
Microsoft musste diesen Weg offenbar gehen, das sich nun neue Nutzungsszenarien für die Webcams ergeben und die Verwendung von MJPEG oder H.264 in Performance-Problemen resultieren könnte. Die Redmonder scheinen sich dabei nicht bewusst gewesen zu sein, was für massive Probleme jenes in der Praxis herbeiführen kann. Sobald nämlich nun eine Webcam MJPEG oder H.264 einsetzen will, friert die Anwendung bzw. Webcam ein. Wer also derzeit derartige Probleme in z. B. Skype hat, kennt nun die Ursache.
Betroffen sind sehr viele Webcams, wie z. B. die verbreitete Logitech C920. Aktuell gibt es nur einen inoffiziellen Workaround, um das Problem zu umgehen. Dafür muss in der Registry gebastelt werden, was natürlich auf eigene Gefahr geschieht. Im Eintrag HKLM\SOFTWARE\WOW6432Node\Microsoft\Windows Media Foundation\Platform sollten Betroffene hinzufügen DWORD „EnableFrameServerMode“ und den Wert auf 0 setzen. Bei einem Neustart sollte Skype dann wieder mit der gewohnten Webcam funktionieren.