WhatsApp Payments: Android-Beta zeigt „Geld senden“-Funktion im Messenger

Der WhatsApp-Messenger kann heute viel mehr als einfach nur günstig Nachrichten verschicken, auch wenn er nach wie vor hauptsächlich Kommunkationstool ist. Andere Messenger – sogar der von Facebook selbst – sind da schon ein bisschen weiter, bieten über Bots Funktionalitäten, die über Kommunikation hinausgehen. WhatsApp hat nun in der aktuellen Beta eine Funktion versteckt, die durchaus praktisch sein kann. Das Versenden von Geld über WhatsApp Payments.

Die Funktion ist noch nicht aktiv, aber bereits in der App vorhanden, Ihr werdet sie auf normalem Weg nicht in der Beta sehen. Wie auf dem Screenshot zu sehen ist, erfordert die Nutzung von WhatsApp Payments die Akzeptanz der Nutzungsbedingungen sowohl von WhatsApp als auch von der Bank. Wenn die Funktion live gehen wird, ist nicht bekannt, WABetaInfo geht davon aus, dass erst einmal die Business-App und Business-Services für alle Nutzer veröffentlicht werden und es dann mit Payments losgeht.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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16 Kommentare

  1. Nach Telefonnummern, Adressbuch, Freunden (FB), Präferenzen (FB Likes), etc. nun auch Kreditkarten- bzw. Bankdaten, die sich miteinander verknüpfen lassen. Schon nicht schlecht, was man daraus alles basteln kann (Sichtweise von Facebook). Vor allem, wenn in einigen Jahrzehnten Länder geben wird, wo das Bargeld verschwunden ist oder nur eine marginale Rolle spielen wird. Gruselig (Sichtweise eines Bürgers, der nicht gläsern sein möchte)

  2. @Daniel
    dann darf ich keine Technik bzw. Services einsetzen.
    Des weiteren können Banken oder Mobilfunkanbieter (oder einfach Browser/cookies) wie bekannt schon heute Profile fertigen, welche sogar verkauft werden – ok anonym, aber immerhin.

  3. Und es wird ein Hit und breit genutzt werden.
    Bevor Mutter und Opa sich eine neue App installieren, ist WhatsApp schon längst auf ihrem Gerät. Und spätestens, wenn die Tochter Geld rüber schickt und WhatsApp, nach einer kurzen Eingabe der Zahlungsmitteldaten fragt, ist es nur noch eine einmalige kleine Hürde die der Empfänger nehmen muss.
    Das Ende von Kwitt, Cringle und Co..

  4. Schön, dass es in dem obrigen Screenshot zwar die Möglichkeit gibt, „Terms and Pricacy Policy“ zuzustimmen, man sie aber nicht einsehen kann. 95% der Anwender dürfte das vermutlich weder auffallen noch jucken. 🙂
    Okay, die Funktion ist noch nicht aktiv, das wird bestimmt noch nachgepflegt.

  5. @Marc – falsch! Dann darf man _bestimmte_ Dienste nicht nutzen! Und weiterhin kämpfen, dass moderne Technik nicht nach belieben zur Überwachung genutzt werden darf!
    Wer sich das freiwillig antut, ist entweder zu dumm um es zu erkennen oder leichtsinnig und somit selbst schuld!

  6. @max
    sorry wie o.e. fängt es beim Browser an, welchen soll ich deiner Meinung nach nehmen? normale cookies sind ja seit langem out, dauercookies sind fast schon von gestern und individuelle Browser-Erkennung dürfte standard sein.

    zurück zur Hardware = Smartphone (bzw. selbst handys) hatten wir hier schon im Blog, die Anbieter verkaufen deine Daten ohne Rückfrage.

    und in Sachen Zahlung/banking, dass wir uns dem o.g. Thema annähern, da können Banken schon lange ein Profil erstellen, was ja manche Direktbanken „offiziell machen“ durch aussenden von entsprechender Werbung im WebGUI der Bank.
    Dito bei Girocard, Kreditkarten, sofort Bank, paypal, apple pay o.ä.

    sorry safe ist man nur bei bargeld, da hier der Fluss nicht kontrolliert werden kann, bei „allen anderen“ ist es schlussendlich nachvollziehbar.

  7. kopiert von WeChat aus China. Dort zahlt jeder so miteinander… per Messenger. Selbst auf dem Flohmarkt.

  8. Muss man dann dafür ein Whatsapp-Konto aufladen? Oder wird das mit Paypal verknüpft?

    Sorry für die dumme Frage, aber abseits meiner Bankkonten und Paypal habe ich noch keine Erfahrungen 😉

  9. Das wird eine interessante Geschichte. Wir nutzen schon länger den Dienst Paypal Geld an Freunde senden intensiv im Freundes- und Kollegenkreis. Ist eine sehr feine Sache und viel komfortabler als eine klassische Überweisung.

  10. Ich zitiere einmal die Wikipedia

    „Unified Payments Interface (UPI) is a payment system launched by National Payments Corporation of India and regulated by the Reserve Bank of India which facilitates the instant fund transfer between two bank accounts on the mobile platform.“

    https://en.wikipedia.org/wiki/Unified_Payments_Interface

  11. Oha, da wirds in Zukunft jede Menge Accountsperrungen wegen angeblicher Geldwäsche nach Paragraf soundso geben. Die Anwälte werden sich neben Abmahnungen dann auch wieder eine goldene Nase verdienen. Und die Staatsanwaltschaft hat gut zu tun. Bei Paypal wird ja auch gerne gesperrt ohne jeden Grund. In Deutschland werde ich solche Dienste niemals ausprobieren.

  12. asdfasfdaf says:

    wenn whatsapp nicht endlich diese scheiss Nummernauthentifizierung abschaltet damit man es auch auf mehreren Geräten benutzen kann dann bin ich raus.

  13. Vielleicht sollten wir Mark Elliot Zuckerberg & Co KG gleich schon direkten Zugriff auf unser Girokonto geben???

  14. @asdf @wibu: schreibt euch einfach Briefe und steckt euer Geld unter die Matratze. Dieses übertriebene Geseiere von wegen Datenschutz nervt einfach nur. Als ob man zu *irgendwas* gezwungen wäre…

  15. @asdfasfdaf
    Herr Zuckerberg hat Deinen Kommentar zur Kenntnis genommen und prüft die Sache höchstpersönlich. 🙂

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