Windows 7 vor dem Support-Ende noch sehr beliebt

Netmarketshare hat erneut Zahlen zur globalen System-Verteilung herausgegeben. Wie schon in den letzten Monaten, so ist auch im November 2019 Windows 10 unangefochten an der Spitze – mit 53,33 %. Dieser Wert bezieht sich aber natürlich nur auf Desktop-PCs und Laptops, mobile Endgeräte werden bei der Verteilung nicht berücksichtigt. Damit liegt Windows 10 minimal unter den Werten von Oktober 2019. Spannend: Windows 7 ist laut der Liste mit 26,86 % vertreten, quasi jeder vierte Rechner in der Erhebung setzt noch auf das System. Spannend ist das deshalb, weil der normale Support ja am 14. Januar 2020 endet. Anschließend sind weder technische Unterstützung noch Softwareupdates über Windows Update zum Schutz des PCs verfügbar. Und nach den beiden Systemen? Lange Zeit nichts:

Und hier im Blog – wie sind die denn Besucher im November zu uns gekommen? Betrachtet man die Windows-Besucher für sich alleine, dann kommen wir auf 70,74 Prozent für Windows 10. Weitere 20,01 Prozent sind noch mit Windows 7 unterwegs. Interessant: Weiterhin schnappt sich Windows Vista vor dem neueren Windows 8.1 den dritten Platz (5,57 Prozent vs. 3,03 Prozent).

Plattformübergreifend geht es hier mehr mobil zu, Android-Nutzer machen 65,43 Prozent der Leser aus, mit iOS schauen 13,85 Prozent vorbei. Am Desktop mit Windows lesen hier immerhin noch 14,89 Prozent und einen Mac nutzen lediglich 4,86 Prozent. Linux-Nutzer gibt es auch, diese machen 0,83 Prozent aus. Diese Zahlen ergeben sich aus rund 4,6 Millionen Seitenaufrufen.

Hand hoch, wer nutzt denn noch Windows 7 von euch?

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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43 Kommentare

  1. Bin letzte Woche von WIN7 auf WIN10 gewechselt, wenn ich hier von der Arbeit aus lese. Zuhause meist mobil.

  2. Ersetze den Windows-Anteil durch das Wort Armut und du hast den aktuellen Armutsbericht der Welt. Positive Nachricht: es wird besser und besser.

  3. Und wenn wir Andreas durch Dummschwätzer ersetzen ist es beim Lesen nicht so irritierend. 😉

  4. Noch Win7, weil nicht jede verwendete Software ohne Probleme auf Win10 läuft. Die Umstellung ist allerdings schon geplant.

    • Alex (der Echte) says:

      Es gibt keine Software die auf Win 7 läuft aber auf win 10 nicht.

      • Doch gibt es, in der Industrie aber die kosten fünfstellig aufwärts. Darf mich gerade mit so nem Rotz rumschlagen

      • JuppSchmitz says:

        Na und ob es die gibt. Nur deswegen hab ich noch einen Laptop mit Win7. Die Softwares brauche ich für teure Hardware die schon lange nicht mehr hergestellt wird. Es ist sogar noch schlimmer. Ich hab auch noch nen Rechner mit Win95. Das Problem ist Ähnlich, allerdings kommt da noch dazu das modernen Rechnern die entsprechenden Anschlüsse fehlen und USB-Adapter nicht funktionieren. Ich müßte ohne diese Softwares auf die Nutzung sehr teurer aber sehr guter Geräte, die nicht mehr hergestellt werden, verzichten.

  5. Ich bin wohl einer der 0,83%. 😉
    Im Januar 2017 bereits bin ich von Win7 direkt auf Linux (konkret: Linux Mint) umngestiegen.

    • Bob (der andere) says:

      @ Kai:
      Nicht ganz.
      Fahre derzeit zweigleisig. Erstrechner (alt) läuft auf Win7 und wird im Januar vom Internet getrennt.
      Zweitrechner (neu) läuft mit Linux Mint und wird dann der Hauptrechner.
      Win7 bleibt so lange im Einsatz bis nichts mehr geht.
      Und Win10? Wer’s gut findet soll glücklich damit werden, mir kommt der Schrott nicht auf die Festplatte.

    • JuppSchmitz says:

      Das bringt aber auch nicht viel bei Software die es nur für Windows gibt und für bestimmte Geräte notwendig ist.

      • Was mache ich alles mit Linux? Mal schauen …
        – Bildbearbeitung (mit GIMP)
        – Briefe schreiben und Tabellenkalkulation (mit Libre Office; bei Komp-Problemen (eher selten) mit MS Office in einer VM)
        – Lohnsteuererklärung (mit WISO Steuersparbuch in VM)
        – Gaming (mit Proton und Steam spiele ich per Klick(!) viele Windows-Spiele; von den nativen Spielen mal abgesehen; zusätzlich Origin mit z.B. Battlefield 1 und V und Battle.net mit z.B. Diablo 3 über Lutris)
        – Teamspeak (zum Gaming; nativer Linux-Client)
        – Emails (Webbased)
        – Surfen
        – eQ.3-Smart Home-Steuerung (über nativen Linux-Client)
        – Telegram-Messaging (über nativen Linux-Client)
        – Musik (mit Reason 5 (in Wine))
        – ….

        Ich muss ganz ehrlich sagen das ich (ich kann ja nur für mich reden) Windows nicht vermisse. Schlimm genug das ich es beruflich noch nutzen muss (aber nicht wegen Spezialsoftware; das was ich mache ginge alles auch unter Linux: ist eher die Entscheidung der IT-Abteilung). 😉

        Sicherlich gibt es noch einen Haufen Spezialsoftware … aber die Nutzer die eine solche Software im Einsatz haben und regelmäßog benutzen werden gemessen an den gesamten PC-Nutzern dieser Welt auch eher im einstelligen oder niedrigen zweistelligen Prozentbereich liegen.

        Der Großteil der User die Windows zu Hause einsetzen könnten alles was sie dort machen inzwischen auch einfach mit einer Linux-Distribution erledigen. Auch der Wechsel ist mit Distributionen die sich optisch bewusst an Windows orientieren (z.B. Linux Mint) heute einfacher denn je. Sogar meine eher weniger IT-affine Frau hat mit der Umstellung keine Probleme gehabt.

  6. Mein Vaio Laptop aus 2011 hat noch Win7. Treiber für Win10 gibt es nicht. Werde aber die Tage updaten und dann sehen was nicht mehr funktioniert. Der Laptop selbst tut aber alles was er soll.

  7. Hier Hand hoch. Da hier bisher noch kein Mac steht ist in meinem Linux Desktop Rechner eine zweite kleine SSD verbaut, damit ich mein iPhone und iPad über iTunes synchronisieren kann, falls es mal notwendig sein sollte. Mehr als Firefox und iTunes ist auf der Windows 7 SSD aber nicht installiert.

    Gebootet wird das Windows 7 vielleicht 2-3 mal pro Jahr.

    • nerven da nicht die vielen Updates?

      • Hehe, ne die Nerven gar nicht. Das System wurde noch nicht ein einziges Mal aktualisiert. Also iTunes halt schon aber nicht das Windows selbst.

        • Ist iTunes nicht mit Wine lauffähig?
          Oder eine Visuelle Maschine mit Windows per VirtualBox?
          Ein Dualboot für 2-3 mal im Jahr is eigentlich Platzverschwendung.

          • Mit Wine wird das unter ArchLinux nichts mehr, da ArchLinux schon seit einiger Zeit keine Unterstützung mehr für die 32bit Bibliotheken bietet. Jedenfalls aus den offiziellen Paketquellen.
            Virtualbox habe ich gleich sein gelassen, damit beim durchschleifen des Zugriffs auf die USB Schnittstelle mir nicht mein iPhone um die Ohren fliegt, falls es Probleme bei der Datenübertragung geben sollte.
            Deswegen hatte ich mir seinerzeit eine kleine 64GB SSD für ne dünne Markt gegönnt und Windows 7 installiert das ich noch rumliegen hatte.

  8. Meine Gemahlin hat noch ein Laptop mit einer i5-CPU der ersten Generation, das noch gut läuft. Sie hat bisher praktisch nur mit Win7 gearbeitet, scheint aber zu meiner Überraschung Linux nicht ganz abgeneigt zu sein. Ich werde über die Feiertage mal Ubuntu MATE installieren und einrichten. Das macht einen ganz guten Eindruck. Bin mal gespannt, wie gut es sich im Alltag bewähren wird.

  9. Cool, nen Macbook für Windows News aufm Bild. Perfekte Stock Foto Wahl 😉

  10. Auch hier läuft eigentlich nur noch Linux. Lediglich für eine Flugsimulation wird hier noch ein Windows 10 in Dual-Boot vorgehalten; alles andere geht auch in einer VM unter Linux. 😀

  11. kandisbunzler says:

    Weiss im Moment nicht was ich machen soll und kosten soll es auch nichts. iMac Mid 2011 damals ambitioniert gekauft, dann doch Win7 per Bootcamp und nun kein Support mehr für Bootcamp mit Win 10. Rechner läuft, wenn neu dann mit Monitor, Rechner= viel teuer. Notebook mit Dock = teuer. Den iMac nutzen , wie gedacht – ich lern das in diesem Leben nicht mehr.

    • Notebook mit dock ist gar nicht mehr so teuer. Aktuelle gibt es mit USB-C, damit kommen für mich sogar inzwischen Macbooks in Frage, gebrauchte Thinkpads mit Docking bekommt man hinterhergeworfen.

  12. Habe 2 alte 64 bit-Rechner mit 2 GB RAM unter Win7 laufen gehabt = langsam, eine einzige Qual. Heute, mit dem vollschlank gewordenen KDE-Desktop ist der Desk einfach topp.

  13. Mein Medien PC läuft noch unter Windows 7, war damals nicht zum laufen zu bekommen, TV Karte und Bluray und Amazon Prime unter Linux war ne Qual, Windows 10 kam halt nicht in Frage, der Media Center wurde ja auch gar nicht unterstützt. Rest privat ist inzwischen Linux, beruflich Windows 10. Inzwischen brauche ich die TV Karte nicht mehr, Prime läuft und Bluray soll auch gehen, wobei ich mir das wahrscheinlich nicht mehr antun werde und so wird der Medien PC bald auf Linux laufen bzw. gleich durch einen Rasberry oder so ersetzt, mal sehen. Um Weihnachten rum habe ich noch viel frei.

  14. Was ist eigentlich mit den unterschiedlichen Win10 Versionen?! Werden die auch gemessen? Einige ältere Versionen sind auch schon out of support.

  15. Hab erstmal umgestellt, Ziel ist aber weg von dem Win-Schrott. Entscheidung für nächstes Jahr geplant – Tendenz Macbook, da gut mit iPhone und iPad zusammen funzt.
    Auf der Arbeit leider gezwungen, den Schrott zu verwenden. Nichts als Probleme, wie ich von den Supportern mitbekomme. Auch als Anwender finde ich es einfach nur nervig. Höre auch von anderen wenig Positives.
    Wäre lieber bei Win7 geblieben, das war m.E. das beste OS, das Redmond geliefert hat.

  16. Black Hornet says:

    Habe noch Win 7, ab März oder April am neuen Rechner dann Win 10.

  17. Ich habe seit 2013 kein Windows 7 privat mehr auf dem Rechner installiert. Als Entwickler ist man natürlich auch irgendwie darauf angewiesen, sich mit den neueren Versionen zu beschäftigen. Windows 8/8.1 z.B. war gar nicht so schlecht, vom Startbildschirm auf Geräten ohne berührungsempfindlichen Bildschirm mal abgesehen. Es läuft mindestens genauso gut wie Windows 7 auf gleicher Hardware, hat ein paar mehr nützliche Features (z.B. mounten von ISO-Dateien aus dem Explorer heraus, Hyper-V…) und könnte demnach eine echte Alternative für diejenigen sein, die nicht auf Windows 10 umsteigen wollen oder können (z.B. weil die Hardware zu schwach ist) – immerhin gibt es dort noch drei Jahre Support und keine Telemetrie im Umfang wie bei Windows 10. Wobei man sehr viel Telemetrie in Windows 10 auch unterbinden kann – wenn man sich damit auskennt und ein wenig Zeit investiert.

    Ansonsten habe ich im letzten Jahr sehr viel Linux evaluiert. Da ist durchaus potential, denn ich denke nicht, dass Windows noch eine große Zukunft hat. Das System wird immer mehr verdongelt werden, ganz im Sinne der mobilen Plattformen. Dazu noch die immer weiter zunehmende Cloudabhängigkeit an allen Ecken und Enden, die kein Mensch wirklich braucht (bzw. wenn man es braucht, kann man es ja immer noch optional erwerben). Linux könnte eine gute Plattform für Workstation-PCs darstellen, während der ganze Konsumenten-Krempel noch mehr in Richtung Smartphone/Tablet/Chromebook abwandern wird. Langfristig werde ich bei dieser Entwicklung wohl auch Windows den Rücken kehren.

  18. Ich teste und nutze diverse Ubuntu-Abkömmlinge seit Jahren auf Zweit- und mittlerweile Drittlaptops. Ich finde, das System als solches läuft gut, manches sogar besser als bei Windows. Die umfassende Anpassbarkeit ist Segen und Fluch zugleich. Das Hauptproblem sind einfach fehlende, veraltete oder wenig nutzerfreundliche Apps. Vor ein paar Tagen ging mein Versuch, den für Win gemachten Controller für Bluesound mittels Wine zum Laufen zu bringen, ziemlich in die Hose. Linux ist zu wenig verbreitet und bietet Entwicklern/Firmen zu wenig Möglichkeiten, mit ihrer Software Geld zu verdienen. Bei Elementary versucht man es mit einem Spendensystem, das in den Softwarestore integriert ist. Vielleicht ist das ja ein Ansatz, zu wünschen wäre es.

  19. GooglePayFan says:

    Oh krass, die Fragmentierung der Versionen ist ja bei MacOS noch stärker als bei Android 😀

  20. Ich bin diesen Sommer von Windows 7 Home Premium auf Windows 10 Pro umgestiegen und habe gleich noch den PC etwas aufgerüstet (neue leistungsstarke Low-Profile-Grafikkarte). Umgestiegen bin ich, weil sich meine Frau und ich letztes Jahr einen gebrauchten Laptop gekauft haben, auf dem sich bereits eine Windows-10-Lizenz befand. So konnten wir das erstmal austesten. Und diesen Sommer dachte ich: Ok, macht einen guten Eindruck, kann ich jetzt auch auf unserem Heim-Computer installieren.

  21. also ich habe a b s o l u t noch keinen (wenn überhaupt jemals) Bock auf diese besch…eidene Datenkrake „10“. Und meine Kiste ist auch für die nächsten drei Jahre noch flott genug, also ist dieses komische „neuer PC, also Win 10“-Argument für mich auch ein No-Go. Hab mir die Tage also mal ganz in Ruhe in einer virtuellen Maschine Windows 8.1 installiert und danach dieses ganze „Modern UI“-Kachel-Zeugs, Charm Bar und diversen anderen für mich unnötigen Ballast rausgeschmissen. Dann noch Classic Start Menu und eine Windows 7-Theme draufgeklatscht, die Telemetrie („nach-Hause-telefonieren“, längst nicht so ausufernd wie bei 10) abgewürgt und was soll ich sagen – ich bin positiv überrascht. Der Look & Feel ist jetzt zu 99% „Windows 7“, inkl. Sicherheitsupdates bis 2023. 😀 Danach kann man immer noch sehen, was bis dahin aus diesem unsäglichen Spyware-System geworden ist.

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