VW hält E-Auto von Apple für keinerlei Bedrohung

Derzeit gibt es wieder vermehrt Gerüchte zu einem potenziellen E-Auto von Apple. Erst verhandelte Hyundai mit Apple, auch wenn man später zurückruderte. Dann brachte Nissan Interesse ins Spiel. Außerdem hat Apple wohl einen der leitenden Ingenieure von Porsche abgeworben. Nun hat sich der Chef von Volkswagen, Herbert Diess, zu einem E-Fahrzeug von Apple gegenüber der FAZ geäußert.

Demnach habe er da keinerlei Bedenken. Laut Diess sei die Automobilbranche kein typischer Technologie-Markt, in dem ein einzelner Anbieter plötzlich das Feld von hinten aufrolle. Das werde auch einem Unternehmen wie Apple daher nicht über Nacht gelingen. Zugleich räumt der deutsche Manager ein, dass es für Apple nur logisch sei, in den Markt für Fahrzeuge einzusteigen. Apple habe Erfahrungen mit Akkus, Software und Design und zudem eine prall gefüllte Kampfkasse.

Volkswagen habe jedoch keine Angst vor Apple, so Diess. Man entwickele selbst Software für autonome Fahrzeuge im eigenen Haus und werde mit den großen Tech-Unternehmen in allen Bezügen konkurrieren können.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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62 Kommentare

  1. Bin mir nicht so sicher, ob sie sich diese Arroganz noch leisten können ..

    • Naja, der Großteil der Volkswagen-Kundschaft wird, auch wenn die Apple-Modelle besser wären, trotzdem niemals eine andere Marke kaufen. Das ist ja auch der Grund warum dieser Konzern derart überheblich und arrogant ist. Läuft wirtschaftlich etwas schief, dann sprint der Staat (Steuerzahler) ein. Baut man Mist wie zB beim Dieselskandal, dann halten die Kunden trotzdem weiterhin zu dieser Marke. Im Grunde trägt dieser Konzern kein Risiko denn er hat zum einen den deutschen Staat (Steuerzahler) und diese „spezielle“ Anhängerschaft hinter sich.

      • Tja, Nokia und RIM (Blackberry) hielten damals das iPhone für keine Bedrohung.

        Allerdings glaube ich auch nicht, dass ein Auto von Apple eine Bedrohung für VW sein wird. Das ist eher Tesla und andere E-Autos.

        • Ich weiß ja nicht. Leute, die mit iPhones und ausschließlich mit iPhones groß werden, würden in Zukunft dann wohl auch eher ein Apple Car kaufen statt ein Auto von BMW.

        • Nokia und RIM nicht. Die haben das mit dem iPhone schon erkannt. RIM blieb aber untätig und dachten, keiner will das Ding mit nem Soft Keyboard. Nokia hat zu lange an ihrem bescheuertem Betriebssystem festgehalten. Dann hatten die mal ein Android-Gerät. Dann gab’s Zusammenarbeit mit Microsoft, dann die Übernahme und der ganze Fail. Google hat schneller geschaltet und hat dann das iPhone kopiert und nicht wie eigentlich geplant ein BlackBerry.

          Du meinst Palm, vom CEO gab’s 2006 diese Aussage: „PC guys are not going to just figure this out. They’re not going to just walk in.“

          Wie der Mann von VQ schon sagt, Apple hat Erfahrung in Akkus, Design, AI und vor allem Software und könnte damit was reissen. Aber sicher nicht in dem Maß in dem das bei Telefonen geschah. Der Markt befand sich zu der Zeit noch stark in Veränderung und es gab immer mal was komplett Neues. Das wären heute Elektro und autonomes fahren. Damit kann man aber nicht den gesamten Markt von hinten aufrollen so wie das mit Telefonen geschah.

    • Das liest sich natürlich jetzt natürlich witzig, aber es gibt auch sehr viele Geschäftsfelder, in die Apple eingestiegen sind, in denen sie nicht ansatzweise die revolutionäre Rolle spielen, die sie damals beim iPhone innehatten: HomePod bzw. HomePod Mini, Apple TV, Siri, Apple Maps, Apple TV+

      • Ihr habt beide recht. Aber eine Sache muss man Apple gutschreiben. Bei vielen Produkten kommen die Gerüchte erst, wenn etwas Funktionsfähiges bereits relativ ausgereift ist.

        Ich denke nicht, dass Apple gerade Gespräche führt um „dann mal anzufangen“.

        Die Aussage hier von VW bleibt aus meiner Sicht voll von Arroganz. Deutsche Marke hin oder her. Wenn wir von freier Marktwirtschaft reden, gehört VW so langsam mal richtig bestraft.

        Ich für meinen Teil werde kein Auto des VW Konzerns mehr kaufen.

        Meine Freundin war mit ihrem KIA letztens in der Vertragswerkstatt, weil eine LED Frontbeleuchtung ausgefallen ist.

        Der komplette Scheinwerfer musste ausgebaut werden, um die blöde LED zu wechseln. Kosten: Null Euro. Nach Aussage der Werkstatt gibt’s auf ihre LED wohl 6 Jahre Garantie. Ich konnte es tatsächlich kaum glauben. Bei VW wäre man einen 3stelligen Betrag losgeworden…

  2. Ähnliches sagte NOKIA, als Applke mit Smartphones angefangen hat

  3. Na, bei der Software die VW entwickelt, müssen die wirklich keine Angst vor Apple haben ;-).

    Software beim ID3 war perfekt!!!! 😉

  4. Thomas Müller says:

    Da fällt mir auch gleich wieder Nokia ein. Hochmut kommt vor dem Fall.

  5. Nachdem ich DAS Video gesehen habe (https://youtu.be/hF5GYOt10Ik) ist mir über VW so einiges klargeworden. Wahrscheinlich ist Apple für die auch nur irgendso ein „Eingeborener“

  6. Mhhh das wird spannend bleiben…aber mit den Elektrofahrzeugen werden die Karten neu gemischt. Das know how bei verbrennen wird bei Elektro nicht gebraucht. Und bis if Produktion gibt es sehr viel weniger einstiegshürden als bei verbrennen

    • Spannend wird es auf jeden Fall bleiben, aber ich halte deine Argumente für nicht haltbar. Dass know-how über den Verbrennungsmotor wird nicht gebraucht, das stimmt. Jedoch ist es von großem Vorteil, wenn man bereits Erfahrung im Autobau hat, also auch im Bezug auf Verbrennerfahrzeuge. Der Blick zu Tesla ist interessant. Der ursprüngliche Roadster basierte noch auf dem Lotus Elise, also nicht einmal auf einer eigenständigen Plattform. Aber auch heute liegt Tesla vor allem bei der Fahrwerkstechnik noch deutlich hinter den etablierten europäischen Herstellern. Über QC-Probleme und generelle Verarbeitung braucht man gar nicht erst anfangen, das hat alles etwas mit Erfahrung zu tun.
      Letzter genannter Punkt ist für mich aber völlig unverständlich. Was für Einstiegshürden soll es denn außer der Produktion geben, die ein Elektroauto gegenüber einem Verbrenner nicht besitzt?

  7. Es sollten lieber endlich Wasserstofffahrzeuge entwickelt werden und fertig!
    Aber zu VW. Ich denke hier gibt es kein Hochmut. Sie wissen genau was Sache ist. Das liest man auch an seinen Aussagen „wenn man“ den genau liest.
    Denke VW kriegt es gewuppt… Das zeigt auch deren Einstellung zur Priorisierung von/der Software

    • Wasserstoffautos machen exakt Null komma Null Sinn. Wirkungsgrad ist miserabel gegenüber BEV, Technik viel zu teuer und kompliziert, so gut wie keine Infrastruktur.
      Bestätig auch VW Group CEO Diess, z.B. hier:

      https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/iaa2019/iaa-vw-chef-herbert-diess-ueber-wasserstoff-autos-das-ist-einfach-unsinn-/25009062.html

      BEVs haben gewonnen, Verbrenner sind schon jetzt scheintote Zombies, Wasserstoff hat im Auto keien Chance.

      • Gegenteilige Aussagen findest du vom Hyundai-Chef Biermann. Der hat unter anderem in vielen JP Performance-Videos auf YouTube erklärt, warum er das so sieht. Da gab es eine ganze Reihe mit dem Biermann und zum Thema Wasserstoff, deshalb weiß ich jetzt nicht genau, welches das interessanteste in Bezug auf diese Frage war.

        • Die ganzen Wasserstoff-Optimisten glauben an den massiven technischen Durchbruch, der in den nächsten Jahren kommen soll, weil man angeblich kurz davor steht. Den Spruch hören wir nun schon mindestens 30 Jahre, er kommt aber einfach nicht. Erstaunlicherweise hört man den auch von vielen Leuten, die an den jetzigen Verteilerketten mitverdienen, und die man für Wasserstoff auch wieder bräuchte. Für Elektro aber eben nicht. Und die weitere Fehlannahme bei den ganzen Vergleichen, die Wasserstoff versuchen schön zu reden, ist die, dass man die bei Batterien genauso laufenden Weiterentwicklung komplett ignoriert.

          Wasserstoff mag für einzelne Fälle als Nischenlösung vielleicht noch relevant sein, fürs normale Auto ist das Thema durch.

          • Für große Firmen mit eigenem Fuhrpark die vllt sogar den Strom/H2 selber produzieren macht das vllt Sinn. Aber sogar da würde ich mich fragen warum nicht direkt mit Strom die Autos tanken …

      • Die Wortwahl zeigt, wie da Angst um Batterieautos vorhanden ist. Zur Zeit sind es Zweitwagen von Hausbesitzern, dann vielleicht noch Erstwagen. Dann hört’s auf. Wasserstoffwirtschaft ist am explodieren, nicht die Tanks, aber die Batterien. Global werden Preise von seltenen Erden und Ladeinfrastruktur Batterien bremsen. Da es dort Sonne im Überfluss gibt spielt Effizienz keine Rolle.

  8. Frage mich immer wieder woher eigentlich diese ganzen deutschen Autohersteller diese Arroganz gegenüber Konkurrenten hernehmen…
    Mag sein dass sie bei den Verbrennern Vorreiter waren,aber diese Zeiten sind lange Geschichte. Die haben sich einfach zu sehr auf ihren Lorbeeren ausgeruht und so langsam bekommen sie dafür die Quittung.

    • In dem Fall würde ich ihm nicht Arroganz unterstellen. Las sich für mich eher wie eine nüchterne Analyse. Gerade Diess hat Respekt vor neuen Marken.

  9. Junge, Junge, Musk hat das Feld auch von hinten aufgerollt, was haben sie über ihn und Tesla gelästert. Wieviele „normale“ Automobilfirmen muss man jetzt in die Schale werfen um den Aktienkurs von Tesla zu erreichen (klar weiss ich auch, dass dies nicht das Maß aller Dinge ist)?

    • Tesla’s Verkaufszahlen sind zumindest in Europa momentan rückläufig. Mittlerweile hat VW die Spitzenposition inne.
      Der Altienwert Tesla’s sollte nicht als Maßstab herangezogen. Gnadenlos überbewertet und hat nichts mit der Realität zu tun.

  10. Wo ist denn da Arroganz bei VW? Diess hat doch Recht. Apple kann kleine Elektrogeräte bauen und ist selbst in dem Bereich seit Jahren äußerst innovationslos und rennt Android hinterher. Da bekopmmen die ein Elektroauto nicht mal eben so auf die Beine gestellt. So sehr ich VW inzwischen auch verachte, so richtig haben sie doch in Bezug auf Elektro als einziger deutscher Hersteller gesetzt. Und Tesla hatte mal einen riesigen Vorsprung, der wird jedoch immer kleiner. Ach ja, VW wird übrigens mit seinen Elektroautos Geld verdienen, im Gegensatz zu Tesla.

    • Das tut echt weh. Bildungswüste Deutschland. Alleine der letzte Satz ist an Unwissen nicht zu übertreffen, aber der Rest steht ihm fast in nichts nach.

      • Bitte keine Beleidigungen. Versuchs doch mal sachlich. Warum immer so hasserfüllt? Komm runter.
        Gerade mit dem letzten Satz hat er derzeit (!) nicht unrecht.

        • Die Ergebnisse von Tesla für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2020 bescherten dem Elektroautohersteller einen Umsatz von 10,7 Milliarden US-Dollar. Aufaddiert ergibt sich für 2020 ein Gesamtumsatz von 31,5 Milliarden US-Dollar, ein Zuwachs um 22 Prozent gegenüber 2019 (24,5 Milliarden US-Dollar). Für das Gesamtjahr 2020 verzeichnete Tesla einen GAAP-Nettogewinn von 721 Mio. US-Dollar und einen Non-GAAP-Nettogewinn von 2,5 Mrd. US-Dollar. Der GAAP-Nettogewinn für das vierte Quartal liegt bei 270 Mio. US-Dollar, der Non-GAAP-Nettogewinn für Q4 2020 bei 903 Mio. US-Dollar.

          Muss noch mal beleidigen, Auch Du kannst nicht lesen.

          • Und falls du irgendwann mal lernst, dich zu benehmen, dann unterhalten sich die Erwachsenen auch mit dir. Kleiner Denkanstoß: Google einfach mal, womit Tesla tatsächlich sein Geld verdient. Stichwort: Umweltzertifikate. Allein damit verdiente Tesla bis September lagen die Einnahmen von Tesla in dem Bereich bei 1,2 Millarden Dollar. Damit verdienen die ihr Geld, nicht mit den Autos.
            Gern geschehen.

    • Teslas Marge im Fahrzeugverkauf liegt aktuell angeblich bei 22%. Wenn man bei ihrem derzeitigen Umsatzniveau parallel zwei neue Fabriken baut, die anderen erweitert, dazu ein eigenes Superchargernetzwerk aufbauen muss, dann bleibt eben nicht so viel übrig. Die Aktionäre schein es (noch) nicht zu stören. Amazon hat bis vor wenigen Jahren auch keine Gewinne ausweisen können. Die Priorität liegt bzw. lag bei beiden auf Wachstum. Amazon ist mittlerweile so groß, dass die die Spielregeln in ihren Märkten diktieren können. Es ist jetzt Aufgabe von VW, gegenzuhalten. Auch gegen Hyundai bspw. In Sachen autonomen Fahren ist VW etliche Jahre zurück (vor allem im vergleich zu Waymo, GM’s Cruise oder AutoX), so dass sie da wohl keine Chance mehr haben.

    • Schämst du dich eigentlich nicht für deinen Kommentar?
      Apple kann keine Elektrogeräte bauen?
      Diese Aussage kann nur von einem Hardcore-Androidfanboy kommen
      ‍♂️

      • Lies mal richtig: „KLEINE Elektrogeräte“ hat er geschrieben. 🙂

        • So ist es. Es ist eben ein Unterschied, ob ich bei Foxconn ein paar Millionen Handys zusammenklöppeln lasse oder ob ich die komplette Infrastruktur bereitstellen muss, um Millionen hochwertiger Autos zu bauen. Und da sind die Konkurrenten eben die deutschen Premiumhersteller wie Mercedes, BMW oder Audi. Die haben bewiesen, dass sie es können…

          • Dieselben Kommentare gibt es seit Jahren wenn es um Tesla geht. Ich behaupte nicht, dass Apple das auf jeden Fall schaffen kann, aber sich hinzustellen und Apple von vornherein die Kompetenz abzusprechen ist einfach nur Arrogant.

            • Ja, wir werden sehen. Aber ich glaube eher, es wird so laufen wie bei Apples berühmten Smart-TV. Der geistert auch schon seit Jahren durch Netz…

              • Augenroll……. über Apple geistert immer irgend etwas durch das Netz. Ich persönlich glaube auch nicht an das Apple Auto, oder die Augmented Reality Brille die auch gerade durchs Dorf getrieben wird. Apple sucht sich den „Battleground“ schon sehr gut aus. Die Firma die mir dazu einfällt ist Nintendo die trotz der High End Technology Abstinenz zur Zeit die Verkaufscharts anführen und gerade ihre Gewinnprognose erhöhen musste. Was ich nicht glaube, dass sich Apple auf seinen Lorbeeren ausruhen wird, es liegt was in der Luft (und damit meine ich nicht M1+ oder ähnliches) deshalb läuft auch die Gerüchteküche so heiss.

  11. Produktion und Lieferketten sind bei der Fahrzeugherstellung ganz anders als bei Smartphones und Computern. Falls Apple sich mit einem etablierten Autobauer zusammentut könnten sie kurzfristig etwas auf die Beine stellen, oder sie arbeiten ausschließlich mit Zulieferern und lassen komplett fremd fertigen. Eigene Produktionsanlagen stellt man nicht mal eben irgendwo hin, dazu fehlt noch das Produktions Know-How und die entsprechenden Mitarbeiter. Nicht nur ein paar Manager von anderen Konzernen, auch Personal für die Produktion selber. In der Hinsicht, dass Apple nicht die Branche über Nacht von Hinten aufrollen wird, stimme ich Diess komplett zu.
    Mittel- und Langfristig gesehen könnten sie sicher was auf die Beine stellen, zumal Geld ohne Ende da ist.

    • Kleine. Dort steht bewusst ein ‚l‘. Also Handys, Tabletts, usw. Aber eben keine Autos. Das ist eben eine andere Hausnummer. Und nein, schämen tue ich mich nicht.

  12. Alleine wegen der Preispolitik sehe ich auch keine Konkurrenz für VW. Was soll ein Apple Auto kosten mit 40-60% Marge? Ein Auto ist kein iPhone und der Vergleich absoluter Nonsens. Vergleicht man die Apple iPhone Preise mit normalen Autos müsste ein Apple Auto mindestens 80000€ kosten. Welche Zielgruppe soll das sein? Wieviele Autos werden in der Klasse verkauft?

    Apple ist lange nicht mehr so innovativ wie vor 10 Jahren. Das beste Beispiel ist der AirPod Max. Habt ihr darauf wirklich gewartet? Hat der Kopfhörer euch von den Socken gehauen? Ist er das was die Branche maßgeblich verändern wird? Das sehe ich auf keinen Fall so. Mich persönlich lässt er völlig kalt. Und das obwohl ich wirklich mal ein Apple Fanboy war. Er hat absolut nicht was ich unbedingt haben will. Vielleicht hat er guten Klang, das können andere auch und haben schon viel länger Erfahrungen damit.

    VW baut schon Jahrzehnte Autos, die kennen sich einigermaßen aus. Für Apple wäre das absolutes Neuland.

    Ein Auto von Apple wird vielleicht nur den Hardcore Apple Fanboy noch begeistern können. Mich auf jeden Fall nicht. Ein Auto muss laufen und mich von A nach b Bringen, egal welches Logo darauf prangert. Ich finde es einfach nur peinlich wenn Leute mit dem Apfelaufkleber durch die Gegend fahren.

    • Apple hat gerade den Markt mit dem M1 Chip aufgerüttelt. Von daher ist alles was du über Innovation gesagt hast hinfällig.

      • Oliver Müller says:

        Solange es den M1 nur in Apple Hardware gekoppelt mit Apple Software gibt, ist da gar nix aufgerüttelt. Das wird erst dann interessant, wenn man die CPUs auch in Server-Hardware und vor allem unter Linux nutzen kann.

        Bis dahin bleiben die Apple CPUs eine Nischenlösung für Hipster.

        • Einen Bekannten von mir mit Pferdehof, Trecker und Unimog würde ich nicht als Hipster bezeichnen, sogar der hat mir ein Bild von einem MBP mit M1 geschickt und was ich davon halten würde. Da war ich allerdings schon verblüfft. Meine Standardantwort ist übrigens, nur zum Surfen und Office zu teuer und die Umstellung nicht wert. Bild/Video/Musik Bearbeitung ja sofort, gibt nichts Besseres (habe über die Feiertage 5500 Dias gescannt und auf unserem Imac bearbeitet, ein Traum der Monitor zusammen mit Lightroom, Time Machine und dem OS).

  13. Kniffel König says:

    Die meisten Elektroauto-Enthusiasten werden sich in ihrem Leben nie ein solches Fahrzeug leisten können. Viel zu teuer.

    Wer glaubt, er könne sich von seinem späteren Verdienst einen Wagen für 40.000 oder 50.000 Euro kaufen, ist ein Träumer. Solche Autos kaufen sich nur Leute, die es von der Steuer absetzen können. Für Arbeitnehmer bestenfalls ein feuchter Traum.

    Der Wertverlust ist enorm. Man geht derzeit von 8 – 10 Jahren aus, die so ein Auto durchsteht, bevor eine neue Batterie (erhältlich im fünfstelligen Euro-Bereich) nötig ist. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt sind diese Fahrzeuge nichts wert, weil die Lebensdauer viel zu kurz ist. Da ist noch viel Entwicklungsarbeit gefragt.

    Zudem gibt es weitere, ungelöste Probleme wie das Nicht-Vorhandensein von Ladesäulen im öffentlichen Parkraum in großer Anzahl. Deutsche wohnten zumeist in Mietwohnungen. Auch eine Garage findet sich häufig nicht.

    • …dein Ernst?
      Was eine Renault Zoe oder ein VW eUP kosten, hast du aber schon mal gehört, oder? ¯\_(ツ)_/¯

      Batterien halten wesentlich länger, als ein Verbrennungsmotor. Verbrenner dürften immer teurer werden, da die Abgasreinigung immer aufwendiger wird; BEVs dagegen werden günstiger dank Skaleneffekte in der Batterieherstellung. In wenigen Jahren werden EVs einen Marktanteil von >50% haben.

  14. Wenn ich die Kommentare der Apple Hater hier lese kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Die haben das System Apple nicht verstanden oder wollen es nicht verstehen. Sie argumentieren „Apple läuft Android seit Jahren hinterher“ oder „Keine Innovation“ das nennt man Reality Distortion Field das SJ immer vorgeworfen wurde. Apple macht zur Zeit so ziemlich alles Richtig insbesondere das sie dem Zuckerberg die Kante zeigen. Wenn der jammert weiß man ganz genau es trifft ihn ins Mark, in den Zuckerberg aus Geld (SCNR).

    • Oliver Müller says:

      Die von dir sogenannten „Apple Hater“ haben Recht, das juckt den 08/15 Apple-Fanboy aber nicht. Shut up and take my money! Egal wie scheiße das Produkt ist.

      Insofern hast du Recht, Apple macht viel richtig. Bei ihren Produkten merkt man das aber leider nicht.

  15. Erinnert mich an die Haltung von Nokia zu seiner Zeit… 😀 😀 😀

  16. Möglich, dass Herr Diess damit falsch liegt oder Apple zumindest unterschätzt. Zum Thema Fehleinschätzungen: „Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird eine Million nicht überschreiten – allein schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren.“ Wer hat´s gesagt? Der deutsche Ingenieur Gottlieb Wilhelm Daimler. Oder etwas bekannter: „Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“ Kaiser Wilhelm II.

  17. Wenn meine E-Autos nach 300km Feuer fingen, würde ich mir schon Sorgen machen. Allerdings nicht wegen Apple im Besonderen… 😉

    https://www.hna.de/lokales/melsungen/unfall-vw-golf-auto-brand-explosion-felsberg-hessen-hna-kassel-zr-90203385.html

    • @Jens

      Man man man
      das sich solche Mythen immer noch halten.
      Was meinste,wieviele Verbrenner am Tag anfangen zu brennen?

      • Deswegen heißen sie doch Verbrenner, oder?

      • @Faith: klar brennen Verbrenner auch, aber der große Unterschied ist doch, das die relativ „unkompliziert“ abbrennen und danach kein Sondermüll sind. Ein Freund bei der Feuerwehr hat mir mal erzählt was das für ein Problem ist wenn ein E-Auto abgeschleppt werden muss, wenn das gebrannt hat. Das muss nämlich gesondert mit viel Abstand gelagert werden oder in einem Wassercontainer. Darauf haben die Abschleppunternehmen kein Bock oder den nötigen Platz und kommen einfach nicht.

  18. Sagten sie und spürten es erst bei 15% Marktanteilverlust.
    MediaMarkt auch damals auch über Amazon gelacht.
    Thalia lachte über das iPad.
    Jeder der lachte, wurde dann wütend und kämpfte, und verlor am Ende. Immer das gleiche.
    Die alte Welt stirbt.
    Chance Management. 😉

  19. „Laut Diess sei die Automobilbranche kein typischer Technologie-Markt, in dem ein einzelner Anbieter plötzlich das Feld von hinten aufrolle.“

    Hört sich wie ein Deja Vu an…… Tesla ?!?!

    • Was soll Diess denn machen? Zugeben, dass er Angst vor der Konkurrenz hat? Wer macht denn so etwas?

      Die Diskussion hier im Kommentarbereich geht auch zum Großteil am Thema vorbei. Diess braucht natürlich keine Angst vor einem Apple-Auto haben. Aber die Branche zittert schon seit über 10 Jahren, da Werte in Zukunft nicht vom massenhaften Verkauf von Autos, sondern von Mobilitätsdienstleistungen abhängen. Und hier ist es wichtig, was für eine Softwareplattform das Rennen in den Autos macht.

      Was glaubt ihr denn, wieso alle großen Automobilhersteller in Deutschland seit Jahren Milliarden in Digitalisierung stecken? Was glaubt ihr denn, warum plötzlich so viele Zulieferer plötzlich „Software-“ und „IoT-Unternehmen“ werden wollen? Wer das Framework beherrscht, macht zukünftig die große Kohle. Und Apple und Google sind hier als digitale Unternehmen in manchen Bereichen deutlich weiter und schneller in der Entwicklung, als die Softwareentwickler in deutschen Automobilunternehmen. Die großen IT-Unternehmen müssen jetzt nur noch lernen, wie sie die eigene Technik erfolgreich im Bereich Automotive positionieren können und brauchen dann danach a) entweder entsprechende Kooperationen. Oder sie bieten b) Mehrwerte an, die Automobilhersteller durch Quasi-Standardisierung zwingen, auf fremd lizensierte Plattformen zu gehen.

      Davor muss Diess Angst haben. Vor einem Apple-Auto eher nicht.

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