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Windows 10: Juli-Updates werden verteilt

Wie auch im letzten Monat gibt es bei Microsoft wieder den großen Patch-Tag, an dem es Updates für die unterschiedlichen Versionen von Windows 10 hagelt. Bleibt zu hoffen, dass die aktuellen Updates nicht mehr Probleme bereiten als sie beheben sollen – das ist ja schon mehrere Male vorgekommen, dass hinterher der Wurm drin ist. Updates gibt es für unterschiedliche Versionen von Windows 10, unter anderem Version 2004, 1903, 1909, 1809, 1803, 1709, 1703, 1607 und 1507.

Microsoft nennt in den jeweiligen Changelogs verschiedene Fehlerbehebungen, aber auch geschlossene Sicherheitslücken in den Server-Versionen. Dabei ist beispielsweise ein Update für die unter CVE-2020-1350 geführte Sicherheitslücke, eine kritische RCE-Schwachstelle (Critical Remote Code Execution) im Windows DNS Server, die als „wurmgefährdet“ eingestuft wird und eine CVSS-Basisbewertung von 10,0 hat. Dieses Problem resultiert aus einem Fehler in der DNS-Serverrollenimplementierung von Microsoft und betrifft alle Windows-Server-Versionen. Nicht-Microsoft-DNS-Server sind nicht betroffen.

Ab Juli 2020 werden auch alle Windows-Updates die RemoteFX vGPU-Funktion aufgrund einer Sicherheitslücke deaktivieren. Weitere Informationen über die Sicherheitslücke finden Nutzer unter CVE-2020-1036 und KB4570006. Sobald diese Funktion deaktiviert ist, schlagen Versuche, virtuelle Maschinen (VMs) zu starten, fehl, und Meldungen wie die folgende werden angezeigt:

“The virtual machine cannot be started because all the RemoteFX-capable GPUs are disabled in Hyper-V Manager.”
“The virtual machine cannot be started because the server has insufficient GPU resources.”

Wer mag, der kann die Patches manuell herunterladen – oder man lehnt sich entspannt zurück und wartet klassisch auf das Windows-Update.

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