WhatsApp: Diese Neuerungen sind derzeit in Entwicklung

WhatsApp entwickelt derzeit einen Multi-Device-Support – das ist längst kein Geheimnis mehr und die internen Tests sind Anfang des Monats angelaufen. Hier macht man scheinbar Fortschritte, WABetaInfo liegen hier nun neue Informationen zu: So sollen sich bis zu 4 Geräte gleichzeitig mit einem WhatsApp-Account verwenden lassen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll WhatsApp Web auch nicht mehr auf eine Internetverbindung des Smartphones angewiesen sein.

In Entwicklung befindet sich derzeit auch die Möglichkeit WhatsApp-Chats mittels einer konkreten Datumsangabe – wie sie beispielsweise Telegram bereits anbietet – zu durchsuchen:

Sobald das Feature live geht, findet sich in der Suchfunktion ein zusätzlicher Datum-Picker.

Auch neue Suchfilter soll es künftig geben: Einzelne Chats sollen sich künftig nach weitergeleiteten Nachrichten sowie großen Dateien durchsuchen lassen. Ebenso soll es für Fotos neben einem Dateigröße-Filter die Möglichkeit geben, diese nach neu oder alt zu sortieren. Für Personen, die gerne sortieren oder aufräumen: Es lassen sich in einem Chat künftig auch sämtliche Nachrichten löschen, welche nicht mit einem Stern versehen wurden.

Getestet wird auch an einer Funktion, welches häufig weitergeleitete Bilder oder Nachrichten in die Google-Suche zu schicken – perfekt für einen Fakten-Check:

Gewerkelt wird außerdem noch an der Farbe der Nachrichten-Bubble im Dark Mode. Ob und wann die Funktionen kommen werden steht derzeit noch in den Sternen.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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31 Kommentare

  1. wie viele Programmierer arbeiten eigentlich an WhatsApp? einer in Elternteilzeit?

    jedes neue Feature dauert bei WhatsApp eine gefühlte Ewigkeit…

    • Oder die Entwickler sind einfach unfähig, 🙂

      • Vorfreude ist die schönste Freude.

        Und gaaanz wichtig: um jeden veränderten Pixel einen riesen Bohei machen und als Revolution verkaufen!

        Und gleich kommen sie wieder, wie beim letzten mal, um zu erklären, wie aufwändig es sei, auch Kleinigkeiten mehrere Wochen bis Monate zu testen, wie z.B. den Darkmode, bei welchem einfach Farbwerte verändert werden, dauert, wenn der Source-Code einigermaßen strukturiert und zeitgemäß dokumentiert ist, wenige Momente, blicken nur viele Millenials halt nicht, weil es oft an den einfachsten technischen Grundlagen schon hapert.

        • Es ist der erfolgreichste Messenger der Welt und hat verschlüsselte Kommunikation quasi beiläufig massentauglich gemacht.

          Da ist es okay, dass das ein oder andere Gimmick länger dauert. …und super hyped können wir ja sein wenn Telegram mal wieder an einer Kryptowährung scheitert.

          Das beste aus beiden Welten.

          • „verschlüsselte Kommunikation“

            Und wenn dann in Kürze WhatsApp mit einem Konto auf mehreren Geräten gleichzeitig und vermeintlich „verschlüsselt“ genutzt werden kann, klingelt’s dann oder freust du dich nur über das neue Feature?!?

            • Du scheinst implizieren zu wollen, dass die von WhatsApp beworbene E2E-Verschlüsselung konträr steht zur Multi-Device Nutzung. Das ist absoluter Blödsinn.

              • Korrekt, hier wird jedes Gerät sein eigenes Pärchen an private und public Key generieren, alle public Keys an die Rufnummer gebunden. Schreibt nun jemand dem Kontakt, wird die Nachricht gegen alle dort hinterlegten Keys verschlüsselt. Was nicht geht, ist das nachträgliche Entschlüsseln der Chathistorie auf einem nachträglich hinzugefügten Gerät, was man jedoch über Backup (symmetrisch verschlüsselt) umgehen könnte.

                • Ich traue denen durchaus zu, dass es nur einen private Key geben wird, welcher dann eben über die WhatsApp- bzw. Facebook-Server an alle verbundenen Geräte verteilt / darüber synchronisiert wird. Man wird sehen…

                  • Auch einen privaten Key für alle Geräte ist grundsätzlich kein Problem. Man kann den privaten Key zwischen den Geräten austauschen, sodass nur diese den Key lesen können – auch über WhatsApp-Server 😉

                    Zusammengefasst hast du also nur so ein Gefühl, weißt aber überhaupt nichts konkretes. Willst aber das ganze als Fakt implizieren. Naja…

        • Hauptsache man hat mit seinen 64 Jahren, in denen man aber auch gar nichts erreicht hat, mal wieder gegen „die Millenials“ gestichelt 😉

    • Ein paar mehr sind es sicherlich. Nur sind diese eher nicht mit dem Frontend und neuen Benutzerfunktionen beschäftigt, sondern arbeiten hauptsächlich am Backend.

      Denn das ist es womit Herr Zuckerberg sein Geld verdient. Also Tracker, Datamining, usw.

      Man kann das nicht oft genug erwähnen. Die User sind das Produkt mit dem das Geschäft gemacht wird.

    • SuperMafiaOtter says:

      Ein Projekt wie WhatsApp ist halt keine Freizeitbeschäftigung, die Du neben der Arbeit oder auf der Arbeit machst. Das ist schon etwas komplexer.

  2. Na dann ist es in 2 Jahren ja schon so weit mit dem Multi-Device Support 😀

  3. Kann ja nur Jahren dauern, ich erinnere mich an den Darkmode. Und so schwer kann das hinzufügen von neuen Features nicht sein, ich erinnere mich, vor 2014-15 gab es mal eine (inoffizielle) modifizierte WhatsApp (Plus) Version mit Designs, was dort alles möglich war. Naja seitdem Facebook da die Finger im Spiel hat läuft das ja wohl eh nicht mehr so gut.
    Haben ja auch immer Probleme mit der eigene Facebook App gehabt. Was soll’s, abwarten und jahrelanges Tee trinken steht bevor.

  4. Kann denn Multi-Device auch Dual-SIM bedienen?

  5. WhatsApp hat mit jetzt 2Mrd zwar die meisten User, aber Telegram ist deutlich komfortabeler in all seinen Funktionen 🙂

    • Hat Telegram auch E2E-Verschlüsselung in allen Chats?

      • Nein. Wäre ja mega unkomfortabel wenn man sich mal im Web anmeldet und dann nicht mal seine Chats lesen kannst. Wenn du E2E unbedingt verwenden willst, benutz die Secret Chats. Mir ist das echt zu nervig. 4 Geräte Limit bei WA allein schon… Steinzeit? Nein danke.

  6. Wenn ich ein anderes Gerät anbinden kann, dann können Andere das auch (CIA, FBI, NSA, BND & Co.)

    Das ist kein Feature, sondern eine Aufweichung, der (eh schon nicht vorhandenen) Sicherheit von WhatsApp.

    • > Wenn ich ein anderes Gerät anbinden kann, dann können Andere das auch (CIA, FBI, NSA, BND & Co.)

      Wie kommst du denn darauf?
      Zum einen kann und wird man das hinzufügen neuer Geräte kryptographisch so absichern, dass dies nur mit Kenntnis von geheimen Wissen von einem bereits vorhandenen Gerät möglich ist.
      Zum anderen wird es natürlich immer möglich sein zu sehen, welche Geräte man verbunden hat. Ein heimlich hinzugefügtes Gerät – so es denn überhaupt hinzugefügt worden sein konnte, siehe Punkt 1 – würde damit sofort auffallen.
      Bestes Beispiel ist hier mal wieder natürlich Signal, wo dies genau so schon lange funktioniert. Da hast du solch eine Behauptung ja auch noch nie von irgendeinem Experten gehört, oder?

  7. WhatsApp hat eine enorme Anzahl an Benutzern. Gleichzeitig ist der Dienst seit Jahren extrem performant, selbst an Weihnachten und Silvester. Das läuft nicht irgendwo als kleiner Dienst nebenher mit. Da steckt seit Jahren irgend jemand so richtig viel Geld rein. Auch schon vor der Facebook-Zugehörigkeit.

    Du insinuierst also, WhatsApp bzw. dessen Betreiber oder vielmehr Geldgeber machen dies mit voller Ende-zu-Ende-Verschlüsselung so ganz ohne erkennbares Geschäftsmodell, quasi aus reiner Wohltätigkeit, ohne dass da andere Interessen hinterstehen sollen. Ja, wird sicher so sein, man muss nur fest genug daran glauben…

  8. Super wäre IMessage auf allen Geräten. Multi-Device-Support geht schon lange („IMessage in ICloud“). Wird wohl ein Wunschtraum bleiben, so lange es Apple-Only ist.

    Ich bin immer wieder erstaunt, was dort geht. Neulich habe ich vom Macbook via Mobilfunk (Iphone im WLan) telefoniert.

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