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WhatsApp: Edit-Button, Offline-Senden und Löschen von bestimmten Dateien

WhatsApp kam neulich erst in die Medien, soll der beliebte Messenger doch eine Sicherheitslücke haben, die es den Betreibern doch angeblich erlauben würde, manche Nachrichten zu lesen. Alles übertrieben, ein schlecht recherchierter Artikel des Guardian, so zahlreiche Sicherheitsexperten. Gänzlich unbeeindruckt verrichten die Macher weiter ihr Tagewerk, bauten die Giphy-Suche ein, ließen sogar kurzfristig den Edit-Button in der Android-Beta von WhatsApp durchblicken. Nachrichten sollen sich zukünftig nämlich vom Absender nicht nur zurückrufen lassen, sondern auch bearbeiten.

Allerdings muss sich WhatsApp wohl etwas in Sachen Optik einfallen lassen, denn nach der Auswahl einer Nachricht per langem Tap sieht das Ganze in der Werkzeugleiste doch etwas überladen aus, sodass sich der Edit-Button zum Bearbeiten hinter den Menüpunkten versteckte.

Versteckte deshalb, weil er in der ganz neuen Beta nun nicht mehr zu finden ist. Hatte ja eh keine Funktionalität. Aber: WhatsApp-Nachrichten können bald bearbeitet werden.

Auch die iOS-hat neue Spielereien bekommen, diese sogar in der Finalversion, die bereits im App Store von Apple zu finden ist. Nutzer können nun auf „Senden“ klicken, selbst wenn sie offline sind. Geht euer Smartphone und somit WhatsApp wieder online, so werden diese Nachrichten dann automatisch gesendet.

Auch den Bildschirm zur Speichernutzung hat man ein bisschen bearbeitet, hier kann man den Speicherplatz bezüglich WhatsApp verwalten, hier lassen sich auch bestimmte Arten von Nachrichten (z.B. Videos) löschen. Hierfür in Einstellungen > Daten- und Speichernutzung > Speichernutzung gehen und einen Chat auswählen. Dann einen Chat auswählen, Chat-Verlauf leeren klicken und die gewünschten Dateitypen markieren und löschen:

Nun auch unter iOS offiziell: das Senden von 30 Bildern in einer Nachricht. Dies war vorher der Android-Version vorbehalten. Und übrigens: Falls ihr beliebige Dateien via WhatsApp für iOS verschicken wollt, so schaut euch diesen Beitrag an.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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22 Kommentare

  1. @Thommy
    Es gibt auch E-Mail, Signal, Wire, Jabber in 100 Varianten und noch 100 andere Messenger. Sie alle haben das gleiche Problem, neben ein paar individuellen anderen auch: Die Verbreitung ist für den Arsch. Mit allen oben genannten einschließlich E-Mail habe ich inzwischen eine geringere Verbreitung als WA. Und auf SMS antworten nur noch ausgewählte Kontakte.

    Dazu kommt leider, dass die meisten Dienste nicht gerade durch Zuverlässigkeit glänzen. Habe ich unter WA noch nie eine Nachricht verloren, scheiterte Signal bei mir im engen Freundes- und Familienkreis daran, dass vor etwa einer Woche die Zustellung mehrerer Nachrichten scheiterte. Schon waren alle wieder auf WA mit der Aussage: Der Scheiß funktioniert nicht.

    Ich habe auch keine Lust mehr, sie nun vom nächsten System zu überzeugen, dass dann in ein paar Wochen ausfällt, geschlossen oder verkauft wird. Ich habe den Kampf gegen WA so gut wie aufgegeben.

  2. @Saujunge Deine Kapitulation zeugt m.E. nicht von grossem Weitblick, zumal es Threema ja doch schon ein paar Jahre gibt und WhatsApp auch nicht von Anfang an so viele Nutzer hatte. Wenn du nicht unterstützen willst, dass Facebook noch allmächtiger wird und massenhaft Nutzerdaten über dich sammelt, musst du halt in den sauren Apfel beissen. Ich habe einfach die wichtigsten meiner Kontakte (ca. 1/4) überzeugt, Threema zu verwenden (sie müssen ja nicht zwingend wechseln, obschon das viele irgendwann doch getan haben).

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