Wiederherstellungspunkte – Feature und Sicherheitsrisiko

vistabox80x80pixel Wer Windows Vista Business, Ultimate oder Enterprise sein Eigen nennt, der wird den Kontextmenüeintrag “Vorgängerversionen wiederherstellen” kennen. Mit diesem kann man zum Beispiel versehentlich gelöschte Dateien wiederherstellen. Die Home-Variante von Windows Vista  unterstützt die Schattenkopie nicht wirklich – allerdings gibt es Wiederherstellungspunkte, die nützlich – aber auch gefährlich sind.

Windows Vista legt also Kopien an. Das dies ein Sicherheitsrisiko ist, sollte jedem klar sein – denn in diesen Kopien sind auch Daten enthalten, die ihr eventuell aus diversen Gründen gelöscht habt.

Kommen wir zu Tipp 1 – Daten aus den Wiederherstellungspunkten holen. Mit der Freeware ShadowExplorer kann man durch seine Wiederherstellungspunkte browsen und einzelne Dateien wiederherstellen.

sshot-2008-07-13-[12-59-29]

Wie gesagt – für die einen ein nützliches Feature – für den anderen eine Sicherheitslücke.

Wiederherstellungspunkte kann man auch löschen – indem man die Eigenschaften der Festplatte auswählt und “Bereinigen” wählt.

sshot-2008-07-13-[13-07-44]

Dort befinden sich neben den “normalen” zu löschenden Daten auch die”weiteren Optionen” – in denen man die bereits angelegten Wiederherstellungspunkte löschen kann.

sshot-2008-07-13-[13-10-55]

Macht wieder Speicherplatz frei – nimmt euch aber auch die Möglichkeit, euer System zurückzusetzen. Muss jeder für sich selber entscheiden.

Wer manuell einen Wiederherstellungspunkt erstellen möchte, der kann übrigens im Ausführen-Dialog einfach rstrui.exe eingeben.

Benutzer von My Lockbox können auch gerne mal ausprobieren, wie sicher der versteckte Ordner ist – der erwähnte ShadowExplorer macht es möglich.

Sicherlich könnte man Bücher über Volumenschattenkopien und Wiederherstellungspunkte schreiben – allerdings muss dieser kleine Exkurs reichen.

Schattenkopien unter Windows Vista (Quelle)

Schattenkopien ist eine Funktion, die nur unter Vista Business, Enterprise und Ultimate unterstützt wird. Schattenkopien werden automatisch im Hintergrund angelegt. Das Feature ist Bestandteil eines Wiederherstellungspunktes, der zum Beispiel beim Installieren eines Up­dates gesetzt wird. Ein Wiederherstellungs­punkt umfasst jedoch nur die Systemdateien. Die Schattenkopie berücksichtigt dagegen alle Dateien, die sich seit dem letztem Wiederherstel­lungspunkt geändert haben.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

11 Kommentare

  1. Wiederherstellungspunkte gab es ja schon in Win XP. Die ersparen einem hier und da schonmal das Neuaufsetzen, wenn man mit seinem PC viel rumprobiert und alles mögliche an Zeug installiert.

    Das Sicherheitsrisiko sollte sich in grenzen halten, wenn man sensible Daten auf einer extra Partition lagert, von der keine Schattenkopie gesichert wird. WHP lohnen sich imho eh nur auf Partitionen, wo viel Fluktuation herrscht.
    Und am besten sensible Daten verschlüsseln und mit Passwort etc. sichern. Dann gibts als Schattenkopie auch nur die verschlüsselte Datei.

  2. und wo kann man nun einstellen ob vista einen normalen wiederherstellungspunkt generiert oder ob eine schattenkopie gemacht werden soll ? ich finde unter vista nix zur schattenkopie. und wo kann man das ganze überhaupt abstellen. bei xp gabs doch systemwiederherstellungs dienst deaktivieren.

    ich würde den ganzen mist ab liebsten abstellen. was nützt es mir wenn es a, immer im hintergrund rumwerkelt und die platte spiegelt und b, ein sicherheitsrisiko darstellt. ich mach meine sicherungen lieber manuell. da weiss ich was ich hab

  3. hoschi, Vista Home Premium besitzt keine Möglichkeiten zur Schattenkopie.

  4. hab ultimate

  5. SonicHedgehog says:

    Also unter Win XP ist die Wiederherstellungsfunktion wirklich nützlich!

  6. Hat nicht auch Home Premium die Volumenschattenkopie-Technik mit an Bord und es fehlt lediglich die GUI zum Wiederherstellen alter Daten?

    Vergleiche auch: http://gborn.blogger.de/stories/1148011/

    Bei Cobian Backup kann man auch einstellen, dass die Schattenkopie-Technologien zum Backupen verwendet werden soll, denn dadurch kann man auch Systemdateien sichern, die gerade in Verwendung sind.

    Außerdem enthält auch die Version Home Premium den Dienst „Volumenschattenkopie“, wie jeder selbst nachprüfen kann, wenn er im Suchfeld des Startmenüs einfach mal „Dienste“ eintippt.

  7. Deswegen funktioniert auch der ShadowExplorer. Allerdings schrieb ich ja oben „nicht wirklich“. Es fehlen noch Features…

  8. Der Kommentar klang nur so endgültig und die Floskel „nicht wirklich“ wird ohnehin recht inflationär gebraucht. 😉

  9. Bitte kann mir einer sagen wie ich die wiederbeschaffung in vister abschalten kann

    danke im vorraus Gruss Nanuk

  10. Tut mir leid bin Schwede und kannnicht so gut Deute

  11. @nanuk: u can speak englisch here.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.