Windows 10 kratzt an der 50-Prozent-Marke

Neuer Monat, neue Zahlen aus dem Vormonat. Wie schaut es bei den Betriebssystemen? Alles nicht ganz leicht, gibt es doch verschiedene Dienste mit unterschiedlichen Nutzern. Genau wird wohl Google Bescheid wissen, aber die teilen so etwas ja nicht mir. Wir greifen deswegen mal auf Netmarketshare und unsere Zahlen zurück.

Schaut man sich die Verteilung von Betriebssystemen auf Notebooks und Desktop-Rechnern an, dann sieht man: Windows 10 führt ordentlich, kommt auf 48,86 Prozent. Dahinter Windows 7 mit 31,83 Prozent. Immer noch sehr viel, wenn man sich vor Augen hält, dass der Support da ja auch bald ausläuft.

Durch die Medien ging viel der Termin Januar 2020, Firmen müssen in die Tasche greifen, dann gibt es bezahlte Windows 7 Extended Security Updates (ESU)  bis Januar 2023. Bezahlt wird pro Gerät und der Preis steigt jährlich für die Nutzer, die auf Windows 7 Professional oder Windows 7 Enterprise setzen. Auf Platz 3 folgt macOS 10.14 mit immerhin 5,38 Prozent, direkt dahinter immer noch Windows 8.1 mit 5,29 Prozent.

Bei uns im Blog? Sieht es traditionell anders aus. Eine moderne Leserschaft. Macht man keine Trennung, dann ist Android mit 68,94 Prozent das dominierende System, gefolgt von iOS mit 15,16 Prozent und Windows mit 12,45 Prozent. macOS? 2,73 Prozent. Nimmt man Windows für sich, dann nutzen 72,68 Prozent Windows 10, 21,62 Prozent setzen noch Windows 7 ein. Platz 3 ist Windows 8.1 mit 3,6 Prozent – alles andere ist unter „ferner liefen“.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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14 Kommentare

  1. Thomas Baumann says:

    Wär das Update auf Win10 nicht gratis gewesen, dann wäre es wohl nur knapp über 8.1 gelandet. Wobei Apple das ja auch gut puscht. So lässt sich Win7 auf neuerer Hardware wegen dem möchtegern UEFI nicht installieren…

    • Das war ein cleverer Schachzug von Microsoft.
      Aber auch abgesehen davon ist es sinnfrei ein derart antiquiertes wie Windows 7 noch auf aktueller Hardware installieren zu wollen.

    • Das stimmt so nicht. Windows 7 funktioniert auf UEFI (64 bit only) – die Installations-Dateien sind nur daneben, wer von USB-Stick installiert, sollte den Stick nicht mit Microsofts Tool anlegen (das ihn NTFS-formatiert womit UEFI nichts anfangen kann) sondern mit Rufus. Danach hat man einen bootfähigen Windows 7-Stick für eine UEFI-Umgebung.

      Das nächste Problem sind die USB-Treiber: die Chipsets ab Kaby Lake (Intel Core Generation 7) oder Zen (AMD Ryzen) nutzen einen USB-Chipsatz mit dem Windows 7 nicht klarkommt, bei Installation sind dann Maus und Tastatur (die üblicherweise per USB verbunden sind) nicht verfügbar was die Installation de facto unmöglich macht. Diese müssen dann vorab ebenfalls in das Windows 7-ISO integriert werden. Danach lässt sich Windows 7 installieren und ist startfähig.

      Dann muss man einen Windows Update-Unblocker installieren. Dieser ermöglicht, dass Windows Update auf Windows 7 und 8.1 noch funktioniert.

      Hat man all das geschafft, muss man „nur noch“ Treiber für die restliche Hardware finden. Tatsächlich ist das jedoch in der Regel möglich, da Windows 7 und Windows 10 beide WDDM-Treiber verwenden. So verweigern zwar die Installer der Treiber den Dienst, aber wer über die INF-Datei manuell installiert, wird im Normalfall einen lauffähigen Treiber hinbekommen.

      Ich habe obige Beschreibung auf einem Core i7 8. Generation durchgeführt, weil ein Bekannter von mir unbedingt auf Windows 7 wollte. Auf den Hinweis dass dieses im Januar 2020 abläuft, ging er nicht ein. Für mich war es somit ein gelungenes Experiment. Ich selbst fahre jedoch Windows 10.

  2. Wozu auch ein 10 Jahre altes Betriebssystem auf neuer Hardware installieren? Das macht ja null Sinn.

    Mit dem kostenlosen Tool ShutUp10 stellt W10 so ein das es nur das macht was man auch will.

    • Thomas Baumann says:

      Siehste, da geht es schon los. Allein schon dass sowas notwendig ist. An Sonsten, unter der Haube hat sich viel getan, das weiß ich wohl. Aber Win7 hat nach wie vor mit Abstand die Beste UI, ähnlich wie Mavericks bei MacOS. Wobei Apple da jetzt bei Weitem nicht so tief in’s Klo gegriffen hat wie Microsoft mit Windows 8. Zurück zur Funktionalität. 2x Systemsteuerung? Und beide können nicht alles, man muss also mal die Eine nutzen, mal die Andere. Vom Startmenü fange ich gar nicht erst an, gibt ja zum Glück ClassicShell, was auch so ungefähr das Erste ist was drauf kommt, noch vor Treibern und Updates. Und und und. Es ist nach wie vor so, Windows 10 ist die quietsch-pinke Bratpfanne in der Küche. Mag vielleicht besser sein als das schwarze 10 Jahre alte Modell, aber allein schon wegen der Farbe rührstes nicht an.

      • Das Start Menü in 10 ist besser als das in Windows 95-Win7 außer man will unbedingt unübersichtliche Schachtel Orgien.
        Sowas wie ShutUp10 muss man nicht nutzen, ist dann auch nicht viel anders als unter Win7 auch wenn ComputerBild was anderes verspricht. Gegenüber MacOS ist Windows ja der reinste Datenschützer.
        Bequemlichkeit erkauft man sich nun mal mit Vernetzung. Auch MacOS zaubert da nicht.

      • Das Startmenü von Windows 10 ist nun wirklich deutlich übersichtlicher und mit einer erheblich leistungsfähigeren Suche ausgestattet als Windows 7 und frühere Versionen.

        In Prinzip braucht man die Maus überhaupt nicht, einfach Windows Taste drücken, erste zwei Buchstaben der App die man starten will eingeben, enter und fertig.

  3. Das ist aber ein MacBook auf dem Foto zum Artikel :D.

  4. Seit Windows 8.1 bin ich immer mehr auf das Handy gewechselt. 99 % aller Dinge erledige ich am Smartphone. Ich freue mich schon auf den Tag an dem ich komplett auf Windows verzichten kann

  5. Mich stört es ein wenig, dass in alles Statistiken nur von Windows 10 die Rede ist, jedoch ist das Windows 10 von vor 4 Jahren nicht mehr das Windows 10 von heute. MS bezeichnet ja auch die Versionen unter Windows 10 unterschiedlich.

    Wenn man die unterschiedlichen Versionen zusammenfasst, sollte man auch die Mac OS X Versionen zusammenführen…

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