World Backup Day 2017: Und wie sicherst du? (plus Umfrage!)

Da schaut man auf den Kalender und bemerkt: es ist ja schon Ende März, morgen kommen die ganzen semi- und professionellen Spaßvögel aus ihren Löchern gekrochen. Vorab ist erst einmal der seit ein paar Jahren existente „World Backup Day“ angebrochen. Gibt ja für alles Tage. Für Bier, Kaffee, die für viele Blogger obligatorische Jogginghose (für mich nicht mehr!) und noch etliche andere. Sind mir eigentlich immer egal diese Dinger.

Auch der World Backup Day ist so ein Ding. Da muss ich immer an einen Tag denken, der von der Software ausgeschlachtet wird, wie Muttertag von Fleurop und Co. Feststeht: Wenn man nur einmal jährlich an das Backup denkt, dann läuft wahrscheinlich etwas falsch.

Schiefgehen kann ja eigentlich immer was. Man wünscht es ja keinem. Das Smartphone wird geklaut, im Desktop-PC oder dem Notebook raucht die Platte ab. Oder eine Festplatte raucht bei Strategen ab, die der Meinung sind, ihr 2bay-NAS im Stripe-Modus betreiben zu müssen. Wobei eine solche Lösung auch die erste Stufe zu einem Backup sein könnte, wenn man denn die Daten noch an einem anderen Ort vorliegen hat.

In den ganzen Jahren, die ich irgendwie in der IT zu tun habe, hat sich meine Denke und mein Szenario privat geändert, früher sicherte immer das komplette Windows-System regelmäßig, heute geht es mir nur um reine Daten – und im Falle von OS X und Time Machine ist das eh eine andere Nummer.

Auf dem Rechner selber habe ich kaum Daten, die sonst nicht irgendwo auch lagern. Für Windows halte ich mir immer Kopien meiner virtuellen Maschinen auf einem Rechner und meinem NAS (Synology DS 713+ & DX213, zwei Volumes mit je zwei Platten im Mirror) vor. Musik liegt auf dem Desktop und dem NAS vor, der komplette iMac wird per Time Machine auf meinem NAS gesichert. Hierfür synchronisiere ich via der Synology-Apps die gewünschten Ordner.

Filme und Serien habe ich auch, diese liegen derzeit ausschließlich auf dem NAS vor, da ich diese Medien für Dinge halte, die ich nicht an zwei Orten sichern muss. Wird sich aber vielleicht irgendwann ändern, da man mittlerweile vieles automatisiert in die Cloud sichern kann – auch verschlüsselt und recht preisgünstig.

>>Digitaler Frühjahrsputz: Dienste und Apps ausmisten<<

So halte ich es auch mit meinen Fotos und Dokumenten. Die sind nicht nur auf dem Rechner zu finden, sondern auf dem NAS – und von dort wandern sie in die Cloud, allerdings verschlüsselt. Alternativen „für den kleinen Mann“ gibt es in der Cloud genug, herunterskaliert gibt es nicht nur bei Google Fotos unendlich Speicher, sondern auch bei Apples iCloud – das Stichwort sind hier geteilte Foto-Streams mit einer Kapazität von jeweils 5.000 Mediendateien. Außerdem kann man, allerdings unverschlüsselt, Fotos als Prime-Kunde bei Amazon kostenlos sichern.

E-Mails lagere ich in der Cloud, bei Gmail. Doch auch hier sichere ich in losen Abständen mal, hierzu nutze ich persönlich Google Takeout, Windows-Nutzern kann ich auf jeden Fall MailStore Home empfehlen, das für den Privatgebrauch kostenlose Tool sichert Mails aller Anbieter und bietet eine tolle Archiv-Funktion. Bei E-Mails kann man ansonsten jedes Programm, zum Beispiel Portable Thunderbird, nehmen. Mac-Nutzer können ja ebenfalls Mailboxen exportieren und irgendwie sichern.

Die Möglichkeiten für die Datensicherung sind mannigfaltig, schier unbegrenzt. Wer sich auf eine Festplatte in seinem Rechner verlässt, der macht vielleicht, nein – wahrscheinlich – einen Fehler. Dann wenigstens eine zweite Festplatte, auf die gesichert wird, das kann die erste Stufe sein.

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Empfehlungen? Schwer, es gibt so viele Lösungen, teils mächtig und für Profis, teils überschaubar und passend für jeden Anwender. In Sachen Windows-Software kann man viel empfehlen, mittlerweile recht beliebt dürfte das kostenlose Veeam Endpoint Backup sein.

Ob man ein NAS braucht, kann ich euch nicht beantworten. Ich habe seit Jahren welche im Einsatz und habe da immer zu Synology gegriffen. Hatte zwischenzeitlich auch mal günstigere Anbieter getestet, aber in Sachen Software war das totaler Mumpitz. Alternativ kann man sich vielleicht auch Bewertungen zu QNAP durchlesen, das wäre vielleicht eine Alternative. Und wem die Software auf NAS-Seiten egal ist, der hat eh große Auswahl.

Also Freunde – Backup machen. Sollte eigentlich nach der Ersteinrichtung kein großer Akt sein – vieles kann ja automatisiert werden. Dennoch ist das alles kein einfaches Thema. Denn mit Backup machen alleine ist es ja nicht getan. Ich schmeiße zu bedenkende Stolpersteine in den Raum: Das Backup kann durch einen Schädling infiziert werden.

Eine Festplatte oder ein NAS kann abbrennen oder gestohlen werden. Außerdem sollte man ein Backup regelmäßig validieren, den Notfall also testen. Bei Einzeldaten: Ist noch alles da? Bei Archiven: Kann ich Dateien aus dem Backup zerren?

Wer noch unschlüssig ist: einfach mal hier im Blog nach Backup suchen, ich habe im Laufe der Jahre unzählige System-Backup-Tools und Synchronisations-Programme vorgestellt, da sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein. Und wenn einmal etwas verloren gegangen ist – das ultimative Tool zum Wiederherstellen verloren gegangener Daten ist meiner Meinung nach Testdisk / Photorec.

Ich habe hier einmal ein paar Beiträge zusammengefasst, wie man diverse Szenarien bei einem Synology NAS durchspielen kann. Falls ihr da interessiert seid, lest euch durch. Wobei da bei mir auch nichts für die Ewigkeit ist, einiges kann sich immer wieder mal ändern. So hab ich mir neulich günstig ARQ Backup geschossen, mal sehen, was ich mir da basteln kann…

Lasst gerne hören, wie ihr das macht, freue mich da auf eure Lösungen. Und nehmt gerne an unserer Umfrage teil 🙂

Hast du mal Daten verloren?

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

40 Kommentare

  1. Also ich habe meine Daten alle mindestens Doppelt. Bilder auf meiner NAS und in der Cloud, Genauso wie meine Dokumente. Filme und Musik auf NAS und Media Server. Ich kann derzeit nur Daten verlieren wenn es bei mir brennt und dann auch nur die Filme und die Musik und das wäre für mich nicht so schlimm.

  2. bestes kostenfreies Image-BackUp ist Macrium ‚Reflect‘ Free (Dateien aus BackUp braucht Kauf-Version):
    https://www.macrium.com/reflectfree

    das ultimative Tool zum Wiederherstellen verloren gegangener Daten ist ‚GetDataBack‘:
    https://www.runtime.org/data-recovery-software.htm

  3. Meine Empfehlungen:

    1. Weniger Accounts/Dienste sind mehr. Alles auf den Prüfstand stellen was man nicht braucht weg.
    2. Berechtigungen der Apps , besonders auf dem Handy checken.
    3. Sicherung Mails = Cloudanbieter + Mailstorehome
    3. Sicherung Daten = NAS + Backup vom NAS verschlüsselt auf externer Platte die bei den Eltern liegt.
    4. Wenn man „nur“ 1 PC zuhause hat , kann man sich das mit dem NAS natürlich schenken. Dann reicht die externe

  4. Daten aufm NAS, Sicherung inkementell per Syncovery auf ner Externen…Im Rechner keine HDDs mehr…

  5. Habe ein Backup aller Daten. Wobei ich plante sogar 2 Backups zu haben. Beim Rückspielen großer Datenmengen kann eine HDD ja auch mal abkacken also das Backup.

  6. Ich sichere seit Jahren nur Daten. Das mache ich mit einem PowerShell Skript auf externe Datenträger. Das Backup muss ich zwar manuell anstoßen, aber das ist mir schon in Fleisch und Blut über gegangen.

  7. Danke für den Tipp mit Veeam Endpoint Backup, werde ich mir mal anschauen.
    Bisher nutze ich für vollständige Datenträger Images AOMEI Backupper, aber so wirklich 100 Prozent zufrieden bin ich mit der Software nicht.

  8. Am Desktop-PC löse ich das relativ schlicht. Alle zwei Wochen kommt ein komplettes Backup auf eine externe Festplatte. Mit Sicherheit nicht die beste Lösung, falls auch die mal die Grätsche macht, aber im Normalfall doch ausreichend.

    Die Mobilgeräte schieben ihre Backups automatisch in die iCloud.

  9. Daten auf einer DS916+ mit Raid5 .. daran angeschlossen 2 mal WD Elements Desktop 5 TB, tageweise abwechselnd. Wichtige persönliche Dinge gehen noch einmal die Woche zusätzlich auf eine DS116 die bei meinen Eltern steht über ne VDSLér.
    Ich glaube das reicht an Sicherung. Ich habe irgendwann mal 30tsd Dias eingescannt. Das war monatelange tägliche Arbeit. Wäre Schade wenn das mal weg wäre.

  10. Ordnerumleitung/Offline-Sync mit Windows-Server synchronisiert meine Daten auf den Server und auch zwischen Desktop und Laptop. Das wird täglich auf USB-Platte gesichert (Windows Server-Sicherung für Server-OS und Robocopy mit Batch-Script für Daten).

    Zwei USB-Platten wöchentlich im Wechsel – gegen Verschlüsselungstrojaner, fehlerhafte/überschriebene Backups, Überspannungsschäden. Dazu Lagerung der gerade ungenutzten Platte außer Haus – gegen „höhere Gewalt“ und staatliche Gewalt (auch wenn ich „nichts zu befürchten“ hab).

  11. Eigentlich alles auf der NAS im RAID5, die 6TB werden entsprechend noch verschlüsselt mit HyperBackup bei Amazon gesichert, gibt ja dieses Angebot für 75€ im Jahr für unbegrenzt Speicherplatz. Sollte es also einmal brennen, ist es zwar schade um die Synology, nichts geht jedoch verloren.

  12. Die wichtigste Option fehlt in der Umfrage: Ich habe noch nie Daten verloren, aber auch keine Backups. Ich denke so werden es die meisten Menschen (ausser vllt hier auf einem Techblog) handhaben. Die meisten fangen erst dann an Daten zu sichern, wenn es zu spät ist.

  13. Ich sichere eigentlich über die Timemachine auf dem NAS. Bin aber in den letzten Monaten darauf gekommen dass diese Art des Backups nicht zuverlässig ist. Timemachine kann einfach nicht dauerhaft mit einer Synology umgehen.
    Ich würde gerne noch verschlüsselt in die Cloud laden, bin aber noch nicht schlüssig wie und wo.

  14. iPhone und iPad machen automatisch Backup über WiFi. Macs machen automatisch Backup mit Time Machine. Einfacher geht es nicht.

    Zwei grosse externe Festplatten werden mit arRsync gespiegelt (simple rsync GUI). Wenn nötig machen meine Macs diese Festplatten im lokalen Netzwerk verfügbar, oder per Back to my Mac über’s Internet.

    arRsync nutze ich auch um Dokumentenordner zwischen meinen Macs synchron zu halten. Dann noch Cryptomator um alle wichtigen persönlichen Dokumente, Fotos, etc auf Clouddienste zu schieben und von überall per iPhone darauf zuzugreifen.

  15. Nachtrag: die Cloud bekommt meine Daten nicht, wenn diese auch unabhängig von der lokalen Umgebung wäre.

  16. @Thomas
    Umgekehrt, viele NAS implementieren Time Machine nicht vollständig obwohl der Server von Apple dokumentiert ist: https://developer.apple.com/library/content/documentation/NetworkingInternetWeb/Conceptual/TimeMachineNetworkInterfaceSpecification/TimeMachineRequirements/TimeMachineRequirements.html
    Time Machine zum NAS ist toll so lange es funktioniert. Kann aber auch nach hinten losgehen. Ich würde es für wichtige Daten nicht nutzen.

    Ich nutze wie gesagt Cryptomator, ist verschlüsselt und funktioniert mit zig Clouddiensten. Apps für mobile Geräte gibt’s auch.
    Alternative wäre Arq.

  17. Als Fotograf speichere ich DNG/RAW- und ausgearbeitete Kundenfotos wie auch die Buchhaltung mit einer RAID Lösung. Ist bzw. war weniger als Backup sondern als reiner und pfeilschneller Massespeicher ausserhalb der Workstation gedacht. Private Daten dagegen auf einer simplen Wechselplatte. Alles ohne Backupsoftware sondern per copy & paste.

  18. Sebastian says:

    Ich sichere stündlich alle Rechner auf eine zentrale NAS. Verschlüsselt (teils clientseitig, teils serverseitig). Wöchentlich werden diese Daten auf zwei weitere NAS (an anderen Standorten) gesichert. Die Gefahr durch Feuer, Diebstahl und Verschlüsselungstrojaner ist damit minimiert.
    Die Rechner haben nur Zugriff auf ihren eigenen Speicherbereich auf der zentralen NAS, nicht auf die Sicherungen der anderen PCs/Macs und nicht auf die weiteren NAS.
    Eine Software (mit Read-only-Zugriff) überprüft automatisch die gespiegelten Daten ob sie 1. identisch zum Original sind.
    2. ob Ransomware Daten in Honeypots geändert hat. In dem Fall werden alle NAS automatisch heruntergefahren; teilweise auch die Rechner. Ach ja: Die Beleuchtung wird in der ganzen Wohnung auf rot geändert, ich bekomme sofort Info per Push-Benachrichtigung auf die Uhr… ein wenig finde ich es schade dass das Problem noch nie bei mir vorgekommen ist. 😉

    Wichtige Daten (Projekte) werden durch ein Skript per Rechtsklick in Windows und im Finder in einen neuen Stand auf die zentrale NAS archiviert, jede Nacht auf die beiden anderen NAS gespiegelt und außerdem verschlüsselt auf ein Amazon Drive übertragen.

    Im Moment baue ich an einer Funkverbindung in das 100 Meter entfernte Haus meines Vaters. Da wird eine weitere NAS eventuell mein Amazon Drive ablösen.

    Ich muss dazu allerdings auch sagen dass mir das ganze Spaß macht. Teilweise übertreibe ich sicherlich (so kommunizieren meine Geräte selbst im LAN nur mit validen, also nicht-selbstausgestellten TLS-Zertifikaten; meine zentrale NAS ist videoüberwacht, Kennwörter mindestens 24-stellig), für mich ist die Sicherheit meines Netzwerks immer ein wenig Blaupause für Dinge die ich beruflich ebenfalls mache.

  19. Veeam Endpoint kann ich auch nur empfehlen.
    Hab‘ dank mittlerweile ausschließlich Medienkonsum über Streaming nur noch ein paar Gigaberts an Bildern und Dokumenten zu sichern. Dafür reicht eine kleine externe SSD und ein Duplikat verschlüsselt in Google Drive.

  20. Für meinen überschaubaren Datensalat habe ich relativ viel Backup-Einrichtungen.
    Erstmal Backup auf Drive D: aller Daten jedes PCs auf jedem PC, dann 2 x WD externe HD, dann Synology Backup. Das ganze nochmal auf WD Mycloud u. dann nochmal das Wichtigste bei Tresorit. Seit Neuestem speichere ich aktuell bearbeitet Dateien auch noch bei OneDrive u. sporadisch auf einem USB-Stick. Fotos bei genannten u. GoogleDrive u. One Photo.
    Bald habe ich mehr Backup-Plätze als Daten (lol) 😉 Erstaunlich das auf allen Einrichtungen dann manchmal doch nicht das gleiche, aktuelle drauf ist. Aber wenn wundert es. ggg

  21. Also eine der obigen Antworten ist sicherlich auch meine…
    Aber mal zum Eyecatcher-Thema: @Cashy: ich denke, 1x täglich könntest du auch ein Hosenbild von dir posten. Die Pullover kamen ja neulich bei den Kopfhörertests gut an 😉

  22. Für Windows ist die Dateiversionierung eine gute Lösung, um seine Daten ab und zu automatisch auf die externe zu sichern. Leuten, die normal garnichts sichern, kann man das empfehlen. Ab und zu die externe HD dran und er sichert automatisch (nur Daten) den Rest braucht man nicht. In Zeiten von Windows Reset ohne Datendräger. Bekommt auch Mutti hin, zB 1x im Monat die USB HD anzuschließen und warten.

  23. Alexander Mauß says:

    SynDS213 mit Raid 1 (gespiegelte Festplatten); nächtliches inkrementelles und verschlüsseltes Backup mit Hyper Backup auf Strato Hi-Drive Cloud.

  24. @Sebastian: das eigene NAS in den eigenen vier Wänden videoüberwachen? Was bist du denn fürn geiler Typ? 😀

  25. Wolfgang D. says:

    Hab mir vor einiger Zeit eine Macrium Reflect Lizenz gegönnt, automatisiert auf’s NAS. Das sich danach selber auf ein dort angeschlossenes Festplattenarray sichert.

    Wenn im PC die Festplatte mal wieder kaputt ist: Auswechseln, Desaster Recovery Datenträger raus, NAS an, eine Stunde später ist wieder ein arbeitsbereiter Rechner da. Feine Sache, die ich schon zweimal gebraucht habe.

  26. Personal Backup und Cloneapp auf 2 externe Datengräber. Nichts in die Cloud, da gehört es mir nicht mehr.

  27. Auf dem Desktop/Laptop befindet eigentlich fast nichts mehr lokal. Hauptsächlich noch in Google Drive – das wichtigste was man für den Alltag braucht (SSH-Key, Keepass-DB, TrueCrypt-Volume). Ein Großteil der Daten liegt wirklich auf dem NAS. Wichtige Dokumente landen zusätzlich in der Owncloud auf einem Root-Server mit 3TB Storage.

    So hat man volle Kontrolle über die Backups/Daten und kann eigene Skripte drüberjagen oder ein Monitoring bauen 🙂

    Bilder der letzten 10 Jahre werden bei mir zyklisch vom NAS (OpenMediaVault) auf eine externe HDD, die 10km entfernt bei den Eltern dezentral gelagert ist, gesichert. Zusätzlich dazu noch auf den Hetzner-Server um weltweit via Owncloud darauf zugreifen zu können.

    Alles wiederbeschaffbare (Musik, Serien, Filme) wird nur auf externer HDD gesichert.

  28. Sebastian says:

    Mr. C: Diese NAS steht im Keller… und da bekäme ich einen Einbruch ansonsten nicht mit.
    Kann allerdings auch nerven wenn ich nachts um drei eine Push-Nachricht aufs Handy bekomme weil eine Spinne meint ein Netz vor der Kamera bauen zu müssen und so den Bewegungsalarm auslöst! 😉

  29. FriedeFreudeEierkuchen says:

    Bei mir laufen mehrere Backups für die wichtigen Daten:
    Crashplan Online (verschlüsselt in die Cloud), Crashplan lokal auf USB-Platte, Clientsicherung auf Windows Server und in lockeren Abständen Image-Sicherungen mit Macrium Reflect. Mails werden nochmals extra über Mailstore Home gesichert.
    Mir sind meine Fotos heilig, außerdem sind die Daten meiner Kunden und meine amtlichen Sachen wichtig.
    Da ich schon erlebt habe, dass im Ernstfall ein erprobtes Backup sich plötzlich nicht mehr zurück spielen ließ, betreibe ich mehr Aufwand und nutze verschiedene Lösungen parallel.

  30. Ich benutze Crashplan zur verschlüsselten Sicherung meiner Festplatten jeweils auf den anderen PCs der Familienmitglieder als auch online. Das sind persönliche Daten, doppelt verschlüsselt (einmal Lokal und dann nochmal vor dem Upload), sowie meine Plex-Mediathek. Seit ich das mache sind Neuinstallationen von Windows super easy, da ich mich auf das Backup verlassen kann. Ob wegen einem Crash oder nur um wieder ein frisches System zu haben

  31. Backblaze. Schon allein weil es kein Java Client ist wie bei Crashplan. Außerdem ist Backblaze auch sehr transparent wie sie ihre Infrastruktur betreiben (nämlich durch Custom-Festplatten-Racks um in Sachen Preis-/Leistung so gut zu bleiben, auch sehr interessanten Statistiken zu Festplattenaufällen). Auch empfohlen von Größen wie John Gruber und Walt Mossberg.

  32. Fotos und Videos sind (da nichts intimes) neben meiner 2. HDD im Rechner und den 2 USB Platten noch auf der Synology und auf: OneDrive, Google Drive, Dropbox, Amazon Drive, MagentaCLOUD, HiDrive (nicht mit MagentaCLOUD verwechseln!), GMX, 1&1 (nicht mit GMX verwechseln!), hubiC, MEGA,

    Heißt im Umkehrschluss von den Fotos und Videos habe ich ein immer aktuelles 14 faches Backup 🙂

    Dokumente sind verschlüsselt auf den 2 USB Platten, der Synology und auf: Dropbox (muss noch geändert werden!)

    Alles andere ist unwichtig, Musik und richtige Filme/Serien gibts mittlerweile von den großen Bekannten.

  33. Ich hab alle Daten auf einem Raid 1 NAS. Dort also schon mal doppelt. Dieses NAS sichere ich wöchentlich auf einem unRAID Server welcher zum schutz vor Ransomware hauptsächlich offline ist. Alle Paar Monate mach ich dann noch ein Backup auf zwei USB Platten. Ja, bißchen overkill, aber sicher ist sicher und ich hab auch nur rund 500GB zu sichern, das ist halb so wild.

  34. Jetzt kommt mal ein Steinzeithammer: Meine wichtigen Daten (auch Emails) sind in einem verschlüsselten Container, und den kopiere ich alle paar Wochen mal auf die externe HD oder auf den USB-Stick, hab auch ein Backup auf dem Netz. Fotos hab ich auf mehreren HDs gespiegelt, und bewahre die originalen SD-Cards auf (so quasi die „Negative“). Eigentlich ist sonst auch gar nichts so Wichtiges dabei. Eventuell würde ich mein 15-Jahre-Email-Archiv vermissen, von dem ich nur ein Backup habe, aber eigentlich kann ich auch ohne leben. Finanzen habe ich alles auch auf Papier. Programmierprojekte sind auf Github.

    Auf der Arbeit (Forschung) hab ich mir jetzt mit Bewilligung des Departements ein verschlüsseltes 1TB Cloud Backup (incremental) geholt, Departement hat den Schlüssel. Das, nachdem wir andauernd Speicherprobleme beim Datacenter haben und unser Zeug nicht mehr backupen können. Da ist man am Arsch, wenn man eventuell ein paar zwei Jahre alte Files versehentlich überschreibt und dann die Daten nicht wiederherstellen kann. Ich hab eventuell ein paar Daten verloren, als mir eine externe HD abgeraucht ist (die ich als Backup genutzt habe, um die Speicherprobleme zu umgehen).

    Ja, so dilettiert man vor sich her. Vom Smartphone sind auch nur die Kontakte und Whatsapp/SMS-Archiv in der Cloud, ein vollständiges Backup des Phones mache ich nicht. Nur die Fotos natürlich separat. Apps hab ich auch nichts ausser paar Utilities, Infostreams, Flugsuche und so. Damals hab ich noch ein Backup-Tool programmiert, um über Datenkabel SMS und Kontakte aus meinem Sharp Z500 auszulesen und Backups am PC zu öffnen.

  35. Ein NAS taugt IMO nur was, wenn man sich die Zeit nimmt, um es zu administrieren. Ist sicher unkomplizierter als früher, jetzt updaten die sich schon selber, statt dass wir uns vom Hersteller die neue Firmware erbetteln und mit kuriosen Flashprogrammen aufspielen müssen, mit der Hoffnung, dass dabei nicht plötzlich alle Backups unlesbar werden oder so. Trotzdem ist es blöd, ein NAS hinzustellen und dann vor sich her gammeln zu lassen. Da gefällt mir das Cloud Backup schon viel besser.

  36. > Im Moment baue ich an einer Funkverbindung in das 100 Meter entfernte Haus meines Vaters. Da wird eine weitere NAS eventuell mein Amazon Drive ablösen.

    Ja das hilft dir dann halt bei einem Erdbeben nicht so viel.

  37. sunworker says:

    NAS ist aussortiert, ist einfach zu unsicherwegen Zugriff von Aussen. Sicherheitslücken und weil es nur an einem Ort steht.

    Seit einigen Monaten sicherer ich so: 3x USB3.0 Festplatten á 5 TB von WD: 1x in Wohnung A, 1x Wohnung B und 1x in Safe bei einem Freund. Totalbackup C: und Directorybackups für die Daten (d:/office oder d:/projekte etc). Dazu habe ich noch eine mobile Festplatte von WD mit 4TB für unterwegs.

    Dazu das wichtigste auch auf Dropbox. Alles natürlich jeweils lokal mit AES-256 verschlüsselt. Backups mache ich alle mit Macrium Reflect Workstation. Den Schrott von Acronis habe ich endlich gekillt vor einem Jahr.

  38. Alexander says:

    Beim MacBook kann das Backup direkt auf dem Synology NAS erstellt werden. Gibt es eine solche Möglichkeit auch beim iPhone? Da der kostenlose iCloud Speicher nur 5GB beträgt, reicht er bei mir nicht mehr aus.
    Ich hätte gerne (aber leider bisher noch keine Lösung gefunden), dass das Backup nicht mehr in der iCloud, sondern auf dem NAS erfolgen soll.

  39. @Caschy
    Nach einem Test kann ich sagen nochmals vielen Dank für den Tipp mit Veeam Endpoint Backup! Die Software ist irgendwie an mir vorbei gegangen und richtig gut. Mit der zuvor von mir genutzten Software AOMEI Backupper dauerte das anlegen eines Images von ca. 300 GB die halbe Nacht (ca. 5-6 Stunden).
    Mit Veeam Endpoint Backup dauert das Backup unter sonst identischen Rahmenbedingungen unter einer Stunde, und auch ansonsten ist die Software deutlich komfortabler zu bedienen.

  40. Ich habe eigentlich momentan nur einen Rechner (Laptop). Von dem aus werden regelmäßig die wichtigsten Daten auf eine externe Festplatte gesichert, dazu nutze ich FreeFileSync. Komplettbackups des Systems mache ich in sehr unregelmäßigen Abständen, finde ich aber auch nicht so wichtig, solange die Daten gesichert sind. Programme, etc. lassen sich ja neu installieren.

    Ansonsten liegen Filme und Serien auf einer alten Buffalo NAS, nicht schnell oder gut, aber tut was sie soll.
    Manche Daten die ich nur sehr selten benötige liegen auf einer externen Platte. Da fehlt noch eine Backup Strategie.

    Und ganz wichtige Dinge werden in die Dropbox oder OneDrive gepackt. Damit sollte man ja mit lokal + Backup und dann noch in der Cloud sicher sein.

    Aber gerade im Freund und Bekanntenkreis sieht es mit Backups nicht sehr gut aus. Ist da leider eher ein Fremdwort…

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