
Bis man den I.D. BUZZ im Alltag sehen wird, wird noch etwas Zeit vergehen. Das Fahrzeug soll 2022 auf die Straße kommen, also in fünf Jahren. Beim Serienmodell sollen die Batterien im Fahrzeugboden untergebracht werden. Durch den Elektroantrieb mit seinem geringen Platzbedarf können Vorderachse und Hinterachse sehr weit auseinander stehen. Das ermöglicht viel Radstand und kurze Überhänge, was wiederum dem Innenraum zugutekommen soll. Ebenfalls will man nach dem Viertürer I.D und dem I.D. Buzz ein Nutzfahrzeug auf die Strecke bringen, also eine Cargo-Variante. Diese soll sogar autonom fahren können.
Über genaue technische Details hat Volkswagen noch keine Details verlauten lassen – beispielsweise, welche Leistung der Motor hat oder viel wichtiger: Wie viele Kilometer der Besitzer eines I.D. Buzz fahren kann, bis er an die Ladestation muss. Im Lieferbereich ist da Ford schon eine Ecke weiter, die jüngst erst angekündigt haben, den StreetScooter Work XL in größerer Menge zu bauen. Dieser soll Reichweiten zwischen 80 und 200 Kilometer erreichen. Und wenn man sich das mal so durchrechnet, wofür Kisten wie Ford Transit oder VW Bulli „früher“ mal standen, der wird sicher feststellen: Möglichst lange und weit dürfte mit elektrischen Fahrzeugen einfach nicht drin sein.