Windows 10: Home- und Pro-Versionen mit April 2018-Update erhalten bald automatisch aktuelles Mai-Update

Wie Microsoft mitteilt, werden ab sofort nach und nach alle Windows 10 Home- und Pro-Installationen, die noch mit dem April 2018-Update laufen, automatisch mit dem Windows 10 Mai 2019 Update (1903) versorgt, um auch weiterhin für ausreichend Sicherheit sorgen zu können und dafür, dass auch zukünftig alle Features weiterhin möglichst reibungslos funktionieren können.

Windows 10-Installationen, die noch auf Stand April 2018 sind, erreichen zum 12. November dieses Jahres ihren End of Service (EoS)-Punkt, nach dessen Ablauf keine weiteren Sicherheitsupdates, etc. mehr eintrudeln. Um diesen Zustand zu vermeiden und möglichst ausreichend Zeit für einen reibungslosen Updateverlauf für alle betroffenen Nutzer gewährleisten zu können, startet Microsoft schon jetzt mit dem Updateprozess für alle genannten Versionen. Dabei würden zuerst all diejenigen Geräte mit Priorität behandelt, bei denen die Soft-/Hardware-Konstellationen gemäß dem Beurteilungssystem von Microsoft am besten in der Lage sind, das Update problemlos herunterzuladen und zu installieren:

Our update rollout process takes into consideration the scale and complexity of the Windows 10 ecosystem, with the many hardware, software, and app configuration options users have, to provide a seamless update experience for all users. We closely monitor update feedback to allow us to prioritize those devices likely to have a good update experience and quickly put safeguards on other devices while we address known issues.

Das Update ließe sich laut Microsoft anschließend noch bis zu 35 Tage lang pausieren, damit ihr selbst noch einigermaßen die Wahl habt, wann jenes installiert werden soll. Schaut doch einfach mal auf eurem Rechner in die Windows Update-Funktion, ob euch das entsprechende Mai 2019-Update schon angeboten wird. Falls ihr lesen wollt, welche Fehler in jener Version bereits bekannt sind und welche schon behoben worden sind, dann schaut euch hier die ausführliche Auflistung an.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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14 Kommentare

  1. zu wann wird eigentlich die 1703 mit Service eingestellt ist ja schon ein Jahr älter.. Leider läßt sich der Rechner auch nichtmehr auf 1709 1803 1809 oder 1903 updaten ohne, dass der Updateprozess alles löschen will.. Jemand eine idee?

  2. NetzBlogR says:

    Bloß nicht die 1903 installieren, wenn man viel mit Audio arbeitet! Mir hat’s auf drei Rechnern komplett die Treibereinstellungen zerhackt – einem davon konnte ich dann gar keinen Ton mehr entlocken und musste wieder auf die Vorversion zurückgehen.

  3. Werner Labuhn says:

    Hallo!
    Ich habe aktuell Win 10 Pro mit Version 1809, inst. am 11.04.2019. Die 1903 soll doch jetzt installiert werden, wie koennte ich denn das verhindern, und warum auch?

    • > wie koennte ich denn das verhindern, und warum auch

      Das gilt alles nur für den Fall, dass es noch nicht runtergeladen wurde:

      Am einfachsten, aber nur bei stationären Rechnern möglich, ist MS einfach via Router/DNS zu blockieren.

      Bei Mobilgeräten mach ich das via lokaler Windows-Firewall. TinyWall (ein GUI für die Windows-Firewall) hat da extra einen Haken für. …funktioniert bei mir seit jeher reibungslos.

      Das „warum“ kann ich dir nicht beantworten, ich hab nichts gegen 1903 oder Updates im Allgemeinen.

      Ich mach das um den Updatezeitpunkt bestimmen zu können, alle paar Monate mal. Ich steh voll auf berechenbares Geräteverhalten.

    • Bei der Pro hast Du in den Erweiterten Optionen von Windows-Update die Möglichkeit, die großen „Funktionsupdates“ um bis zu 365 Tage zurückzustellen und die Sicherheitsupdates um 30 Tage (https://support.microsoft.com/de-de/help/4026834/windows-10-defer-feature-updates).

      Warum? Musst Du selbst wissen. Ich persönlich nutze bei den Funktionsupdates das Zurückstellen um neun bis zwölf Monate und bei den Sicherheitsupdates um einige Tage in der Hoffnung, dass bis dahin die gröbsten Schnitzer geflickt oder völlig vermurkste Updates komplett zurückgezogen worden sind. Außerdem halte ich persönlich ein Vollbackup vor der Installation eines Funktionsupdates für unerlässlich und das will halt zeitlich geplant sein.

    • Ich benutze hierfür „O&O ShutUp10“ .Man kann sehr viele Sachen per Regler einstellen,unter anderem auch die Updatefunktion.
      (Muss nicht mal installiert werden)

  4. Hallo Leute, am simpelsten, ist es das Windows Mini Update Tool zu benutzen, keine Installation nötig, Updates auf Disabled setzen und selber entscheiden, was man installiert, ist doch allgemein bekannt?

    Ist im Grunde die gleiche Funktion, wie das Tool in Win 7, nur fuer 10, klappt tadellos,..^^

    Zum Upgraden benutzt man eh den Windows Update Asisstenten : https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10

    Danach das Minitool wieder auf Updates Disabled setzen, fertig.

    Das Minitool ist in x86 und x64 verfuegbar, also passend ausführen und nein, es ist nicht verseucht,..^^

  5. Gerade mal nachgeschaut:
    „Es ist ein neues Funktionsupdate verfügbar, wenn sie dies nun installieren möchten….“
    Direkt mal gedownloaded. (y)

  6. Hoffentlich wird bei dem Update nicht wieder der Benutzerordner mit allen Daten gelöscht, wie es einem Kunden von mir vor zwei Wochen ergangen ist…..

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