Volvo: Elektrofahrzeug XC40 wird Android Automotive OS an Bord haben


Volvo hat Informationen zu seinem ersten Elektrofahrzeug XC40 zu verkünden. Es wird sich dabei nämlich auch um das erste Fahrzeug von Volvo handeln, das Android Automotive OS einsetzen wird. Sprich: Man hat Android direkt im Infotainment-System des Fahrzeugs verankert. Google Maps, Google Assistant und selbst der Google Play Store, alles ist direkt über das Fahrzeug abrufbar. Laut Volvo habe man jahrelang mit Google zusammengearbeitet, um das zu realisieren.

Beim XC40 wird es sich außerdem um den ersten Volvo handeln, der größere Software-Updates als OTA-Updates empfängt. Die Integration des Systems soll den Fahrer noch weniger ablenken, ohne dass dieser auf ihm bekannte Funktionen verzichten müsste. Volvo sieht auch als Vorteil, dass das System im Laufe der Zeit durch Updates verbessert werden kann, anstatt final mit Verlassen des Fahrzeugs der Fabrik ausgeliefert wird.

Falls ihr euch nun fragt, wo es denn diesen XC40 von Volvo gibt: Noch gar nicht, da Fahrzeug wird erst am 16. Oktober der Öffentlichkeit präsentiert.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Der Hauptgrund für Volvo, auf Android Automotive zu setzen, sind natürlich die Kosten. Die Entwicklungskosten sind halt viel niedriger, wenn man mit Android die Navigation, den Mediaplayer usw. schon frei Haus geliefert bekommt. Man braucht dann „nur“ noch die Hardware zu entwickeln und den Linuxkernel an selbige anzupassen. Dazu ein, zwei Volvo-Apps und eine UI-Anpassung. Nachteilig ist es für den/die Zulieferer, da bei Ihnen weniger Wertschöpfung anfällt.
    Wenn Volvo Googles Android verwendet, müssen sie die anfallenden Nutzerdaten mit Google teilen. Das sollte dem Nutzer klar sein und klar gemacht werden.

    • Kann es nicht auch eine Gefahr für ein Unternehmen zu sein kein KnowHow auf dem Gebiet mehr zu haben und voll in der Abhängigkeit zu landen?

      „…anstatt final mit Verlassen des Fahrzeugs der Fabrik ausgeliefert wird“
      Klingt für mich nach jetzt schon nach unausgereifter Software bei „Release“ des Fahrzeugs. Der Kunde wird Beta Tester. Das System muss aber für mich 100% stabil laufen.
      Ich bin sehr gespannt, grundsätzlich finde ich die vollständige Integration richtig.

      • Software ist ja nie fehlerfrei. Und Infotainmentsysteme erst recht nicht. Die Frage ist da nur, wie viele schwer wiegende Fehler noch in einem Release vorhanden sind. Hier sind sicher auch funktionale Updates gemeint sowie Patches von Google und Bugfixes natürlich. Solche Updates gibt es heutzutage ja auch in Systemen ohne Android und FOTA.

  2. Ich hab das so verstanden, dass das Infotainmentsystem ansonsten „final“ im Sinne von „unveränderlich“ ist. Ob es auch fertig und frei von Fehlern ist ist ja nicht immer unbedingt gegeben. Dann lieber etwas was im Laufe der Zeit verbessert wird.

  3. chilibrenntzweimal says:

    Volvo gehört doch den Chinesen mittlerweile. Geil wäre ein Handelsbann auch für Volvo.
    Und schon müsste man Harmony OS von Huawei nutzen.
    Verstehe nicht, wieso sich die Chinesen in Abhängigkeit zu den Amis begeben und Google Software nutzen wollen.

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