Wuala: Onlinespeicher mit mehr Features, dafür kein Speichertausch mehr möglich

Tja, ob es das mit dem Erfolg von Wuala war? Der Flo hat mir geschrieben und berichtet, dass man bei Wuala wohl schwerwiegende Änderungen vorgenommen hat. Über Wuala, den Onlinespeicherdienst hatte ich ja seit seinem Launch 2008 mehrfach berichtet. Neukunden bekamen 1 GB kostenlos und konnten sich Speicher hinzu verdienen, indem sie Festplattenplatz als Cloudspeicher für andere zugänglich machten.

Dazu musste der eigene Rechner immer eine bestimmte Anzahl an Zeit im Internet verbringen. Damit ist nun Feierabend. Speichertausch ist nicht mehr möglich. Wuala schenkt jedem Kunden 2 GB Speicherplatz auf der Online-Festplatte, zusätzlicher Speicher muss käuflich erworben werden. Neue Features sollen laut Forum zum Beispiel Dateigrößen bis 100 GB und parallele Up- und Downloads sein. Damit dürfte für viele Benutzer Wuala uninteressant werden. Was sagen hier mitlesende Wuala-Nutzer?

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

35 Kommentare

  1. Kennt jemand eine Alternative zu Wuala mit client-side-encrytion die OpenSource ist?

  2. Also fuer mich ist das Thema mit dieser Aenderung vorbei. Ich werde bis zum Ablauf der 12 Monate, sofern es keine andere wuala-aehnliche Opensource-Alternative gibt, in ein NAS (wahrscheinlich Synology) investieren und meine Daten wieder selbst hosten. Leider hat Lacie die falsche Entwicklung forciert. Schade um das wirklich kompetente und sympathische Wuala-Team und deren Ideen…

  3. Ludolf Rudolf says:

    Also die Klamotte mit dem eigenen NAS und dem selber hosten ist doch Käse. Jedenfalls für meinen Bedarf.

    Ich habe hier 4 Rechner (Windows+Mac) und ein paar Mobile Geräte, auf denen ich die Daten gerne immer synchron haben will. Also Dropbox und Wuala drauf, die entsprechenden Ordner eingestellt und fertig. Und für alle Geräte gibt es auch (mehr oder minder benutzbare) Clients mit denen ich auf die verschlüsselten Daten zugreifen kann.

    Versuche ich dasselbe mit meinem eigenene NAS und diverser Frickelsoftware zu machen, falle ich auf die Schnautze, wenn ich nicht wöchentlich 2 Tage investieren will um die Klamotte am Laufen zu halten.

    Klar, wenn man 1x in der Woche via HTTP/WebDAV auf 3 Dateien via DYNDNS
    auf seinem NAS zugreifen will, kann das jedes NAS heutzutage, aber für die interessanten Anwendungsbeispiele muss ich noch 30 Jahre älter werden…

  4. Hej! Die Speicher-Tausch-Geschichte war das warum ich zu WUALA gewechselt bin mit meinen ganzen Bildchen. Das war das was WUALA „AUS“gemacht hat. Ich werde micht jetzt auf HiDrive konzentrieren und gut ist. Account löschen und aus die Maus.

  5. Wollen wa mal hoffen, dass Syncany in den nächsten 12 Monaten stable wird…

  6. Crashplan hat grade unlimited storage für 30 Euro/Jahr.
    Zugriff per Android/iPhone möglich.

    Verschlüsselt lokal.

  7. Nachdem Dateiaustausch übers Internet jahrzehntelang vollkommen unpraktisch ablief, hat Dropbox es geschafft, die Sache so zu vereinfachen, dass es ununterscheidbar von einer lokalen Kopie geworden ist. Einfach die Datei in ein bestimmtes Verzeichnis kopieren – so wie üblich – und Dropbox macht den Rest.

    Dieses System will ich nicht vermissen. Sollte also jemand eine Alternative anbieten, die zusätzlich noch clientseitige Verschlüsselung anbietet, dann nur, wenn ich denselben Komfort habe. Bei Wuala war es nicht wirklich komfortabel. Weiß nicht warum, vielleicht wegen des komischen Clients. Bei Dropbox gibt es keinen Client in dem Sinn. Wozu auch? Ein Einstellungsfenster, das war’s. Der Rest geschieht implizit und intuitiv, und das einzige „spezielle“ Fenster ist das Dropboxverzeichnis. So muss das sein, und deswegen ist das auch so erfolgreich.

    Tauschen mit anderen Leuten in gemeinsamen Ordnern, in Public-Ordnern, das funktioniert auch alles ohne Schnörkel. Zum Konfigurieren und Teilen reicht der Webbrowser (ist ja eh alles Cloud, also kann man auch dort konfigurieren).

    Was ich gelegentlich vermisse, sind mehrere öffentliche Ordner, und vor allem eine Option fürs Kontextmenü, um eine Datei einfach „irgendwohin“ zu schieben (ggf. konfigurierbar) und gleichzeitig den Link dafür in die Zwischenablage zu packen. Das ist nämlich die Funktion, die ich zum Dateiaustausch am meisten nutze.

  8. @Highend: Danke für die Infos, mir war auch so etwas in der Art mal in der CT gelesen zu haben. Werde mir das definitiv mal genauer ansehen. Btw: bei der 500GB Variante unter HiDrive liegt der Preis nur in den ersten 6 Monaten bei 9,90€, was kostet das ganze danach? Habe irgendwie dazu keine Infos bei Strato gefunden.

  9. Ich mache mein Backup dank günstiger Sonderaktion über CrashPlan. Eine Auswahl meiner Dateien werden über Wuala synchronisiert (die CrashPlan-App ist noch sehr neu, und auf mit privatem Key verschlüsselte Daten hat man vom Smartphone eh keinen Zugriff).

    Die Wuala-Auswahl ist unter 4 Gigabyte groß, im Moment habe ich durch Sonderaktionen ein Vielfaches an Speicherplatz (noch ein paar Monate). Da ich bald eine externe LaCie-Festplatte mit 10-GB-Wuala-Code bekomme und den hoffentlich direkt im Anschluss einlösen kann, habe ich erstmal Ruhe. In eineinhalb Jahren sehe ich weiter.

  10. Ludolf Rudolf says:

    @Rainer:
    >[…] eine Option fürs Kontextmenü, um eine Datei einfach „irgendwohin“ zu schieben […]

    guckst Du auf: http://wiki.dropbox.com/DropboxAddons
    Da gibt es einige Tools, und, soweit ich Dich verstanden habe, ist auch etwas für Dich dabei.

  11. @Ludolf:
    Danke für die Liste. Ich hab auch schon was gefunden. 🙂

  12. Bitcasa macht verschlüsselten Onlinespeicher sexy
    Mit seinem Versprechen von unbegrenztem Cloudspeicher sowie einem intelligenten Verschlüsselungssystem sorgt das US-Startup Bitcasa für Aufsehen. Was der noch nicht öffentlich zugängliche Dienst anbieten will, erinnert in Teilen an Wuala. …
    Quelle:
    http://goo.gl/cW7wv
    Zum Beta-Test hab ich mal angemeldet. Mal schauen wann ich darf 🙂

  13. Also ich benutze zur Zeit Humyo, Dropbox (weniger), HiDrive und Wuala. Bei Wuala habe ich mich zuletzt angemeldet und nach einem kurzen Test dort auch Speicher gekauft, nie getauscht.
    Grund für die Nutzung war einfach die permanente Sync von Dateien auf verschiedene Rechner. Humyos Client ist m.E. buggy und hat zwischendurch unerklärliche Blackouts. Für HiDrive habe ich keinen Client gefunden, mit dem man sicher und transparent syncen könnte. Dropbox hatte noch den besten Client – ist IMHO aber ein Kompromiss zu Lasten der Sicherheit.
    So bleibt nur Wuala, bei dem ich das Gefühl habe, relativ sicher aufgehoben zu sein. Vermutlich dürften auch US-Behörden die Finger nicht nach deren Daten ausstrecken können – das ist aber nur meine Vermutung.
    Meine Frau nutzt den kostenlosen Wuala-Speicher und greift auf einen gemeinsamen Ordner zu – diese Möglichkeit war bei der Auswahl ebenfalls wichtig.

  14. Der Wegfall der Tauschoption ist m.E. nicht so schlimm, das habe ich sowieso nicht genutzt weil meine Rechner nicht „always on“ sind. Der Qualität der restlichen Features tut das keinen Abbruch. Außerdem ist Wuala auch sehr gut mit dem Mac integriert. Ich bleibe dabei.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.