Woher kommt eigentlich der Facebook-Nepp?

10.000 Adidas-Jacken für die ersten Idioten, die uns ihre volle und valide Adresse nennen! 5.000 Nike-Taschen für die ersten freiwilligen Gehirnspender, die noch andere Vollpfosten einladen! Kennt ihr? Jau, ich auch – Dummklicker bei Facebook. Funktioniert genau wie bei den Videos a la „Wow, ihr erwartet nie, wie das Video ausgeht!“. Während das Video lediglich die gelangweilte Neugier befriedigt, springt bei Punkt noch die Gier ein. Es gibt etwas für lau, zeitlich und in der Menge begrenzt.

Hand aufs Herz – glaubt doch wohl keiner von euch, oder? Teilnehmen muss man, teilen, alle Freunde (min. 120 einladen) und und und. Doch worum geht es eigentlich und wer steckt dahinter? Simon hat ein wenig recherchiert....(falls gerade nicht erreichbar, später ausprobieren – hat wohl gerade durch euch ein paar Besucher…Google Cache der Seite)

Mensch, Mensch, Mensch – manchmal denke ich, man sollte ein paar Freaks in die Schulen lassen, die über gewisse Dinge aufklären.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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33 Kommentare

  1. Danke, jetzt hab ich einen Link den ich so diversen Leuten aus meiner „Freundesliste“ schicken kann. 😉

  2. Gier schlägt Verstand. Wird sich auch in 100 Jahren nicht ändern.

  3. Wolfgang Winter says:

    Grundsätzlich mag ich auch gern kostenlose Sachen abstauben, wenn es aber darum geht, seine Kontakte vorsätzlich SPAM auszusetzen, hört der Spass auf. Spätestens da wird weggeklickt..
    Wobei der Anreiz für einen Pullover schon grundsätzlich sehr gering ist 😉

  4. ich bin zwar kein Freak aber ich würde mich freiwillig 1x pro Monat für eine Schulstunde zur Verfügung stellen!!!

  5. der Link hängt immer noch. Aber wer steckt jetzt dahinter? Die Illuminaten? Außerirdische Kommunistennazis?

  6. Wie? Ihr meint, das funktioniert alles gar nicht? Na so ein Käse. Dann warte ich ja vergebens auf meine 6 Pullis, 3 Paar Turnschuhe, 12 Taschen, 24 T-Shirts und 2 Capis… Mist.

  7. Leute in die Schulen schicken und etwas erklären lassen, bringt nix. Hab‘ ja selbst in der Schulzeit gemerkt, dass es irgendwann langweilig wird, wenn einem alle 3 Monate einer erzählt, wie gefährlich Drogen sind…

  8. Find die Idee mit der Schule nicht schlecht. Sollt eigentlich der Job der Eltern sein, aber die haben meist keine Ahnung. Ich würde es nicht mit Drogenaufklärung sondern eher mit Autofahren vergleichen.

    Den Titel „Facebook-Führerschein“ find ich bescheiden, aber das Prinzip Aufklärung bzw eher sogar einen Unterrichtsgegenstand in Schulen find ich schon in Ordnung:
    http://derstandard.at/1310512170778/Gegen-Cybermobbing-Umgang-mit-Facebook-Vorstoss-fuer-Verankerung-im-Lehrplan

  9. Ganz ganz früher waren Gewinnspiele mal eine schlichte Werbeaktion für das Produkt. Heute ist es nur noch eine Möglichkeit im großen Stil Nutzerdaten zu erfassen. Niemand hat was zu verschenken. Also einfach Finger weg von solch dubiosen Angeboten.

  10. Wer glaubt eigentlich, dass Soziale Netzwerk sozial sind?
    Es läuft doch immer nach der gleichen Masche: „Alle denken nur an sich, nur ich denke an mich“
    Ich bin sicher, dass viele User Ihren Personalausweis samt Scheckkarte mit Geheimzahl im Original einsenden werden, wenn ihnen ein „100% treffsicheres Horoskop“ (natürlich mit * und Verweis im Kleingedruckten)versprochen wird.

  11. Ich verstehe nicht, wie Menschen so dusselig sein können und da mitmachen und mein Postfach terrorisieren. Darum fange ich an, FB zu hassen. Ne Weile war Ruhe, nun geht der Scheiss von vorne los. Die Leute aufzuklären, bringt nichts. Es wird blind auf LIKE geklickt und aus dem Hirn verbannt. Ich hab es vergeblich versucht, aber Durchgangsbahnhof Kopf.

    Schule okay, aber bitte mit Rohrstock 🙂

  12. Hö?

    Also wenn ich den Link richtig verstanden habe, ist er von einer Firma die ‚Spuren‘ im Web beseitigt. Wollte wohl mit dieser Aktion auf sich und das Thema (werbewirksam) aufmerksam machen.
    – Na ja, die Adressen von Gewinnspielen wurden damals verhökert. Das ist ja nun nichts Neues. Heute gäbe es dafür einen blauen Pullover, als ‚Brandzeichen‘ sozusagen.

  13. Ach das mit der Schule nützt auch nichts. Es gibt ja auch Professoren die sind Fans von Schal… 🙂

    Andreas hat es treffend bemerkt: „Gier schlägt Verstand.“

    Mittlerweile sind auf allen Gebieten solche Low-Brainer unterwegs, ob Jung, ob Alt.

    Gut das unser Caschy immer wieder den Zeigefinger mit ein paar Tipps hochhält.

    Sodele, muss mal ein bissl klicken gehen …

  14. Eigentlich sollte es doch gar nicht so schwer sein. Es gibt dafür eine ganz einfache Lebensregel:

    NIEMAND AUF DIESER WELT VERSCHENKT ETWAS!

    Nach dieser Regel muss man einfach überlegen, was derjenige wohl will und kann anschließend entscheiden ob ich da mit mache oder nicht.

    Das passt übrigens auch bei Verwandten. Wobei die ehr das Ziel haben mich glücklich zu sehen. Bei den Abzockern ist das Ziel mich in eine Falle zu locken. Jetzt entscheidet.

  15. coriandreas says:

    Wer macht denn bei Glückspielen mit? Diesselben Idioten jetzt auch auf FB;-) Ich hab da ja noch ein Zweit-FB-Konto dafür;-) was fehlt: Trash-FB-Konten;-)mit Pseudo- Klarnamen;-)

  16. Man sollte keine paar Freaks in die Schulen lassen, sondern professionelle Medienpädagogiker. Und das wird in Zukunft immer notwendiger werden. Das liegt am Wandel von der Industrie- zur Informationsgesellschaft. Glücklicherweise gibt es auch schon ein paar gute Projekte um die Medienkompetenz zu fördern (sogar schon im Kindergarten!), nur leider nicht flächendeckend, weil die meistens das Problem unterschätzen. Das liegt daran, dass wir mit der Entwicklung der Informationstechnologie (und damit hauptsächlich dem Internet) Schritt für Schritt aufgewachsen sind. Die jetzigen Generation werden da aber hineingeboren, was durchaus zu Problemen führen kann (Stichwort: Informationsüberflutung).
    Mein Wort zum Sonntag 😉

  17. Ich finde es eigentlich immer ganz amüsant wenn ich sehe wer auf sowas reinfällt 😀

  18. Michael Z. says:

    Ich kann auch nur rate, generell auf solche Aktionen zu verzichten. Selbst wenn diese echt sind, so stammt das Geld für diese Gewinne und Rabatte doch eh von uns selbst.

    Ich versteh auch nicht, was die Leute dazu treibt, bei so Geldumverteilungssystemen wie Payback mitzumachen. Man finanziert nur unnötig eine total überflüssige Abteilung oder direkt ein ganzen Unternehmen. Werbung, Rabattaktionen, Gewinnspiele…die Leute, die davon profitieren, sind nicht besser, als die, die mit Klicks Geld machen.

    Ich verzichte auf jede Aktion, es sei denn die Verkäuferin auf dem Markt oder im Geschäft gibt mir etwas zum probieren.

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