
Eine überraschende Entscheidung: Warner Bros. hat bestätigt, dass man die beiden Produktionen „Batgirl“ und „Scoob!: Holiday Haunt“ nicht mehr veröffentlichen will. Insbesondere bei „Batgirl“ verwundert dies, denn der Streifen war in der letzten Phase der Post-Produktion. Als Begründung gibt man nur vage eine neue Strategie an. Die Gerüchteküche brodelt freilich schon.
So behaupten einige Quellen, dass der Film bei Testvorführungen desaströs aufgenommen worden sei und man Schaden für die Marke DC befürchte. Daher habe sich die neue Führung bei Warner Bros. entschlossen, den Stecker zu ziehen. Andere Quellen geben an, dass der Film schlichtweg nicht mehr zur Strategie des Unternehmens passe, die sich bei Superhelden-Filmen nicht mehr auf exklusive Inhalte für HBO Max, wo „Batgirl“ Premiere feiern sollte, konzentrieren möchte.
“I use their expectations against them. That will be their weakness. Not mine. Let them all underestimate me…
And when their guard is down, and their pride is rising, let me kick their butts.”
– Batgirl, Year One
? pic.twitter.com/gbIA5EbcUK— Leslie Grace (@lesliegrace) January 15, 2022
Mit einem Budget von ca. 90 Mio. US-Dollar, das auch durch die Corona-Krise nach oben getrieben worden ist, weiche „Batgirl“ vom aktuellen Konzept Warners ab, das jeden Superhelden-Film als Event inszenieren möchte – und entsprechende Budgets jenseits der 100 Mio. US-Dollar verlangt. Dazu kommt wohl, dass Michael Keaton in „Batgirl“ wieder als Batman / Bruce Wayne zu sehen ist. Seine große Rückkehr in die Rolle wollte man aber eigentlich als Erstes im verschobenen „The Flash“ zelebrieren. Somit war auch der Zeitplan unglücklich.
Der Strategiewechsel ist auch dadurch bedingt, dass mittlerweile David Zaslav als CEO des neu formierten Warner Bros. Discovery fungiert und natürlich andere Prioritäten hat als sein Vorgänger, der WarnerMedia-Geschäftsführer Jason Kilar. „Batgirl“ wurde von Adil El Arbi und Bilall Fallah im Regiestuhl gedreht. Zum Cast zählten Leslie Grace als Barbara Gordon / Batgirl, J. K. Simmons als Commissioner Gordon und Brendan Fraser als Firefly.
Mal sehen, ob „Batgirl“ noch irgendwann wieder aus der Versenkung auftaucht oder der fast fertiggestellte Film nun tatsächlich nie das Licht der Welt erblickt. Schade ist es aus meiner Sicht vor allem um Keatons Auftritt, den ich gerne gesehen hätte.
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