
Erik Coelingh, Senior Technical Leader for Safety and Driver Support Technologies bei Volvo, spricht von der bisher einzigartigen Möglichkeit für den Fahrer, sein Fahrzeug während der Fahrt nicht weiter kontrollieren oder überwachen zu müssen. Man lehnt sich sogar so weit aus dem Fenster, dass man behauptet, das Auto könne dann mit wirklich jeder Situation umgehen. Ein wirklich ambitioniertes Ziel.
Derzeit gibt es bereits einige Hersteller, die halb-autonome Fahrzeuge anbieten. Allerdings ist diese Autonomie an gewisse Kriterien gebunden. So müssen bei Teslas „Autopilot“ beispielsweise klare Straßenmarkierungen für das System der Sensorik erkennbar sein. Der Fahrer muss weiterhin die Situation überwachen, um im Notfall rechtzeitig eingreifen zu können.
Bei Volvo plane man indes, 2017 ein ähnliches System wie „Autopilot“ herauszubringen. Aber bereits 2020 will man das System derart entwickelt wissen, dass tatsächlich völlige Autonomie ermöglicht werden kann. Und noch in einem weiteren Punkt unterscheidet man sich von der Konkurrenz: Im nächsten Jahr plant Volvo, eine Art Betatest, das sogenannte DriveMe-Programm in Göteborg, Schweden, London und ausgewählten Städten Chinas anzubieten.
Dabei werden jeweils 100 typische Endverbraucher hinter das Lenkrad von selbstfahrenden Autos gesetzt. Während der autonome Modus aktiv ist, werden diese das Fahrzeug überwachen und zur Not manuell eingreifen. Die übermittelten Daten will der Hersteller dann nutzen, um einen „echten“ autonomen Modus zu entwickeln.
[color-box color=“gray“ rounded=“1″]“And by accomplishing that objective, we will learn about the reality of self-driving cars, that it’s not just a fantasy. We will learn about technology, we will learn about the human factors, and how self-driving cars will impact society.”
[/color-box](via techinsider.io)