WhatsApp: 430 Millionen Benutzer aktuell

Derzeit findet in München die DLD (Digital-Life-Design) statt. Einer der Sprecher auf der Konferenz ist Jan Koum, seines Zeichens WhatsApp-Mitbegründer. Sein Talk fand heute statt und er hatte interessante Zahlen mit im Gepäck. 430 Millionen Benutzer hat WhatsApp mittlerweile. Im Dezember gab man 400 Millionen aktive Nutzer bekannt, dies würde ein Wachstum von mehr als einer Million neuer Benutzer pro Tag bedeuten.

WhatsApp

Allerdings wurde nicht genau definiert, ob diese aktuellen 430 Millionen Benutzer auch die wirklich aktiven Benutzer sind, oder irgendwelche Karteileichen. Interessante Aussagen gab es weiterhin zum Unternehmen. Lediglich 25 Entwickler sind bei WhatsApp beschäftigt, um die Nutzermassen zu administrieren. Lediglich 50 Mitarbeiter hat das Unternehmen. Jüngst gab Jan Koum bekannt, dass auch in Deutschland WhatsApp sehr beliebt sein soll – 30 Millionen Nutzer sollen den Messenger hierzulande nutzen. WhatsApp nimmt derzeit 18 Milliarden Nachrichten täglich entgegen und sendet 36 Milliarden aus.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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19 Kommentare

  1. Häh? Es werden doppelt so viele verschickt wie empfangen? Und das bei etlichen Nachrichten an ganze Gruppen? Wie soll das gehen?

  2. WhatsApp (Server) nimmt zB. 5 Nachrichten an. 4 davon gehen an 1 Person, die eine geht an 5 Personen. Macht 5 inbound und 9 outbound.

  3. Whatsapp braucht nicht mehr Personal, den Rest erledigt die NSA.

  4. > Allerdings wurde nicht genau definiert, ob diese aktuellen 430 Millionen Benutzer auch die wirklich aktiven Benutzer sind, oder irgendwelche Karteileichen.

    In Interviews meint er das die Nutzer der letzten 30 Tage gezählt werden, keine Karteileichen.

  5. Ob den Koum wohl einer gefragt hat, wo sein Firmensitz ist? 😉

  6. Freue mich auf die Kommentare, die erklären, wie unfähig Whatapp Nutzer seien, eigene Entscheidungen zu treffen, von Sicherheitslücken, die nicht genannt werden und fehlende Funktionen.
    Der NSA Goblin war bereits schon da.

  7. @Steven
    das weiß man doch! 🙂

    Zitat: „Die Firmenadresse gehört zu einem Sushi-Laden; auch zwei andere Firmensitze sind unauffindbar. Niederländische und kanadische Behörden ermitteln gegen das Unternehmen wegen Verletzung von Datenschutzbestimmungen. http://de.wikipedia.org/wiki/WhatsApp

    Mich hätte noch mehr das Geschäftsmodell, sprich wie man langfristig Gewinne erzielen will (Abo, Werbung, Datenverkauf, Spenden …) interessiert.

    @zwo
    Ich für meinen Teil gebe doch gerne so einer Firma meine Daten und die der meiner Freunde, Verwandte, Bekannte weiter. Diese ganzen Nörgler sind doch alles Ewiggestrige die gar nicht wissen, was ihnen alles entgeht.

  8. Ich würde sie nicht ewig gestrige nennen. Ganz im Gegenteil. Ewig gestrige sind in ihrem Handeln konsequenter und bestimmen diese nicht allzu sehr durch Halbwissen.

  9. Ich habe gerade mal diese Sushi-Geschichte recherchiert.
    Besonders interessant (und etwas furchteinflößend) dabeI fand ich dies:
    http://www.iknews.de/2013/12/07/wem-dient-whatsapp-oder-was-steckt-hinter-sequoia-capital/

  10. Hier kann man sich das Gespräch anschauen youtube.com/watch?v=WgAtBTpm6Xk

  11. das wir bei so vielen dummen Menschen nicht ausgestorben sind grenzt an ein Wunder! Geht Whatsapp eigentlich auf Feature Wünsche ein? Gerade Telegram hat den Upload von Videos nicht so beschränkt. Auch kann ich dort Dokumente verschicken. Whatsapp ruht sich einfach aus was traurig ist…

  12. oh man leute, nicht schon wieder die firmensitz-geschichte… die wurde erst vor wenigen tagen hier diskutiert. totaler quatsch ist das.

  13. Abgesehen von der Heimlichtuerei und der Briefkastenadresse von Whatsapp:

    Ich bin froh, dass meine wichtigsten Kontakte inzwischen auf Google Hangouts umgestiegen sind, denn Whatsapp ist einfach nur Schrott und Kinderspielzeug. Ein guter Messenger muss einfach plattformunabhängig und immer synchron auf allen Devices (Smartphone, Tablet und PC) sein. Und man muss sehen können, ob die Nachricht schon gelesen wurde (nicht nur zugestellt).

    Hangouts ist deutlich besser als Whatsapp.

  14. @Jo: Auf der iOS-Plattform ist fast jeder Messenger besser als Hangouts. Wir nutzen fürs Blog Hangouts, da mobil + Web und unter iOS ist das Dinge ne Graupe.

  15. @caschy: Wer nutzt denn schon iOS? 😉
    Aber Spass beiseite, was hakt denn bei Hangouts unter iOS? Und habt Ihr stattdessen mal Telegram auf iOS ausprobiert, das soll ja auch ganz gut sein?

  16. @Jo: Notifications kommen zu spät, das ganze System wirkt unrund.

  17. @jo
    ich möchte behaupten dass whatsapp so erfolgreich ist, weil es KEIN multiplattform messenger ist. und dass der erfolg hauptsächlich darauf beruht weil sich whatsapp mit dem telefonfon abgleicht.

  18. gestern aufm WDR kam in der Sendung Markt eine Vergleich von Whatsapp mit Threema und myenigma. Beide schnitten sogar recht gut ab, nur die Verbreitung war natürlich mau…
    http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2014/0120/chatprogramme.jsp

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