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Wie Roboterautos unfallfrei fahren: KI-Experte erklärt Chancen und Risiken

Smart Cars werden in den nächsten Jahren eine immer größere Rolle spielen: Aktuell sind Autos ja bereits in der Lage es dem Fahrer durch diverse Assistenzsysteme leichter zu machen. Das langfristige Ziel ist aber natürlich das autonome Fahren, also dass die künstliche Intelligenz vollständig übernehmen kann, während sich der Mensch nur noch zurücklehnt. Eine schwierige Aufgabe für Autohersteller und die Technik-Industrie, zu der Prof. Dr. Mario Trapp des Fraunhofer-Instituts für Kognitive Systeme (IKS) nun seine Ansichten vorgestellt hat.

Wer nun abwinkt und einen vor Fachjargon nur so überquellenden Vortrag erwartet, sollte dennoch einen Blick ins folgende Video riskieren. Denn das Motto des Wissenschaftlers war gerade, die notwendigen Techniken allgemeinverständlich zu erklären. Trapp reißt dabei auch das allgemeine Potenzial von KI an.

Künstliche Intelligenz ist ein heißes Thema und durchaus auch umstritten. Schließlich ist ein „Skynet!“-Kommentar bei jedem Artikel zum Thema nicht weit – nicht ganz zu Unrecht. Denn selbst Experten wie Elon Musk, der tief im Thema drinsteckt, mahnen zur Vorsicht. Die EU plant deswegen auch, allerdings im für sie üblichen, gemächlichen Tempo, Richtlinien für die Forschung.

Das Video aus der Reihe Campus Talks des Bayrischen Rundfunks ist jedenfalls durchaus sehenswert und dreht sich eben nicht nur um Smart Cars, sondern z. B. auch um Themen wie die medizinische Forschung und den möglichen Einfluss künstlicher Intelligenz. Dabei spricht der Wissenschaftler auch die Anfangsschwierigkeiten und Gefahren an, welche KI birgt – sehr sehenswert.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Glaube nicht, dass da in den nächsten 40 Jahren ein großer Markt entsteht. Car Sharing wird nach der Pandemie nicht nehr nachgefragt werden.

    Privatleute werden, wenn sie sich ein Auto leisten können, dieses auch selber fahren wollen. Gerade nach der Krisenerfahrung jetzt wird sich da keiner ins Steuer greifen lassen.

    Obs im Lieferverkehr nachgefragt wird, ist auch fraglich. Zumindest in Speditionen wird man sich nicht den Gefahren eines Cyberangriffs aussetzen wollen.

    Ich denke, nach Corona werden viele Nerdträume an der Realitätswand zerschellen. Anstatt Verantwortung abzugeben, wird sie in Zukunft wieder eingefordert. Der ganze KI Mist passt dann einfach nicht mehr in die Zeit.

    • Ich denke genau das Gegenteil.
      Aufgrund der Corona Krise werden Firmen überlegen wie sie trotzdem ihre Services ohne Menschen oder mit „remote worker“ anbieten können um trotzdem noch Umsatz zu machen.
      Warenhäuser, Lieferroboter, Hotlines um technische Fehler zu beheben etc.
      Ja, die Leute die sich ein Auto leisten können werden ein eigenes haben und wollen es auch fahren. Innerstädtisch wird es jedoch eher automatisiert ablaufen um den Verkehrsfluss zu optimieren(Stop&go). Ausserstädtisch wahrscheinlich eher freies fahren. Die Assistenten in den Autos werden sicherlich jedoch ihren Beitrag leisten das Autofahren sicherer zu machen und das ist eine gute Sache. Man schaue auf die Statistik wann ABS eingeführt wurde.
      Das Militär ist ein Vorreiter von solchen Technologien. Wie effizient sind Drohnen? Panzer die ohne menschliche Besatzung auskommen sondern komplett ferngesteuert sind oder autonom…. grausam effizient.
      Cyberangriffe können auch auf dein Lagerverwaltung System stattfinden, da nützt dir der jetzige Status auch nicht viel. Ausser all deine Artikel im ganzen Warenhaus hast du auf Papier notiert.

  2. Vielen Dank für den interessanten Artikel und das verlinkte Video.
    Wirkt zwar ein wenig wie TED Talks für arme und die ständige Einblendung der jungen Gäste war eher etwas verstörend aber inhaltlich fand ich es recht interessant.

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