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Wi-Fi-Alliance plant 6-GHz-Frequenzen für WiFi 6

Wie die Organisation Wi-Fi-Alliance in einer Pressemitteilung informiert, soll WiFi 6 zukünftig um die Abdeckung von 6-GHz-Frequenzen erweitert werden, was sich dann Wi-Fi 6E nennen soll. Erste Geräte, die das dann unterstützen sollen, werden aller Voraussicht nach Smartphones und Router für Verbraucher sein. Router für Unternehmen und andere Gerätschaften werden dann später folgen. Zumindest in der Theorie, denn die notwendigen Behörden müssen erst einmal alles abnicken, bevor die 6-GHz-Idee Realität wird. Bisher wird angenommen, dass Wi-Fi 6E vor allem im Bereich AR/VR, aber auch in der Industrie Verwendung finden wird. Mit der 6-GHz-Idee will man außerdem auch das Problem der Frequenzknappheit angehen:

6GHz addresses Wi-Fi spectrum shortage by providing contiguous spectrum blocks to accommodate 14 additional 80 MHz channels and 7 additional 160 MHz channels which are needed for high-bandwidth applications that require faster data throughput such as high-definition video streaming and virtual reality. – Wi-Fi Alliance

Wie auch bei 2,4- und 5 GHz-Frequenzen geht es nicht nur rein darum, dass wir zukünftig noch schneller im Netz unterwegs sind und uns untereinander verknüpfen können, sondern vor allem auch darum, dass die Leistung des Netzes in dicht besiedelten Regionen deutlich besser als bisher ist.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Ich finde, die sollten es WiFi 7 Gen 2 nennen. Sonst könnte man ja direkt erahnen um was es geht, gell liebes USB-Konsortium?

    Ansonsten eine gute Sache weitere Frequenzen zu nutzen. Obwohl ich glücklicherweise hier alleine bin mit meinem 5 Ghz Netz.

  2. Alles gut und schön. Jedoch wird zwangsweise die Funk-Reichweite im 6GHz-Bereich noch weiter abnehmen, zumal es im 5GHz-Bereich schon problematisch ist. Von daher ist „[..] sondern vor allem auch darum, dass die Leistung des Netzes in dicht besiedelten Regionen deutlich besser als bisher ist.“ wieder nur abgeschriebenes Marketing-Blabla.

    • Seh ich genauso…… schon ein paar Meter hinter meiner Wohnungstür, im Treppenhaus, ist zwar noch ein Signal, aber so schwach, das man auch das WLAN abschalten kann, und das im 5GHz-Bereich, das sonst im Haus keiner nutzt außer ich selbst.

    • Die geringe Reichweite ist neben der höheren Bandbreite der größte Vorteil von 5GHz. Über verschiedene Etagen geht nichts über Kabel und für eine Etage langt es. Und spätestens beim übernächsten Nachbarn stört das Netz niemanden mehr. Ausserdem ist immer die Frage welche Sendeleistung erlaubt wird. Ab Kanal 100 sind es zur Zeit 1W, darunter nur 200mW. Auch das macht schon einen großen Unterschied.

  3. Interessant. In Deutschland ist der Frequenzbereich bereist koordiniert für zivilen Richtfunk sowie militärischen Anwendungen (sowie Upload zu Satellitennetzen). Da muss jemand von „seinen“ Frequenzen abtreten – und ich vermute, das Militär wird sich das ziemlich genau überlegen.

  4. Die hohen Frequenzen 5Ghz, 6Ghz oder höher sind für Hausbetrieb einfach nicht gut geeignet und durch zwei Wände ist schon Feierabend.
    Ich würde mal es begrüßen, das endlich im 2.x GHz Bereich sich mehr tut und dort weitere Frequenzen freigegeben würden. Die paar Kanäle auf 2.4 GHz sind völlig überlagert und die Bandbreite viel zu gering !!!

    • 5 gigs gehen bei mir ohne Probleme durch drei Wände. Router hängt in der Abstellkammer unter der Decke und muß darum kaum durch Möbel usw.

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