WhatsApp ab sofort mit Android Wear-Unterstützung in der Release-Version

Seit Anfang August ist WhatsApp in der Beta-Version mit Android Wear kompatibel. Das heißt, dass Nachrichten über WhatsApp auf Android Wear Smartwatches sowohl betrachtet, als auch beantwortet werden können. Hierzu kann man entweder die Spracheingabe nutzen oder auf eine Reihe vorgefertigter Texte zurückgreifen. Diese Funktion ist nun auch in der normalen WhatsApp Version angekommen. Das Update wird seit gestern verteilt und enthält neben der Android Wear-Kompatibilität auch noch Optimierungen im Nachrichtenspeicher, sowie die üblichen Fehler- und Stabilitätsverbesserungen.

2014-08-03 15.49.09

Interessant ist hier, dass WhatsApp nicht lange gebraucht hat, um diese neue Funktion einzubauen. Wenn man bedenkt, wie lange die Nutzer schon nach einem Desktop-Client für WhatsApp schreien. Aber das sind wohl die Prioritäten des erfolgreichsten Messengers. Mobile um jeden Preis. Und die Nutzerzahlen belegen mehr als deutlich, dass man damit gut fährt bei WhatsApp.

WhatsApp Messenger
WhatsApp Messenger
Entwickler: WhatsApp Inc.
Preis: Kostenlos

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Sascha Ostermaier

*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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26 Kommentare

  1. Ein Desktopclient wird so schnell auch nicht kommen. Mobileclients lassen viel mehr Einblicke in das Bewegungsprofil jedes Nutzers zu – und das sogar ganz ohne GPS-Daten. Dazu muss man nämlich lediglich auswerten aus welcher Funkzelle bzw mit welcher IP ein Nutzer aktiv ist. Damit ist dann eine Lokalisierung und Profilerzeugung mit mehr als ausreichender Genauigkeit möglich.

  2. Unglaublich says:

    ja wer um Gottes Willen nutzt denn noch WhatsApp?!
    Da war doch noch was, N.S.A?! Aufkauf durch das Facebook?!
    Die Leute haben wirklich ein seeehr kurzes Gedächnis 😀

  3. @sascha
    was hat die unterstützung von android wear mit einer stand-alone-desktop-app zu tun… gar nichts. whatsapp ist smartphone-only und bleibt es wohl auch… das ist deren konzept. whatsapp wird also auch in zukunft wohl nur auf geräten laufen, auf denen man auch sms versenden kann.
    und diese android wear geschichte ist ja nur eine erweiterung der smartphone app und keine stand-alone lösung. eventuell wäre daher noch eine app für den mac denkbar, die in verbindung mit dem iphone funktioniert, also so wie die neue sms-funktion unter yosemite… aber eben nur wenn das iphone verbunden ist.

    @mr
    welche filme guckst du den ganzen tag? eine app kann keine funkzellen-daten auswerten und die ip-adresse sagt auch nur in welchem land ich mich mit dem smartphone aufhalte.

    @unglaublich
    wer noch whatsapp nutzt? halb deutschland zum beispiel, tendenz steigend. und weltweit 600 millionen menschen.
    ja, da war was mit der nsa, nämlich dass die weltweit den gesamten datenverkehr abhören können. mit whatsapp direkt hat das also nichts zu tun. und google und android nutzt du wohl auch… was ist daran besser als an facebook?

  4. So ein irrglaube, überhaupt irgendein Messenger sei sicher.. zeigt nur auf, wie sprunghaft die Menschen sind, der Rest is altbekannt

  5. ein irrglaube, überhaupt irgendein Messenger sei sicher.. Zeigt nur, wie sprunghaft die Leute sind, der Rest is altbekannt

  6. @HO:
    Wenn man keine Ahnung hat…

    Es ist eine Leichtigkeit per App festzustellen in welcher Zelle ein Handy eingebucht ist. Selbst schon gemacht. Und auch über die IP ist ohne weiteres eine Lokalisation machbar. Nicht metergenau aber je nach Siedlungsdichte mehr oder weniger genau. Aber du weißt es sicher besser…

  7. Unglaublich says:

    @HO:
    Immer nur Ausreden Ausreden Ausreden. Aaaaber dieeee aaaanderen machen es doch auch…!
    Wenn andere in den Krieg ziehen, ja dann machst du es auch!

    Einfach mal Arsch aus dem Sessel bekommen und Konsequenzen ziehen!

    Du willst wissen was ich nutze?
    Suchmaschine: startpage.com

    Smartphone-OS: Replicant
    http://prism-break.org/de/subcategories/android-operating-systems-mobile/

    Messanger: Threema
    Email: Thunderbird

    Und jetzt komm mir nicht mit, aaaabeeer das ist auch nicht sicher! Ja, sicher ist nur eines, nämlich der Tod! Aber man kann es den Schnüfflern wenigstens so schwer wie möglich machen.

    Wenn nur 10% das machen würden, weißt du wie dann die NSA platzen würde?

    Sapere aude

  8. @unglaublich
    ich habe halt eine „seltsame“ einstellung… umso mehr ich versuche etwas zu verbergen, umso interessanter werde ich für die geheimdienste. und ich werde mir erst gedanken um eine sichere verschlüsselung machen, wenn ich zum beispiel mit wichtigen daten beruflich zu tun habe, meine private kommunikation hingegen kann gerne jeder lesen.

  9. The Investigator says:

    @Unglaublich: Dann sei doch glücklich und verschone den Rest der Welt mit deinem Gejammer. Es ist doch schön für dich, dass du die für dich zufriedenstellende Lösung gefunden hast. Für mich und Millionen andere Nutzer kommt sie aus diversen Gründen nicht infrage. Ich habe mein Kommunikationsverhalten nicht verändert. Mit etwas gesundem Menschenverstand war einem auch vor den Snowden schon klar, dass man sensible Informationen und Daten über bestimmte Wege besser nicht austauschen sollte. Wenn du dazu diese Skandale brauchtest, spricht das nicht gerade für dich. Ich nutze Facebook und Google und iOS… Ich nutze diese Dienste vollkommen bewusst und dabei immer noch sehr gerne. Den Preis, den ich dafür zahle, als einer von Milliarden, ist es mir ganz einfach wert.
    Jedem das Seine eben. Du bist weder ein besserer Mensch, noch interessiert es die NSA die Bohne, dass du deine Daten ein bisschen „verschleierst“. Du warst der NSA schon immer vollkommen egal, höchstwahrscheinlich. Und überhaupt: „Thunderbird“ ist deine E-Mail-Lösung… Ah ja… Das macht deine Daten also automatisch sicherer? Unabhängig vom Server, über den deine Mails laufen? Viel heiße Luft…

  10. Unglaublich says:

    @Investigator:
    Dein Name ist wohl ein Witz! Sonst hättest du in 30 sek recherchiert, dass Thunderbird ein Mailprogramm zum Verschlüsseln ist! Du warst sogar zu faul, um nur den Namen in dein Google einzugeben!

    @Investigator/HO:
    Ein freundschaftlicher Tipp zur naiven Haltung „…aber ich hab doch nix zu verbergen…“:

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/08/der-preis-furs-internet-ist-die.html

  11. Schon geil wie hier die Post abgeht, wenn hier mal ’nen Post online geht, der zufällig „Whatsapp“ im Titel hat. *Popcorn raushol*

  12. @HO
    „meine private kommunikation hingegen kann gerne jeder lesen.“
    Super, dann würde ich vorschlagen, dass du einfach mal deine ganzen Chatlogs, E-Mails, Fotos etc. uns zugänglich machst 🙂

  13. WhatsApp ist zum Unterschichten-Messanger verkommen und mehr gibt es dazu auch nicht mehr zu sagen!

  14. geht bitte alle ins heiseforum.

  15. Armes Deutschland says:

    @Knut
    Soweit ist es gekommen dümmliche Vollpfosten die statt Messenger, Messanger schreiben wagen es die Unterschicht als Schimpfwort zu missbrauchen. Armes Deutschland.

  16. The Investigator says:

    @Unglaublich: Ach was… Ich kenne Thunderbird. Habe die Software jahrelang genutzt. Du kannst mit Thunderbird ebenso „unsicher“ und unverschlüsselt unterwegs sein, wie mit jeder anderen Mail-Software. Laber doch einfach nicht so einen Mist…

  17. @unglaublich: mein proprietäres outlook verschlüsselt genau so gut wie dein open-source thunderbird! „Ein Programm zum verschlüsseln“ ist das auch nicht, sondern ein stink normaler Mail client, der genau so gut verschlüsselt wie jeder andere mail client auch.

    @mr: Lokalisierung über „mobile“ IP Adressen, wie du es sagst, ist schon technisch garnicht möglich, da im Mobilfunknetz genattet wird!

    Aber „Halbwissen“ ist ja schließlich auch eine Art „Wissen“ ..

  18. Wenn man Einfluss auf den Freundeskreis hat dann wechseln sie zu Telegram (bei mir) oder Threema. Aber solange keiner sich traut im eigenen FK aus der Bequemlichkeit raus zum Alphatier zu werden wird „Wer hat heut noch WA“ ein Wunschdenken bleiben

  19. Unglaublich says:

    @Armes Deutschland:
    Wenn man keine Argumente hat, dann beleidigt man, toll!

    @HO:
    Du sagst: „…meine private kommunikation hingegen kann gerne jeder lesen.“

    Toll, ich (und sicher noch andere) wollen deine privaten Emails und Nachrichten in whatsapp sehen!!! Bitte exportieren diese und laden sie bei bei dropbox oder ähnlichem Anbieter hoch.

    Poste hier dann den Link. Und jetzt keine dummen Ausreden mehr!!!

    Wir sind jetzt gespannt, ob das nur heiße Luft war.

  20. @unglaublich
    naja, ich habe es hier schon öfters ausgeführt wie ich das meine. ich mache mir nur gedanken darum, wie ich meine daten vor personen schütze, zu denen ich persönlichen kontakt habe, oder vor dieben oder hackern, die mir halt persönlich etwas böses wollen. ich habe dagegen kein problem damit, dass geheimdienste bei bedarf meine kommunikation durchsuchen können. das setze ich gleich mit einer polizeikontrolle, bei der mein auto und meine hosentaschen durchsucht werden.

    da ich eine andere „zielgruppe“ habe, vor denen ich meine daten schützen möchte, sind mir halt dinge, wie der fingerabdruckscanner am iphone ein wirklicher segen.

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