Windows 7: Fehler verhindert Neustart oder Herunterfahren

Der Support für Windows 7 ist bereits ausgelaufen – und just werden die verbliebenen Nutzer – und davon gibt es einige – von Problemen geplagt. Auf der einen Seite gab es die schwarzen Wallpaper, ein aktuell aufgetauchter Fehler sorgt bei Nutzern dafür, dass sie ihren Rechner nicht mehr ordnungsgemäß herunterfahren können, das System merkt hierbei an, dass der Nutzer nicht genügend Rechte habe. Mittlerweile scheint es da eine erste Lösung zu geben – diese funktioniert aber nicht bei Windows 7 Home Basic, sondern setzt Professional, Ultimate oder Enterprise voraus.

  1. Open RUN WINDOW and type Gpedit.msc.

  2. Computer settings\Windows settings\Security settings\Local policies\Security options

  3. Double click on User Account Control:RUN all Administrator in Admin approval(Option should be enable).

  4. open cmd, type „gpupdate /force“

*In order to implement change, system restart is mandatory.

*To restart the system Press “windows+r” together and type “shutdown -r”

Quelle.

Einige Nutzer konnten dies auch anders lösen, indem sie eine Handvoll Adobe-Update-Dienste deaktiviert haben: services.msc ausführen, die Adobe-Services deaktivieren und neu starten. Ein Microsoft-Sprecher sagte Bleeping Computer in einer Erklärung, dass das Unternehmen aktiv den Fehler untersucht, obwohl nicht klar ist, was man nun zu tun gedenkt.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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29 Kommentare

  1. Die geben sich ja noch nicht einmal mehr die Mühe zu verbergen, dass man den Win-7-Nutzer mit Gewalt vergraulen will.

    Dabei gibt es ja Alternativen, auch abseits von Winzigweich.

  2. Ach, das Problem hab ich mit Win10 schon seit über einem Jahr und kein Tip, den ich online finde, hilft. Tja nu.

  3. Bob (der andere) says:

    Obsoleszenz per UpDate?

  4. Irgendwann sollte man ein antiquiertes Betriebssystem dann auch einfach mal in Rente schicken und ein Update durchführen. Geht ja auch problemlos ohne einen Neukauf von Hardware.

    • Also ganz ehrlich auf einem 6 Jahre alten Laptop mit HDD würde ich kein Update machen sondern neu kaufen . macht 0 sinn es sei dem man will sich ärgern. Finde es schon immer krass das es einigen kunden nicht stört das die 5 min warten müssen bis sie auf dem Desktop sind und ein Programm starten können. Ich bin immer schon nach 30sec genervt wenn Outlook nicht da ist. und ich nicht mindest schon 2 mails gelesen habe

      • SSD für 60€ kaufen, auf Win10 Updaten und man kann sich mindestens die nächsten 6 Jahre an dem Gerät erfreuen

        • Stimmt. Hab von meinem Arbeitgeber auch ein inzwischen 6 Jahre altes Laptop für nen Appel und n Ei gekauft. Kam sowieso ohne HDD. SSD rein, Win10 drauf, Software drauf, läuft einwandfrei und ist nicht langsamer als mit Win7 vorher. Für meine Mutter die hin und wieder mal n Rezept im Netz sucht oder sowas, reicht das vollkommen. 😉

          • Bob (der andere) says:

            @ AppleRola:
            Wenn deine Mutter mit dem Laptop im Prinzip nur den Browser nutzt, hätte ich ihr ein Linux installliert. Allein schon deshalb, weil das mit den UpDates wesentlich angenehmer und in der Regel auch völlig problemlos abläuft (und nicht nur das OS sondern auch gleich alle Programme aktualisiert werden).

      • Mein zig Jahre altes i5 Notebook läuft wie ’ne Eins – warum Experimente machen? Und würde ich auf W10 updaten, könnte ich dann gleich als erstes meine voll funktionsfähige Laserdrucker/Scanner/Fax-Kombi wegwerfen, weils von Brother keine Treiber mehr gibt….

  5. Windows7-Prof Notebook – startet nicht mehr.
    Vorgeschichte; Akku aufgeladen 100%. Neustart ohne Akku, da wenig genutzt. Da zeigte Notebook ein blinken der Akkulade-Kontroll-Leuchte als ob der Akku noch eingesteckt wäre. Danach Neustart normal (ohne Akku),
    Tag später startet Notebook überhaupt nicht mehr, weder mit Akku oder Netzteil. Aber den Zweit-Akku lädt es auf.

    Habe schon CMOS-Battrie entfernt, Festplatte ausgebaut, Speicherbänke getauscht – alles nichts genutzt.
    Nach drücken Startknopf geht ganz kurz grüne Betriebslampe an und dann nichts mehr.

    Es scheint ob Windows durch das Blinken der Akkulade-Kontroll-Leuchte anzeigt, das es nicht mehr weiss ob Stromversorgung vom Akku oder Netzteil kommt.

    Bin ratlos.
    Notebook; Acer Extensa 5635Z

    • Mal Linux-Live USB-Stick ausprobiert?
      Kannst dann auch gleich ein Linux installieren 😉

      • Wenn kurz die Lampe am Laptop angeht und dann nichts mehr geht, bringt ihm auch ein Live-Linux nix. Wie soll er das booten, wenn der Laptop nicht mehr angeht? Merkste selber, ne? xD

        • „Es scheint ob Windows durch das Blinken der Akkulade-Kontroll-Leuchte anzeigt, das es nicht mehr weiss ob Stromversorgung vom Akku oder Netzteil kommt.“
          Immerhin steht diese Vermutung im Raum.

    • Wolfgang D. says:

      @Udo „startet nicht mehr“
      Hat auch nicht im geringsten etwas mit W7 zu tun, wenn man nicht mal mehr ins BIOS kommt. Wende dich an einen Fachmenschen.

      Aber Hauptsache, irgendwelche andere Fangirlz können als Aufhänger für den Fetisch ihrer Wahl werben.

  6. Sollte es wirklich an den Adobe Diensten liegen, trifft MS keine Schuld. Ruhig bleiben, Schocklage einnehmen, durch die Hose Atmen. Evtl. wird dazu mal was veröffentlicht.

  7. Edi van Zondag says:

    Win 7 nur noch zum „gamen“ – Internet bleibt kalt. Linux zum surfen. Klappt 1A.

  8. Die Fehler der letzten Windows 7 Updates haben nichts mit Absicht zu tun. Es spiegelt das Niveau wirder, das man mit „Windows as a service“ erreicht hat, kein Update mehr herausbringen zu können, dass von Flüchtigkeitsfehlern (man könnte auch Schlampigkeit oder Unvermögen sagen) frei ist.

    • Wolfgang D. says:

      @deoroller
      Hast ja recht, nur ist die Richtung der Windowsentwicklung mit Absicht gewählt.

      Von daher sehe ich fehlerhafte Updates tatsächlich als Mutwillen an, besonders wenn es dem Hersteller nicht an Geld und anderen Ressourcen mangelt. Ärgerlicherweise bleibt Leuten, die mehr mit ’nem PC machen als im Internet surfen, keine Alternative als im Zug mitzufahren -> Upgrade. Und man findet für Windows massenweise gute Hilfe zur Selbsthilfe im Internet, so wie auch in diesem Blogartikel. Danke, Caschy!

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