ich gar nicht abstreiten. Aber gerade wenn es um Leistung und Flexibilität geht hat der PC die Nase vorn. Ein PC ist halt auch ein Allrounder, man muss ja nicht zwingend nur darauf zocken.

      • Das kann ich nur unterschreiben. Die Spiele laufen der Konsole laufen einfach – ohne zickende Treiber, ohne zickende Windows-Updates, ohne Kopierschutzverfahren die sich gegenseitig auf den Füßen stehen oder sonst wie zicken, ohne die dritte, vierte, fünfte Zwangsplattform (Steam, Origin, das Ubisoft-Zeugs, Epic, etc.).

        Der Preisunterschied bei den Spielen ist mir ziemlich egal, wenn ich für das Beheben von Problemen, das es auf den Konsolen nicht gibt, (m)einen üblichen Stundensatz rechne, dann sind die paar Euro, die ein PC-Spiel weniger kostet als die Konsolen-Variante, ganz schnell pulverisiert.

  8. Ich bin gespannt auf heute Abend. Ich finde die ps5 bislang spannender als die Xbox. Die tflops sagen nicht viel aus über die Leistung.. ist so ähnlich wie die Megapixel Zahl bei Kameras. Wichtiger ist es die flaschenhälse zu minimieren und die Programmierung zu vereinfachen. Rein von der Leistung her war die ps4 50% schneller als die Xbox, in der neuen Generation ist die Xbox ca. 20% schneller von der tflops Zahl. Der Unterschied ist vernachlässigbar. Die Speicherleistung ist da spannender durch die interne Decodierung und direkte Verarbeitung hört man mittlerweile das sogar vergleichsweise 25gbits Übertragung möglich sind wenn man pc Hardware als Vergleich ran zieht. Dolby Atmos sehr ich nicht als wichtig an. Dies ist nur mit Spezial Hardware relevant. (5.1 System+Deckenlautsprecher) Mal schauen was bei 3d Audio rauskommt. 3d Sound aus normalen Audio wirken ist richtig interessant. Ich bin gespannt

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