Windows 10: Entsperren mittels Wearables, anderen Geräten und Signalen

windows 10Mittels diverser Helfer-Tools funktioniert das  Entsperren von Computern durch andere Geräte schon heute. Gerade Android hat da ab Werk einiges in petto, während man OS X und auf dem iPhone mit Near Lock und Co Zusatz-Apps beauftragen muss. Die Entsperrung kann aufgrund diverser Faktoren erfolgen, beispielsweise auf Basis eines bestimmten Ortes oder eines Bluetooth-Gerätes in der Nähe. Ist mein iPhone in der Nähe des iMacs, so ist der Mac entsperrt, ist das Android-Smartphone in einem bestimmten Radius, so ist es auch freigeschaltet. Kann man halt so machen. Auch Windows 10 muss nicht mehr mit einem Passwort entsperrt werden, hier gibt es seit Jahren schon die Optionen der Biometrie und bald werden noch Wearables kommen, nachdem auch Smartphones ein Schlüssel geworden sind.

Microsoft zeigte den Vorgang mit dem Microosft Band auf der Computex in Taiwan, zeigte dabei aber auch ein anderes Wearable, wie The Verge berichtet. Das ist aber keine Neuheit, denn bereits Mitte April gab Microsoft die Neuerungen zum Windows 10 Anniversary Update bekannt. Hier ging es um das Entsperren des Gerätes mittels diverser Faktoren. Neben Wearables ist da auch ein USB-Gerät, das genannte Smartphone oder auch NFC genannt worden. Doch nicht nur Geräte sind ein Thema beim Entsperren von Windows 10-Geräten, auch Signale gibt es.

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Diese Signale könnten aktiv gedrückte Schaltflächen an externen Geräten sein, aber auch die Anwesenheit des Nutzers erfordern, der einen Pin bestätigen muss. Windows Unlock scheint mit seinen mannigfaltigen Möglichkeiten eine schöne Lösung zu sein, wobei je nach Szenario halt bestimmte Mechanismen uninteressant für Nutzer sind. So ist ein automatischer Unlock auf Gerätebasis für viele ein No Go, da sie in den eigenen vier Wänden ihren Rechner halt auch nicht offen für alle wissen wollen. Das Windows 10 Anniversary Update soll im Sommer 2016 erscheinen.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

3 Kommentare

  1. Zuhause nehme ich zum Entsperren die vierstellige Pin. Geht eindeutig schneller.
    Auf Reisen wird das Passwort freigeschaltet.
    Für zuhause könnte ich mir auch vorstellen, das das Smartphone neben dem Laptop diesen freischaltet.

  2. Sicherheitstechnisch ein Graus. Man denke an bereits geknackte Fernbedienungstüröffner beim Auto (Funksignal abgefangen und kopiert). Und die Biometrie ist nachweislich (youtuben nach CCC Treffen über das Thema ist sehr lehrreich) alles andere als sicher.

  3. werauchimmer says:

    @fraggle Nun ist die Passwortsperre eines Windows auf einer unverschlüsselten Bootpartition leider nur eine Farce. Es lässt sich sehr leicht zurücksetzen 🙂 Wer rein will kommt rein (bei unverschlüsselten Bootpartitionen)