Xbox One: Microsoft rudert zurück

Hohn und Spott hat sich Microsoft zugezogen. Komplizierte Regelungen bei der Weitergabe von Spielen war einer der größten Kritikpunkte. Wie Microsoft bislang dabei vorging, habe ich hier etwas ausführlicher aufgeschrieben. Und nun? Man rudert zurück, sieht sich offenbar von Mitbewerber Sony und den Spielern in die Ecke gedrängt.

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In dem Posting gibt es zu lesen, dass man aufgrund des Feedbacks aus der Community nun andere Lösungen realisieren wolle. Eine Internet-Verbindung ist zum Spielen nicht mehr Voraussetzung. Verkaufen und Verschenken von Spielen soll möglich sein, wie es heute schon mit Spielen auf der Xbox 360 der Fall ist. Spieler finden hier detaillierte Infos. Was sagen die Gamer – ist die Xbox One wieder attraktiver?

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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54 Kommentare

  1. Hammelwade says:

    Die sollen vor die Hunde gehen. Arroganter Verein!

  2. Natürlich hat Microsoft damit gerechnet, dass Sony mitzieht. Abgesprochen oder halt nicht. Sony hat sich nicht verleiten lassen und sah die Chance endlich wieder alte Rekordzahlen zu erreichen, bei der aktuellen Generation lagen sie ja wohl ein wenig hinten.

    Selbstverständlich musste Microsoft jetzt schnell reagieren, aber schau Dir das Gegenbeispiel Telekom an…. Die wissen auch, dass die ganze Sache blöd gelaufen ist, aber was lernen sie daraus? Nichts.

    Microsoft hat reagiert und das würde ich mit einem Kauf der ONE honorieren, wenn ich denn noch soviel spielen würde 😀

  3. An all die Leute die sagen das sie sich trotzdem die XBOX aus protest nicht holen und Microsoft ist scheisse weil sie erst sagen das wird nicht gehen und jetzt rudern sie zurück weil sie Angst haben. Ist das nicht völlig egal ? Wir sind die, die davon profitieren. Uns kann es egal sein ob sie sagen das sie auf unser feedback hören, dabei aber nur angst um den Profit haben. Die gründe sind unwichtig, wichtig ist das wir bekommen was wir wollten. Und das weil die Leute gezeigt haben das es so nicht geht. Das ding wird als Mediacenter + Spielekonsole bei mir zuhause stehen.

  4. Spielzeug, nicht meine Welt. Aber wer glaubt, dass der eine Player (höhö) besser sei als der andere, ist naiv.

  5. @abensonne

    Gebrauchtmarkt ist schon riesig. eBay & Amazon (die immer mehr Gas in dem Bereich geben), Re-Commerceanbieter wie rebuy, momox & co sowie offline Gamestop mit regelmäßigen Eintauschaktionen. Vor allem in den USA rockt das Geschäft bei Gamestop, da wird zu günstigen Preisen angekauft und dann für gerade mal ~5-8$ Abzug (bei neuen Spielen) wieder verkauft.

    Mir geht’s aber selber auch ähnlich, außer bei Aufgabe einer Konsole noch nie was an Spielen verkauft. Liegt wohl aber auch daran, dass ich meist Multiplayer zock und da es zum Teil ja sowieso schon eine „Gebrauchtspielesperre“ durch Online-Pässe gibt.

  6. Hm ok Media Center + Bessere Spiele + XBOX Live (meiner Meinung nach besseres System als PS Plus, aber geschmacksache) + keine Restriktionen mehr + endlich funktionierendes kinect + besserer controller (finde ich zumindest) > keine restriktionen + besserer Preis, also xbox ist so gut wie gekauft 😉

  7. und was ist mit dem ach so „Berechungen in der Cloud“ – KI Berechnung in der Cloud usw… letzlich alles nur Marketing und heiße Luft wie bei Diablo3? 😉

  8. “Downloaded titles cannot be shared or resold. Also, similar to today, playing disc based games will require that the disc be in the tray.” Wow, sind wir schon im Jahr 2005 angekommen?

    Mal ganz im Ernst, die 24h onlinecheck-Geschichte war nicht super, aber hätte mich sonst nicht weiter gestört. Dass ich jetzt meine Spiele nicht mit 10 Familienmitgliedern über die Cloud teilen kann (ich wohn zu weit weg um eben mal ne Disc weiterzugeben) ärgert mich schon enorm. Dazu kommt, dass die Disc jetzt immer im Laufwerk liegen muss. Und einen Store mit Steam-ähnlichen Preisen werden wir auch nicht sehen. Damit ist Microsoft innerhalb von zwei Wochen zweimal übers Ziel hinausgeschossen.

  9. Die Xbox kommt mir trotzdem nicht ins Haus… Keine Vorteil, trotzdem 100€ teurer. Ich bleib bei Sony, die haben mich bisher nicht enttäuscht und ich gehe nicht davon aus, dass sie es später tun werden.

  10. @Malte dann hattest du bislang keine Kreditkarten-Informationen bei Sony hinterlegt, oder? 😉

  11. Auf jeden Fall wieder in der Planung. Muss aber Thomas hier recht geben, dass das Spiel-Sharing mit 10 Familienmitgliedern die ganze Sache eigentlich attraktiv gemacht hat (vor allem auch günstiger). Das die Spiele durch diese ganze Sache auch allgemein billiger werden (wie bei Steam) hatte ich auch gehofft. Da jedoch schon die ~60€ pro Spiel bestätigt wurden, war diese Hoffnung eh schon zerschlagen.

    Egal jetzt ist alles wie vorher. jetzt weiß man, was man hat. 😀

  12. Finde die neue Lösung schlechter. Wenn man sowieso eine stabile Internetverbindung hat, hatte man dadurch den Vorteil die BluRays nicht einlegen zu müssen, wenn das Spiel einmal installiert war. Jetzt muss man das doch wieder machen. Die Lizenz liegt also nicht mehr auf dem Server sondern dem physischen Datenträger.

    Dazu kann man digital erworbene Spiele nicht weiter verkaufen. Mit dem DRM-Lizenzmodell sollte das technisch aber kein Problem sein (verschenke Spiel X an Xbox-Live-Freund).

    Vielleicht überlegt sich Microsoft über die Zeit ja ein Opt-In-Möglichkeit, mit der man wieder auf das Datenträgertauschen verzichten kann. Für mich ist das so ein ganz klarer Rückschritt

  13. @j0hn

    der gebrauchtmarkt ist absolut interessant. ohne diesen würde ich wahrscheinlich überhaupt nicht mehr zocken, weil sind wir mal ehrlich wie viele von den games die man so rum liegen hat zockt man nochmal wenn man sie durch hat?
    bei mir sind die spiele mittlerweile durchlaufende posten, weil mir der wertverlust und die kapitalbindung einfach zu enorm sind.

    mein workflow sieht mittlerweile so aus:
    – billig in UK kaufen
    – durchspielen
    – mit max. 20-30% Verlust wieder verkaufen
    – nächstes spiel
    😀

  14. @abensonne: In meinen Augen ist der Gebrauchtmarkt ein spannendes Thema. Ich habe mir es Größtenteils abgewöhnt zu meinen der erste sein zu müssen. Und das spart schon ein ganzen Haufen Geld. Es gibt viele User die sich das Game zu Release kaufen dann liegt es 3-4 Wochen bei Ihnen und dann verkaufen Sie es wieder statt für ca. 60€ für ca. 35€…
    Und bis dahin habe ich noch einige andere Titel rum liegen, sprich langweilig wird es ohnehin nie.
    Aktuell halte ich die Augen nach „The Last of US“ offen. Meiner Meinung nach einer der letzten „Must Have“ Titel auf der PS3, ist das Speil doch von den Uncharted Entwicklern Naughty Dog!

  15. Scheinbar haben sie aus dem Windows 8 Desaster gelernt. Damals hatten sie nicht auf Feedback gehört.

  16. Clown2000 says:

    Na also, schön zu hören. Jetzt könnte MS noch ein draufsetzen und die Möglichkeit bieten digitale Medien (Spiele etc) gebraucht zu verkaufen. Zum Beispiel durch generieren eines einmaligen Code der nur für den Xbox-Live Account des Erwerbers gültig ist. Damit wäre ein Vorsprung vor Sony möglich. Aber ich denke, daß sich sowas durch Absprachen der beiden Großen Kontrahenten unterbinden lässt. Das Kartellamt lässt grüßen 😉

  17. Also meiner Meinung nach reagiert MS nicht auf das Feedback der User, sondern aus betriebswirtschaftlichen Gründen…was natürlich indirekt zusammenhängt. Hätte Sony auch die Beschränkungen eingeführt, wäre das kein Argument mehr gewesen zur PS4 zu wechseln. Dann wäre das Feedback genau so schlecht, aber MS hätte keinen Grund gehabt, etwas zu ändern…

    Da Sony nicht mitgespielt hat, ist MS aufgewacht, hat seine Felle davon schwimmen sehen und reagiert bevor es zu spät ist.

    Bei Windows 8 sieht man die Ignoranz ganz deutlich: Schon während der Betaphase gab es wesentlich mehr Kritik als Lob. MS beachtet das jedoch nicht und fährt Win 8 gegen die Wand. Im Betriebssystemmarkt konnten sie es sich auch eher erlauben, denn dort kommt mit Windows 7 die größte Konkurrenz aus dem eigenen Haus.

  18. klaus dieter says:

    ich glaube microsoft kein wort…sowohl in foren als auch auf der facebook seite waren damals rufe laut, dass einige user sich einen internetbrowser auf der 360 wünschen…die reaktion von microsoft immer gleichbleibend war: das ist technisch nicht möglich (was jeder technikinteressierte user generell schon als lüge enttarnt hat, doch die eher „dumme masse“ hat sich von dem argument natürlich überzeugen lassen) und dann kommt aufeinmal der internet-explorer auf die 360, was ja angeblich technisch unmöglich sei…die ersten rufe nach nem browser wurden glaube ich gegen 2008 laut und 2011 oder so gab es dann auch einen, ohne nochmal zu der lüge der unmöglichkeit stellung zu beziehen..ganz nach dem motto..die sind doch so blöd und haben die worte von gestern eh schon vergessen..

    wer sagt mir jetzt also, dass microsoft diese sperre nicht wieder einbaut, nachdem genug geräte abgesetzt wurden?

    darüber hinaus bleibt immernoch der nsa-skandal und die kinnect-pflicht, welche man dann auch nur über software ausschalten kann…mit einer backdoor im system kann microsoft diese jedoch jederzeit ohne das wissen des spielers wieder aktivieren…

    ich schaue mal wie es weiter geht..entweder wird es eine ps4 oder wii u..oder ich setze diese konsolengeneration einfach mal aus…auch die wii u nervt nämlich mit ihrer kamera im gametablet…und wenn sony jetzt auch noch mehr auf kameraunterstütztes spielen setzt bleibe ich halt nur beim pc…wobei die guten sachen wie civilization es eh nicht mehr auf die konsole schaffen werden, was ich schade finde, weil civiliziation revolution grafisch schon sehr schick war…

  19. Für mich persönlich war der Gebrauchtmarkt nicht so wichtig. Was aber ein absolute no-go an der neuen Technik war, dass es mir die Möglichkeit genommen hat, Spiele mit meinen Freunden zu teilen.
    Es wird ja viel geschrieben, dass es bei steam günstig ist. Aber das gilt doch nur für alte Games. Neue blockbuster sind oft teurer als die Disc-Version. Ich glaube also kaum, dass das Modell für günstigere Preise gesorgt hätte. Eher umgekehrt, das es weniger Wettbewerb beim Verkauf gibt.

  20. klaus dieter says:

    zum thema downloadspiele dürfen nicht weiterverkauft werden, könnte es nochmal zu einer änderung kommen. denn ich meine vor kurzem mitbekommen zu haben, dass softwarelizenzen verkauft werden dürfen (egal ob auf physischem datenträger oder per download erworben) und es nicht erlaubt ist dieses zu verbieten. ich glaube das hatte auch etwas mit windows 7 lizenzen oder so zutun…da wollte microsoft auch den weiterverkauf verhindern, ist aber gescheitert…die lehnen sich meiner meinung nach einfach so weit aus dem fenster, dass man dieser firma keinen einzigen cent geben darf..diktatorisches system..

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