Windows 8 mit eingebautem Werkszustand

Ok, die meisten von uns wissen, wie wir unser Betriebssystem nach der Installation klonen, damit wir (statt Neuinstallation) mal eben schnell ein ein Image zurück spielen können. Geht ja relativ easy, wenn man irgendwelche Software zum Clonen (wbadmin oder Acronis zum Beispiel) hat oder gar Windows 7 als eingehängte VHD nutzt. Windows 8 wird, wenn man dem Screenshot glauben darf, mit einem eingebauten Reset daher kommen, der das System wieder auf Ursprungszustand setzt.

So scheint es unter Windows 8 zwei Formen zu geben: einmal einen kompletten Reset, der euren Computer auf Werkszustand setzt. Quasi so, wie es einige Hersteller ja jetzt schon mit der Wiederherstellungspartition machen. Die andere Variante ist identisch – aber es bleiben die eigenen Dateien enthalten. Finde ich nicht schlecht, wenn dies tatsächlich als Feature in Windows 8 Einzug hält. (via)

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

34 Kommentare

  1. Finde ich grundsätzlich keine schlechte Idee, doch wenn der Computer gar nicht mehr startet, man also auch nicht mehr in dieses Fenster kommt bringt auch diese Funktion nichts.

    Daher wird man auch weiterhin um das Erstellen von Images nicht herum kommen.

  2. Jaja, für die einen ist es ein Feature… 😉

    Eigentlich traurig, dass Windows so eine Funktion überhaupt brauch. Sie haben nun scheinbar selbst erkannt, dass Windows mit der Zeit immer langsamer wird.
    Es sich sich wohl rumgesprochen, dass eine Neuinstallation alle paar Monate Wunder wirkt und haben es nun einfach in das OS integriert. 🙂

  3. G.von der Frau says:

    Du Kleingläubiger 🙂
    Ich bin sicher, man kann diese Funktion auch über die Installations-CD aufrufen oder eine entsprechende Notfall-CD von Windows erstellen lassen.

  4. G.von der Frau says:

    @Sylvio: Das ist doch genauso unsinnig. Mein Windows benötigt nicht alle paar Monate eine Neuinstallation. Ich weiß ja nicht, was ihr macht, dass eure Systeme immer so verfingert sind.

  5. Klingt nett, nur habe so meine Zweifel, ob das (wenn es kommt) auch so funktioniert, wie man es sich vorstellt.
    Die Systemwiederherstellung funktioniert bis heute nur bedingt („Restmüll“ bleibt liegen etc.)

  6. Ja, das denk ich (inzwischen) auch. Traurig, dass WIR es soweit kommen lassen, dass Windows langsamer wird. Aber ich mach das auch teils mit Absicht. Wenn ich beschließe das System demnächst wieder auf MEINEN Werkszustand zustellen (Image halt), dann freu ich mich fast, denn dann kann ich endlich rumhuren wie ich will, wird ja eh bald wieder platt gemacht.

    Schön, wenn man dann bei Win8 „seinen“ Werkszustand definieren kann. Also erst nachdem alle Treiber und alle Updates drauf sind. Dann wär das schön hilfreich. Viele Programme hab ich als portable auf D: und wär dann auch so schnell wieder einsatzbereit.

    Auch bräuchte man den DAU aus der Nachbar- oder Verwandtschaft nicht wieder nach der Treiber-CD fragen. Mein „default“ herstellen, (fast) fertig!

  7. Ich finde dieses Feature sehr nützlich, aber ich hoffe, dass ich den Button nicht allzu oft drücken muss…

  8. Na gut, ich weiß nicht ob sich da inzwischen was bei Windows7 geändert hat, aber alle Windows-Versionen davor habe ich spätestens nach 3 Monaten neu installiert (bzw. wiederhergestellt), weil das gesamte System immer träger wurde und der Bootvorgang immer länger dauerte.

    Nun gut, ich muss zugeben, ich hab viel Software ausprobiert und damit sicherlich die Registry zugemüllt (auch so ein Windows-Relikt was abgeschafft werden sollte), aber das ändert ja nichts an der Tatsache 🙂

    Nun hab ich einen Dualboot Windows7/Ubuntu und sehe Windows wenns hoch kommt vielleicht 1x im Monat (notgedrungen). Ich bin glücklich mit Linux 😉

  9. […]Sie haben nun scheinbar selbst erkannt, dass Windows mit der Zeit immer langsamer wird.[…]

    Solche Aussagen gehören ins Reich der urbanen Legenden!

    Wer sein System natürlich mit tausendundeinem Tuning-Trick vergewaltigt und die DVD-Beigaben von diversen Computermagazinen rauf- und runterinstalliert soll sich hernach nicht über Microsoft beschweren.

  10. Kennt man ja so ähnlich vom Mac. Gut abgeschaut Microsoft! 🙁

  11. Früher habe ich auch mal Images und co benutzt da hatte ich sogar 2 XP Partitionen eine die immer Funktionieren musste und eine zum Rumspielen.. mittlerweile probiere ich aber nur noch wenige direkt auf dem Rechner zu installierende Sachen aus und bei tiefgreifenden Dingen auch erst in einer VM, seit dem hält meine Erstinstallation so lange wie die Hardware.

  12. gute Einstellung!

  13. System alle paar Monate neu aufsetzen? Manno, ihr müsst aber Zeit haben 🙂
    Ich bügle so alle 6 Monate mein Image (clonezilla http://clonezilla.org/downloads.php) drüber, lass die fehlenden Updates laufen und gut ists, Image dauert in der Regel nicht länger als 20 Minuten. Games sind eh im Steam Folder, somit null Probleme.
    Weiss nicht, ob ich die Funktion für gut erachten soll.

  14. Das dumme Geschwätz hört wohl nie auf. Benutzt Mac, Linux oder was auch immer, dann habt ihr keine Probleme, echt.

    Wollte einen längeren Text schreiben, aber Jörg deckt letztendlich mit ein paar Zeilen all das was ich dazu sagen wollte…

    Zum Thema selber: So ein Knopf ist zumindest für die „Privaten“ Supportler unter uns echt ein Segen. Jemand ruft an, du gehst hin, drückst auf den Knopf und fertig ist die Sache.

  15. ein gelaber mal wieder von wegen windows würde automatisch immer langsamer, man müsse es immer wieder neu installieren undsoweiter. nein, ich rege mich nicht weiter auf.

  16. Trotzdem ist bei Windows eine Neuinstallation das beste und wird es selbst mit dieser Funktion denke ich mal bleiben.

  17. Eigentlich müsste man doch recht „leicht“ was Hübsches bauen können.
    Grundsatz 1: Es gibt Standardkonfigurationen und angepasste; findet das System keine angepasste Konfiguration, lädt es die Standardvariante.
    Grundsatz 2: Man nutzt zumindest 3 Ordner für Konfigurationen, nämlich windows-default, 3rdparty-default und user-configs.

    Nun kann man ja eigentlich bequem sowohl einzelne Programme zurücksetzen (entsprechende Dateien in „user-configs“ löschen), als auch alles.
    Debian tut ja ähnliches (per programm.config.dist, nur das nicht automatisch geladen wird, sondern man händisch heran muss).

    Was die „Windows-Regelmäßig-Neu-Installieren-Fraktion“ angeht, so gabs in der letzten c’t da einen interessanten Artikel über Windows Märchen. In Kurzform: Die Registry-Einträge sind recht irrelevant, das System lädt ja nur was es braucht. Wird Windows immer langsamer, dann liegts sehr sicher daran, dass sich immer mehr installierte Programme Autostarteinträge genehmigen – also Dinge wie Autoupdatechecker, Schnellader und ähnliches. So etwas wird man aber auch bequem mit Windowsmitteln wieder los (msconfig).

  18. Kann ja eigentlich nicht so schwer sein (zumindest für einen Konzern wie Microsoft), so etwas wie TrueImage (mit Recovery-Option im Bootmenü) in ein Betriebssystem einzubauen.

    Sooo revolutionär ist die Idee auch wieder nicht.

  19. Wofür brauchen wir eigentlich WIN8?
    WIN7 war doch schon so ein volltreffer bezüglich der neuerungen gegenüber WIN XP. Und dabei haben viele mittelständige firmen noch nicht mal umgestellt auf das aktuelle OS.
    Ciao…Hackintoshi

  20. ät hackintoshi

    hm, bisher kannte ich lediglich ständige vertretungen… 😉

  21. Ist bei der Funktion auch sichergestellt, dass das System dann auch “clean“ ist?
    Nicht dass sich Schadsoftware da einnistet und ich die dann wieder mitherstelle…

  22. Es ist ein Fakt, dass Windows mit der Zeit (und der Zunahme an installierten Programmen) träger wird. Beim Googeln stößt man ständig auf solche Probleme.

    Ich habe nie irgendwelche dubiosen Tuning-Tools eingesetzt, noch hab ich 100te Programme in den Autostart gepackt. Im Gegenteil, ich hab mich immer darum bemüht meinen Autostart sauber zu halten.

    Woher die Trägheit kam, weiß ich auch nicht, vermutlich wurden da im Hindergrund Bibliotheken geladen, was man als Normaluser nicht beeinflussen kann.

    Es ist weder Legende noch Mythos, dass zumindest Windows XP, diese Probleme hat. Vielleicht merken das einige nur nicht, weil nur ein paar Programme installiert sind und nicht viel Neues ausprobiert wird. Vielleicht ist es aber auch in Windows7 besser geworden (das kann ich nicht mehr beurteilen, weil ich mit Linux arbeite wo es dieses Problem nicht gibt)

  23. Früher zu Win 98 Zeiten habe ich mein System auch 1-2 mal jährlich neu aufsetzen müssen. Seit XP nicht mehr, dass es mit der Zeit immer langsamer wird, halte ich für ein Gerücht.

    Die oben beschriebene Funktion in Win 8 finde ich nicht verkehrt. Dennoch, mache ich lieber selber Images vom System. Aber für Anfänger sicher eine gute Sache.

  24. Natürlich wird Windows mit der Zeit immer langsamer!
    Installier mal ein Win7 und stell den Rechner dann ein halbes Jahr in den Keller… was meinst du wie langsam Windows plötzlich ist!
    So ein Blödsinn… wenn man natürlich jeden Dreck von der Computerbild installiert und dann irgendwann 5 verschiedene Virenscanner noch halb installiert hat und nichts mehr auf die Taskleiste passt weil der Infobereich bis zum Start-Knopf vollgemüllt ist mit Adobe Updatern, Java Gedöns, Winamp Startern und was weiß ich für Kram. Da Du ja nur einen Benutzer hast der Admin-Rechte hat installieren sich dann zusätzlich ein paar Trojaner (na wieder einen Keygen ausprobiert?) und dann is das Windows auch langsam…..

  25. @Sylvio:
    Jedes System benötigt Zeit und Ressourcen, wenn es startet – je mehr Dienste und Anwendungen direkt beim Systemstart geladen werden, desto länger die Bootdauer.

    Im laufenden Betrieb benötigt jeder Dienst/jede Anwendung Ressourcen, völlig unabhängig vom Betriebssystem. Ein „nackig“ installiertes Linux läuft auch schneller als ein in Verwendung befindliches System, auf dem z.B. noch Datenbank- und Webserver als Dienste betrieben werden. Warum sollte das unter Windows also anders sein?

    Die Scheisshausparole, das Windows proportional zur Laufzeit an Performance verliert, IST ein Mythos, da es, wie schon mehrfach geschildert, NICHT am Betriebssystem liegt, sondern daran, wer selbiges pflegt und vor allem, wie er das tut.

    Ich habe fertig.

  26. G.von der Frau says:

    Es ist ja irgendwie doch richtig, dass Windows mit der Zeit immer „langsamer“ wird. ABER! Das liegt nicht unbedingt nur am Windows selber, sondern daran, dass das ganze System „wächst“.
    Treiber, Dienste und Programme die gestartet werden müssen, werden
    immer größer um umfangreicher. Dazu kommen Patches und Updates die das System „auf blähen“ und auch die Antivirendatenbank wächst und wächst und hat somit immer mehr zu scannen …
    Dennoch, gehört „Windows wird immer langsamer und muss regelmäßig neu installiert werden“ in den Bereich der Legenden und Mythen.
    Meine Systeme überstehen in der Regel – es sei denn es geht wirklich etwas kaputt – ein ganzes Hardwareleben.

  27. wenn es möglicherweise mit anderen Mitteln einfacher und schöner geht, ist doch die Idee schon mal nicht schlecht…

    interessanter fände ich aber, wenn ähnlich wie der Dienst für die Defragmentierung, ein Dienst z. B. wöchentlich die Registrierung untersucht und ggf. Rückstände entfernt. Gibt zwar auch Programme dafür, aber da hätte ich mehr Vertrauen wenn es Systembestandteil wäre und zu den anderen Sachen: ein Betriebssystem ist nicht für alle grundlegenden Dinge ausgelegt. Das man Programme installiert und deinstalliert sollte eine völlig normale Sache sein. Das sich Programmierer von anderern Herstellern keine Mühe geben und keine vernünftigen Deinstallationsroutinen schreiben ist ärgerlich. Jeder Hersteller hält sich ja auch für so wichtig, daß sein Programm beim Hochfahren gleich gestartet werden muss. Aber selbst wenn man diese Programme deaktiviert oder deinstalliert: Windows verhält sich nicht mehr ganz gleich wie zuvor. Ganz ohne (installiertes) Fremdprogramm oder Treiber kommt man normalerweise nicht aus.

  28. ich frage mich, wie man auf einem computer denn dann am besten ordnung hält.. sprich
    -bestimmte verzeichnis/ordnerstruktur für installierte software?
    c:programme/tools,
    c:programme/internet/messanger,
    c:programme/internet/browser

    macht das so sinn? welche anderen tips und kniffe gibt es außerdem um ein system möglichst sauber und in diesem zusammenhang auch „schnell“ zu halten?

  29. Ich weiß nicht, ob es hier schon erwähnt wurde und/oder bekannt ist, aber beim Klonen von Win7 Systempartitionen sollte man vorsichtig sein. Ich hatte das mal gemacht, aufgrund eines Festplattentausches, und hinterher das Problem, dass sich das SP1 darauf nicht mehr installieren wollte. Offensichtlich hatte Win7 trotz des bitgenauen Klonens irgendwo den Hinweis hinterlegt, dass es mal geklont wurde und SP1 installiert sich nur auf „regulär installierten“ Partitionen.

    Sehr strange jedenfalls.

  30. Ach ja, der Mythos, das Windows immer langsamer wird. Klar wird es langsamer – wenn man jeden Blödsinn installiert, der auch nur im Entferntesten an eine ausführbare Datei erinnert. Oder wenn man zwei Antiviren-Tools installiert um auch ja ganz sicher gehen zu können usw.
    Wenn man sich nicht jeden Mist installiert, dann läuft Win7 sauber und schnell, auch noch Monate und Jahre später. Das kann ich aus eigener Erfahrung so bestätigen.

  31. Mark Steffen says:

    Der Neuinstallations- und Format-C:-wahn hat bei mir schon lange aufgehoert. Das war bei Win95 und mit Einschraenkung bei Win98 sinnvoll, mitlerweile installiere ich mein System vielleicht alle 12-18 Monate mal neu.

    Ich glaube viele sollten einfach mal eine vollstaendige Defragmentation laufen lassen und danach mal alle Programme deinstallieren, die man nicht mehr braucht und man steht quasi genauso gut da.

    Mir waere es viel zu viel Arbeit alles immer wieder genauso einzurichten, wie es vor dem plattmachen war.
    Ueber die Monate haben viele kleine Aenderungen (Verbesserungen) wie zusaetzliche Context Menus und Ordner, Dropbox-Einbindung, Datenbank, Proxyserver, etc. in meinem System dazu gefuehrt, dass es mir mitlerweile schwer fallen wuerde, das wieder genauso zu reproduzieren.