Wire-Messenger führt sichere Business-Funktionen ein

Neben WhatsApp, Telegram und Co. hat sich ein Messenger schon seit langer Zeit bei etabliert – der Wire Messenger. Im Zuge der kommenden neuen Datenschutzgrundverordnung möchte das Team hinter der App nun nicht mehr nur noch eine sichere und verschlüsselte Privatanwender-Lösung bieten, sondern sich auch für Unternehmen deutlich interessanter aufstellen. Dazu erweitert man Wire jetzt zum Ende-zu-Ende-verschlüsselten Business-Messenger und integriert unter anderem Team-Administrations-Features und eine Multi-Account-Funktionalität.

Dazu wird für Business-Accounts demnach keine zweite App benötigt. Nutzer können neben ihrem privaten Account nämlich auch ihren geschäftlichen Account in derselben App nutzen. Die neue Team-Administration ermöglicht eine Rechte- und Rollenzuteilung für Unternehmen. Die Server des Dienstes sitzen in der EU, was für viele Anwender ebenfalls eine wichtige Information sein sollte.

Die App soll für den Privatanwender weiterhin kostenlos bleiben. Unternehmen müssen hingegen ein flexibles Abo-Modell nutzen, können allerdings im Vorfeld auf eine 30-tägige Testversion zugreifen. Das Abo ist im Anschluss monatlich kündbar.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Blogger, stolzer Ehemann und passionierter Dad aus dem Geestland. Quasi-Nachbar vom Caschy (ob er mag oder nicht ;D ), mit iOS und Android gleichermaßen glücklich und außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

11 Kommentare

  1. Klasse Messenger mit erfrischenden Funktionen. Nun muss ich nur noch ein paar meiner Kontakte überreden, zu wechseln!

  2. Sehe ich auch so, von etablieren kann man da in meinem Freundeskreis leider nicht reden. In der Kontaktliste sind zwar ca 20 Leute, erreichbar sind aber exakt keine mehr. 🙁

  3. Kann Wire inzwischen ein Backup, was man wo anders wieder installieren kann ? Ala Threema

  4. @TomTom
    Anders als bei THREEMA und anderen, sollte es aufgrund der geräteübergeifenden (<8) Synchronisation keines Backupes bedürfen….

  5. @uv Web heisst wenn ich irgendwo ein aktuelles Gerät habe und ich ein neues anmelde ist die gedämmte Kommunikation vorhanden? Also auch wenn die älter als 3 Jahre ist ?

  6. @TomTom
    Nicht ganz! Bei einer posthumen Neuinstallation auf einem Gerät, auf welches WIRE noch nie installiert war, wird die Gesprächshistorie „aus Datenschutzgründen“ ausgeblendet.
    Das ganze wird aber im parallelen Betrieb – z.Bsp. mit der Desktopanwendung oder einer Installation auf einem anderen Smartphone – vermieden, weil der Verlauf grundsätzlich synchron gehalten wird.

    Eine regelrechte Backupfunktionalität soll unter anderem im I.Quartal 2018 nachgeliefert werden.

  7. Die Gesprächshistorie wird nicht ausgeblendet, sondern jedes Gerät ist wie ein neuer Gesprächspartner, der erst ab da die Nachrichten von allen Absendern erhält.

    Sowas wie Synchronisation zwischen den eigenen Geräten gibt es nicht und Backups kommen (wie bereits gesagt) Anfang nächsten Jahres. Bisher hilft wirklich nur Titanium Backup.

  8. Danke für die Tipps. Dann werde ich man auf Q1/2018 warten ob die Funktion integriert wird. (Ein Bericht wird hier bestimmt auftauchen 😉 ) Das war bisher das einzigste warum ich Threema vorgezogen habe. Alle meine wichtigen Kontakte sind inzwischen auch da. Aber ich werde mir mit der Backupfunktion Wire noch mal anschauen ob es im Vergleich zu Threema für mich irgendwelche „must have“ Funktionen hat. (Video und so brauche ich nicht)

  9. ein minus gibt es für die irreführende Präsentation auf der Webseite.
    Klickt man auf Preise – und dort auf die Features der mit einem dicken fetten kostenlos beworbene Privat Version, ist dort auch die Option „Teams — entwickelt für Unternehmen“ zu finden. Was mit dickem fetten kostenlos ja nicht wirklich etwas zu tun hat. Die Featureliste ist für den Privatbereich dort genau die selbe,wie für den Teambereich. Mit ein wenig Denkleistung ist es ersichtlich – aber trotzdem auf den schnellen Blick irreführend und Unschlau gelöst – Abzug in der B-Note.

    Interessant finde ich auch das Feature zwei Profile – Privat und Arbeit nutzen zu können. Allerdings ist nicht wirklich ersichtlich, ob das auch mit der Privatversion nutzbar ist.

    Aber nach wie vor habe ich Matrix/Riot und Wire im Blickfeld als Kandidaten für mich und mein Umfeld.

  10. Was mir bei Wire nicht gefällt ist, das sie sich als Nonplusultra hinstellen. Klar findet man als Mitarbeiter, der Pressemitteilungen schreibt das eigene Produkt superduper – aber wenn ich z.b. bei https://medium.com/@wireapp/wire-jetzt-auch-als-business-l%C3%B6sung-ec9fcac37365 lese, „Aber E-Mails sind unsicher und bieten Angriffsfläche für Phishing- und Malware-Attacken. Keine der häufig genutzten Apps für die Unternehmens-Kommunikation bietet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung“
    dann steht bei mir auf der Stirn schon ein großes Bullshit, da diese Aussage nun einmal schlicht falsch ist.

    Auch bei Wire ist nicht alles Gold was glänzt:
    https://www.kuketz-blog.de/wire-messenger-und-taeglich-gruesst-das-murmeltier/

    Warum ein Unternehmen, das in Berlin ansässig ist den Firmensitz in der Schweiz hat, ist nochmal eine andere Frage…

  11. @Juli
    Tut mir leid,
    wenn ich den identischen Account auf ein anderes Gerät (was ich noch nicht einmal aktiv in Benutzung haben muss…!) aufspiele, habe ich da stets aktuell den gesamten Verlauf des Aktivgerätes geräteübergeifend gepuffert.
    Wenn das (Aktiv-)Gerät verloren oder defekt geht, bin ich trotzdem vollends und ungetrübt im Bilde, was auf meinem WIRE erfolgt ist und kann sofort nahtlos weitermachen..
    Das einzige, was nicht übergreifend synchronisiert wird, sind die Archive, die archivierten Gesprächsverläufe – die bleiben erst einmal gerätespezifisch erhalten.

Es kann einen Augenblick dauern, bis dein Kommentar erscheint.