Xbox Game Pass: xCloud wird ohne Mehrkosten im September integriert

Microsoft hatte bereits in der Vergangenheit bestätigt, dass der Xbox Game Pass bald einen weiteren Mehrwert erhalten werde: nämlich die Integration von xCloud. Letzteres wird noch den Namen wechseln, das Cloud-Gaming-Angebot soll also umgetauft werden. Nun konkretisiert sich der Zeitraum: Bereits im September 2020 solle xCloud in den Xbox Game Pass integriert werden.

Was noch besser ist: Der Xbox Game Pass soll dennoch im Preis identisch bleiben. Das heißt, dass Abonnenten der Spiele-Flatrate einen zusätzlichen Mehrwert erhalten, aber nicht verstärkt zur Kasse gebeten werden. xCloud wird es euch dann ermöglichen, via Streaming Xbox-Titel an etwa Smartphones und Tablets zu zocken oder auch einen Titel an der Konsole zu beginnen, um ihn dann unterwegs am Phone fortzusetzen.

Laut Microsoft werden mehr als 100 Titel aus dem Xbox Game Pass dann via Gamestreaming auch unterwegs verfügbar sein. Einen Haken gibt es noch: Microsoft hat zwar den Launch für September bestätigt, nicht aber aufgeschlüsselt, in welchen Ländern es im September losgeht. Vielleicht müssen wir in Deutschland also noch etwas abwarten. Laut Phil Spencer werden zunächst nur Titel aus dem Abonnement via xCloud verfügbar sein. Später möchte man aber die Streaming-Option auch auf Spiele ausweiten, die nicht im Xbox Game Pass enthalten sind.

Offen ist auch noch, welche Geräte genau kompatibel zu xCloud sein werden. Da wollen die Mädels und Jungs aus Redmond uns im August noch Genaueres verraten. Auch den finalen Namen wird man dann sicherlich noch herausrücken. Laut Spencer sei da noch keine Entscheidung gefallen – nur Project xCloud werde es definitiv nicht sein. Man habe da auch ähnliche Ansprüche wie Google mit Stadia: Also im Idealfall soll es langfristig möglich sein, z. B. anderen Spielern einen Link zu schicken, damit sie sich ganz einfach bei xCloud einklinken können, auch um z. B. Freunden beim Zocken zuzusehen. Klingt alles sehr spannend.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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17 Kommentare

  1. therealThomas says:

    Das hört man gern!

  2. Also kann ich in der Mittagspause von der Arbeit auf meinem OnePlus 7Pro was zocken? Ok, großes Datenvolumen vorausgesetzt. Aber das wäre dann möglich?

    • Ja, das funktioniert. Schnelles Internet und am besten ein Tarif ohne Begrenzung sind natürlich voraussetzung.

      • Geforce Now verschluckt 40-50MBit/s.
        Also wenn du nicht gerade in der Einöde neben einem 4G+ Mast arbeitest, wird das nichts (zumindest mit voller Qualität)

  3. Kann man dann auch den Flight Simulator 2020 per xCloud streamen?

    Ich will mit keinen teuren Rechner kaufen müssen um das in 4K zocken zu können.

  4. Xcloud ist im Game Pass Ultimate ohne zusätzliche Kosten enthalten.

  5. @RGVEDA
    Yep, insofern du XBoX Game Pass Ultimate hast.
    Wie Ben schon erwähnt hat spricht man hier vom „Game Pass Ultimate“,
    es ist noch unklar, ob xCloud auch beim regulären Game Pass dabei ist oder nicht.

  6. Das ist mal ein Brett, bravo Microsoft. Geforce Now scheint sich auch wieder zu berappeln.
    Googles Stadia kann eigentlich direkt einpacken,

    • Das wird sich zeigen

      • Das mit Stadia? Ganz ehrlich, was soll da noch kommen? War ja am Anfang auch echt angefixt, aber was da bis jetzt kam war peinlich für einen Big Player wie Google. Zumal ich die gekauften Spiele nur für die Stadia Plattform nutzen kann.

  7. Jetzt fehlt nur noch der Client auf Android TV Boxen (z.B. Shield oder FireTV) und der ps4/5 😀

  8. Na, die wissen halt, dass den Quatsch kaum einer nutzt. Solange das nicht auf TV oder Computerbildschirme gestreamt werden kann, ist das für den Großteil der potentiellen Kundschaft schlichtweg uninteressant. Kann man kein Geld für nehmen.

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