Neues zum 9-Euro-Ticket aus dem Munde von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP). Er bewertet das Projekt als erfolgreich, es sei eine Entlastung der Verbraucher, Image-Booster für den ÖPNV – aber eine Fortsetzung in der derzeitigen Form sei ausgeschlossen.
„Wir haben es geschafft, ein digitales Ticket sehr schnell umzusetzen“, sagte Wissing im ZDF-Morgenmagazin. „Und vor allen Dingen haben wir ein paar Dinge geändert – verbundsübergreifende Geltung des Tickets -, die die Menschen richtig begeistern.“ Auch zur Verkehrsverlagerung hat er etwas zu sagen, mit drei bis vier Prozent Umsteigern vom Auto auf ÖPNV sei das Ganze ein enormer Erfolg.
Die wissenschaftliche Auswertung des Projekts laufe aber noch. Das Verkehrsministerium habe eine begleitende Studie in Auftrag gegeben, die „das analysiert“. „Und wenn die Fakten vorliegen, muss man die richtigen Schlüsse daraus ziehen“, so Wissing.
Eine Fortsetzung des Billigtickets schloss Wissing im ZDF allerdings aus. „Ein solches Ticket ist auf Dauer nicht finanzierbar. Das würde den Bund 13 bis 14 Milliarden Euro kosten.“
Derzeit gibt es einige Ideen, wie es bezüglich eines Tickets weitergehen kann. Bleibt zu hoffen, dass man nicht in die alten Muster zurückkehrt. Die Grünen hatten bereits Ideen zu regionalen und überregionalen Tickets – feststehen muss aber auch, dass das Ganze finanzierbar sein muss – und dies für alle fair in Deutschland.
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