Windows 10: Windows Store wird Desktop-Programme und andere Inhalte anbieten

Windows 10 wird nächstes Jahr auf den Consumer losgelassen, das eine System für alle, mit seinem App Store für alle. Dieser wird aber noch eine weitere Änderung erhalten. Bisher konnten über den Windows Store lediglich Modern-Apps heruntergeladen werden. Das wird sich ändern. So soll es mit dem neuen Store auch möglich sein, Desktop-Programme zu beziehen, ebenso wie anderen digitalen Content. Dies geht aus einem Blogpost hervor, der kurz darauf von Microsoft wieder entfernt wurde (Google Cache-Version).

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Auch die Zahlarten werden sich ändern, beziehungsweise mehr werden. Benötigt man bisher eine Kreditkarte, um im Windows Store einzukaufen, wird Microsoft „viele verschiedene Wege“ anbieten, um für Content zu bezahlen. Außerdem wird es möglich sein, Volumenkäufe von Programmen zu tätigen und diese direkt an die Gerätenutzer zu verteilen (Firmen, etc.).

Betriebssysteme werden immer mehr über ihre Apps definiert. Hier machen sich seit ein paar Jahren die zentralen App Stores breit. Für die Entwickler ein zweischneidiges Schwert. Zwar finden Kunden ein Programm möglicherweise schneller, allerdings muss der Entwickler auch eine gewisse Gebühr an den Store-Betreiber abtreten, hat somit weniger Gewinn. Andererseits spart er vielleicht auch an anderer Stelle, da das Programm eben leichter gefunden werden kann.

Ein einheitlicher Store für alle Arten von digitalem Content, der zudem sowohl mobil als auch auf Desktop-Computern nutzbar ist, das ist ein großes Vorhaben. Google Play kommt da in Sachen Umfang noch am nächsten ran, aber einen wirklichen „Einen für alles“-Store gibt es meines Wissens noch nicht.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. PayPal geht aktuell schon.

  2. Apt-get update vor 15 Jahren….

  3. Google Play? Und was ist mit iTunes? Apps (OS X & iOS), Filme, Serien, Musik, E-Books, Hörbücher, Klingeltöne, Podcasts, iTunes U, etc.

  4. frage mich ja wie du über apt direkt software kaufen kannst 😉

    Ob der Store nun auf meinem Samrtphone genauso heißt wie der auf dem PC ist ja im Prinzip wurst. deshalb werde ich auf dem Smartphone trotzdem noch keine Desktop apps installieren können.

  5. Jetzt (also ab Windows10), wo Apps auch im Fenster laufen können, wird die Grenze zwischen Apps und klassischen Programmen immer weiter verschwinden. Es macht – aus Anwendersicht – schlicht keinen Unterschied mehr, ob eine App oder ein klassisches Programm gestartet wird. So könnte ich mir vorstellen, dass zb. MS-Office mittelfristig nur noch als App zu Verfügung steht und viele andere Programme sicher auch.
    Meldet man sich dann erstmalig auf einem Windows10 Rechner neu mit seiner Live-ID an, so hat man gleich alle entsprechenden Programme und Apps zu Verfügung. Das hat dann auch den Vorteil, dass Installationen und Neuinstallationen wie wir sie heute kennen praktisch hinfällig sind.

  6. Endlich, hat ja lange gedauert bis MS sich dazu durchringen konnte. Ich hoffe, dass sie das ordentlich umsetzen und chocolatey, ninite & Co dadurch auf Dauer überflüssig werden.

  7. Wird auch Zeit. Schon damit nicht jedes Programm selber nach Updates suchen muss.

  8. So lange man alternativ noch manuell installieren kann, find ich das System sehr gut. Ich möchte meine Bankverbindung, Kreditkartendaten nicht bei zu vielen Shops hinterlegen müssen. Dazu müssen noch die MS Guthabenkarten im Einzelhandel verfügbar(er) sein. Auch sollten Anbieter die Möglichkeit haben, zeitlich begrenzte Gutscheincodes speziell für ein Produkt raushauen zu können.

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