Wirres zum Wochenende

weather-overcastHeute Morgen um 06:00 Uhr aufgewacht. Die Blase dr?ckte. Zu faul aufzustehen. Nerv?s mit den Beinen gewackelt – um mich vom Blasendruck abzulenken. Wirre Gedanken um Krankheiten und Gott.

Fr?her immer ?ber Mongos (jaja, so hat der politisch Unkorrekte Caschy fr?her immer Menschen mit k?rperlichen oder geistigen Makeln genannt) gelacht. Nun momentan selber gehandicapt. Humpeln. Kaputtes Knie. 165, 175, 165, 175… Erkenntnis: Gesundheit ist eins der kostbarsten G?ter. Muss man erst selber was haben, was einen behindert, um diese Weisheit zu erlangen. Ich mit 30. Lieber zu sp?t als nie.

Immer ?ber den schorfigen Typen aus der Nachbarschaft gelacht, dessen Spitzname „Schuppi“ war. Nun tempor?r selber Schuppi. Panische Gedanken – hoffentlich is das schnell weg – kannst nie mehr ins Schwimmbad gehen. Geschworen, in Zukunft PH-neutrales Duschged?ns zu benutzen und pfleglicher mit mir umzugehen. H?rt sich wie das Gelaber eines kurz vor dem Tode stehenden Menschen an. Doch diese, f?r andere vielleicht, „Kleinigkeiten“ st?rzen mich in ein Chaos.

„Lieber Gott, mach das ich schnell wieder fit bin“ – oft gedacht in den letzten Tagen. Dar?ber nachgedacht, welchen Sto?ruf wohl Atheisten benutzen. Dar?ber sinniert, warum in dieser doch – ach so aufgekl?rten westlichen Welt die Religion doch so verbreitet ist. Evolution ist jedem ein Begriff – und dass Eva nicht aus Adams Rippe geschnitzt wurde ist auch klar. Kirche – eine Erfindung machthungriger elit?rer Gr?ppchen – um mit der „Erfindung“ von Gut und B?se das einfache Volk zu erschrecken und abzukassieren? Oder doch eine Art der letzten Instanz? Wenn dich alles verlassen hat. Ein letzter Ansprechpartner an den du dich klammern kannst.

Um 07:00 dann endlich aufgestanden…pinkeln…

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog
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11 Kommentare

  1. Uli W. aus B says:

    Ist ja fast schon reif frs Guinness-Buch! Wenn ich um 6 Uhr wach werde, und mir das Wasser bis zu den Kniescheiben steht, dann schaff ich es maximal noch
    fnf Minuten bevor ich schwarze Punkte sehe. Das Du in dem Zustand dann auch noch eine Stunde kreativ denken kannst, ist schon beeindruckend.

  2. Na, dann kannste dir vorstellen, was frn Denker ich mit leerer Blase bin :tongue:

  3. faszinierend.
    Ich trau mich nie etwas derartig nachdenkliches in mein Blog zu schreiben…
    greetz.

  4. Wieso dattn nicht? :wassat:

  5. Der HAMMER aus Kln says:

    Hervorragendes Blog. Interessanter Inhalt, excellente Tips, Super Software!

    In Kln wartet ein Kasten Klsch, garantiert!

    Der HAMMER

    cu

    „Die meisten von uns haben nicht die Macht die Weltpolitik zu beeinflussen, aber wir knnen versuchen das Feuer der Verblendung,
    der Gier und des Zorns zu lschen, das in unseren eigenen Herzen brennt.“

    (Tenzin Palmo)

  6. Dann muss ich wohl mal nach Kln kommen :whistle:

  7. Der HAMMER aus Kln says:

    watt mutt, datt mutt!

    cu

  8. 1 Worte des Predigers, des Sohnes Davids, des Knigs in Jerusalem.
    2 Nichtigkeit der Nichtigkeiten! – spricht der Prediger; Nichtigkeit der Nichtigkeiten, alles ist Nichtigkeit!
    3 Welchen Gewinn hat der Mensch von all seinem Mhen, mit dem er sich abmht unter der Sonne?
    4 Eine Generation kommt, und eine Generation geht; aber die Erde besteht in Ewigkeit.
    5 Und die Sonne geht auf, und die Sonne geht , und sie strebt ihrem Ort zu, wo sie aufgeht.
    6 Der Wind geht nach Sden und wendet sich nach Norden. Immer wieder sich wendend geht er , und zu seinem Ausgangspunkt kehrt der Wind zurck.
    7 Alle Flsse gehen ins Meer, und das Meer wird nicht voll. An den Ort, wohin die Flsse gehen, dorthin gehen sie wieder.
    8 Alle Worte mhen sich ab. Nichts vermag ein Mensch zu sagen. Das Auge wird nicht satt zu sehen und das Ohr nicht voll vom Hren.
    9 Das, was war, ist das, was sein wird. Und das, was getan wurde, ist das, was getan wird. Und es gibt gar nichts Neues unter der Sonne.
    10 Gibt es ein Ding, von dem einer sagt: „Siehe, das ist neu“? Lngst ist es gewesen fr die Zeitalter, die vor uns gewesen sind.
    11 Da gibt es keine Erinnerung an die Frheren. Und an die Knftigen, die sein werden, auch an sie wird man sich nicht mehr erinnern bei denen, die spter sein werden.
    12 Ich, Prediger, war Knig ber Israel in Jerusalem.
    13 Und ich richtete mein Herz darauf, in Weisheit alles zu erforschen und zu erkunden, was unter dem Himmel getan wird. Ein bles Geschft hat Gott den Menschenkindern gegeben, sich darin abzumhen.
    14 Ich sah all die Taten, die unter der Sonne getan werden, und siehe, alles ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind.
    15 Gekrmmtes kann nicht gerade werden, und Fehlendes kann nicht gezhlt werden.
    16 Ich sprach in meinem Herzen und sagte: Ich , siehe, ich habe Weisheit vergrert und vermehrt, mehr als jeder, der vor mir ber Jerusalem war, und mein Herz hat in Flle Weisheit und Erkenntnis geschaut.
    17 Auch richtete ich mein Herz darauf, Weisheit zu erkennen und Erkenntnis von Tollheit und Torheit . erkannte ich, da auch das ein Haschen nach Wind ist.
    18 Denn wo viel Weisheit ist, ist viel Verdru, und wer Erkenntnis mehrt, mehrt Kummer.

    1 Ich sprach in meinem Herzen: Wohlan denn, versuch es mit der Freude und geniee das Gute! Aber siehe, auch das ist Nichtigkeit.
    2 Zum Lachen sprach ich: Unsinnig ist es! – und zur Freude: Was schafft die?
    3 Ich beschlo in meinem Herzen, meinen Leib durch Wein zu laben, whrend mein Herz sich mit Weisheit beschftigte, und die Torheit zu ergreifen, bis ich she, was den Menschenkindern zu tun gut wre unter dem Himmel, die Zahl ihrer Lebenstage.
    4 Ich unternahm groe Werke: Ich baute mir Huser, ich pflanzte mir Weinberge.
    5 Ich machte mir Grten und Parks und pflanzte darin die unterschiedlichsten Fruchtbume.
    6 Ich machte mir Wasserteiche, um daraus den aufsprieenden Wald von Bumen zu bewssern.
    7 Ich kaufte Knechte und Mgde und hatte Hausgeborene. Auch hatte ich greren Besitz an Rindern und Schafen als alle, die vor mir in Jerusalem waren.
    8 Ich sammelte mir auch Silber und Gold und Schtze von Knigen und Lndern. Ich beschaffte mir Snger und Sngerinnen und die Vergngungen der Menschenkinder: Frau und Frauen.
    9 Und ich wurde grer und reicher als alle, die vor mir in Jerusalem waren. Dazu verblieb mir meine Weisheit.
    10 Und alles, was meine Augen begehrten, entzog ich ihnen nicht. Ich versagte meinem Herzen keine Freude, denn mein Herz hatte Freude von all meiner Mhe, und das war mein Teil von all meiner Mhe.
    11 Und ich wandte mich hin zu all meinen Werken, die meine Hnde gemacht, und zu der Mhe, mit der ich mich abgemht hatte. Und siehe, das alles war Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind. Also gibt es keinen Gewinn unter der Sonne.

    Die Frage ist: Was gibt meinem Leben Sinn? Von sich aus kann sich niemand Sinn geben. Keiner kann seine innerste Sehnsucht durch Arbeit, durch Beziehung, oder durch Geld fllen. Schon probiert? Keine Chance. Es wird eine Restleere bleiben. Warum?
    Lesen wir weiter in Kapital 3, 11:...auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt… Gott hat die Ewigkeit in unsere Herzen gelegt. Und das kann nichts irdisches ausfllen, weil es eben darber hinaus geht. Deshalb unsere Rastlosigkeit und stets die Suche nach Glck, nach Geborgenheit, nach Frieden und nach Liebe. Nur Gott kann dieses Sehen ausfllen.

    Noch was interessantes:
    Wer meint, der Glaube an einen Schpfergott wre nur etwas fr naive und dumme Menschen, sollte sich anschauen, was einige der grten Kpfe der letzten 500 Jahre ber Gott gesagt haben:

    Wer sollte nicht durch die stete Beobachtung und den sinnenden Umgang mit der von der gttlichen Weisheit geleiteten herrlichen Ordnung des Weltgebudes zur Bewunderung des allwirkenden Baumeisters gefhrt werden?
    (Nikolaus Kopernikus, 1472-1543, deutscher Astronom)

    Die Erhabenheit Deiner Schpfung wollte ich den Menschen verknden, so weit mein eingeschrnkter Verstand Deine Unendlichkeit begreifen konnte.
    (Johannes Kepler, 1571-1630, deutscher Mathematiker und Astronom)

    Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmchtigen Wesens zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und hchste Erkenntnis.
    (Isaac Newton, 1634-1727, englischer Mathematiker, Physiker und Astronom)

    Die Gre und unendliche Weisheit des Schpfers wird nur derjenige wirklich erkennen, der sich bestrebt, aus dem gewaltigen Buche, das wir Natur nennen, seine Gedanken herauszulesen.
    (Justus von Liebig, 1803-1873, deutscher Chemiker)

    Ich habe niemals die Existenz Gottes verneint. Ich glaube, dass die Entwicklungstheorie absolut vershnlich ist mit dem Glauben an Gott. Die Unmglichkeit des Beweisens und Begreifens, dass das groartige, ber alle Maen herrliche Weltall ebenso wie der Mensch zufllig geworden ist, scheint mir das Hauptargument fr die Existenz Gottes.
    (Charles Darwin, 1809-1895, englischer Biologe)

    den grten Respekt und die grte Bewunderung fr alle Ingenieure, besonders fr den grten unter ihnen: Gott!
    (Thomas A. Edison, 1847-1931, amerikanischer Erfinder)

    Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religisen Gefhls nahe liegen, weil er sich nicht vorzustellen vermag, dass die ungemein feinen Zusammenhnge, die er erschaut, von ihm zum ersten Mal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos berlegene Vernunft. Die gngige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht auf einen groen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat diese kaum begriffen
    (Albert Einstein, 1879-1955, deutscher Physiker)

    Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.
    (Werner Heisenberg, 1901-1976, deutscher Physiker)

    Wenn ich mir den Sternenhimmel (100000000000000^100000000000000 ich hoffe ich habe bei den Nullen keinen Fehler gemacht, aber es msste stimmen, das ist die vorerst hochgerechnete Anzahl der Sterne) ansehe, oder die Genialitt, die in jedem einzelnen von uns steckt, dann kann ich nicht verstehen, wie man auf den Gedanken kommen kann, dass dies alles durch Zufall entstanden sein soll. Ich glaube sehr wohl an die Existenz Gottes und ich glaube auerdem, dass er mich und jeden einzelnen Menschen geschaffen hat, dass er uns aber nicht nur einfach machen lsst, was wir wollen, sondern dass er mit uns Gemeinschaft haben mchte. Er sucht die Beziehung zu jedem Einzelnen, weil er sich danach sehnt, mit uns Gemeinschaft zu haben. Er hat dafr sein Liebstes gegeben:
    http://www.e-water.net/onesimplecarpenter_de.html

  9. Schner Kommentar Joni 🙂

  10. *lol* (s.o.)

    1. Weil ich eine Frau bin, Mnner sollten nicht wissen wie verrckt es teilweise hinter einer weiblichen Stirn tickt. Dann fhlt ihr euch nur besttigt. 😉
    2. Weil ich extrem durchgeknallt bin und Angst davor hab, dass ihr das alle merkt. :tongue:

  11. Caschy, Caschy, Caschy…
    Was hast du deiner Blase da angetan? :pinch: :biggrin:

    Nein, aber finds auch bemerkenswert, dass du ber des ganze so offen schreiben kannst.
    Und Kopf hoch, dass wird schon wieder!
    Okay sagt wohl jeder. Aber ist ja auch was wahres dran. :biggrin:

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