Volkswagen Group China präsentiert die Passagierdrohne V.MO

Bild: Volkswagen AG

Die Volkswagen Group China hat den Prototypen einer neuen Passagierdrohne namens V.MO vorgestellt. Dieses Modell wird elektrisch angetrieben und startet bzw. landet senkrecht. Man will mit dem Projekt die Entwicklung von Mobilitätslösungen der Zukunft vorantreiben.

Als Spitznamen der V.MO. nennt man auch „Flying Tiger“. Die neue Drohne fällt unter die neue eVTOL-Kategorie (electric Vertical Take-Off and Landing aircraft). Volkswagen nimmt an, dass die urbane Luftmobilität un Zukunft zu einem immer wichtigeren Markt werden dürfte. Vorerst zielt die Beförderung in erster Linie auf „wohlhabende, technikaffine Kunden in China“ ab. Die jetzt vorgestellte Drohne könnte in der finalen Version vier Passagiere plus Gepäck über eine Entfernung von bis zu 200 km transportieren.

Volkswagen setzt dabei Techniken ein, die auch für autonomes Fahren Verwendung finden. Das Modell V.MO. ist als X-Wing-Konfiguration konzipiert, mit einer Länge von 11,2 m und einer Spannweite von 10,6 m. Es verfügt über acht Rotoren für den Auftrieb und zwei Rotoren für den Vortrieb. Der Konzern führt im Laufe dieses Jahres eine Reihe von Flugtests zur technischen Optimierung durch. Einen verbesserten Prototyp will man bis zum Spätsommer 2023 in weitergehende Testflüge schicken.

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6 Kommentare

  1. und wo ist jetzt der Unterschied zu einem Helikopter?
    Also nicht technisch, da ist logisch der Unterschied groß, sondern im Nutzen.

    • Helis sind wartungsintensiver und teurer im Unterhalt, da technisch komplexer. Das wird aber nicht dazu führen, dass traditionelle Helis aussterben – noch nicht.

    • Hapkokuno says:

      Ich vermute jetzt einfach mal, dass eine Drohne einerseits per se autonom fliegt und anderseits die Produktionskosten eines solchen Multicopters deutlich unter denen eines vergleichbaren Hubschraubers liegen. Just my two cents…

  2. Fliegt ohne Pilot und vollelektrisch also ohne (lokale) Abgase . Helifliegen ist kompliziert das lernt man nicht so nebenbei.

  3. Viel Spaß mit der Lärmbelästigung

  4. Nur beim Starten und Landen – in der Luft leiser als ein in gleicher Höhe fliegender Hubschrauber – vor allem weniger tieffrequenter Lärm wegen der kleineren Rotoren. Hast Du mal einen Heli mit seinem großen Rotor z. B. an einem Krankenhaus landen hören ? Neben den reinen dB-Werten spielt da auch die psycho-Akustik eine Rolle – welcher Lärm wird als „nerviger“ empfunden ? Da wird es sicher noch interessante Untersuchungen geben , es steht aber nicht von vorneherein fest daß diese Multikopter nerviger sind als andere Lufttfahrzeuge . Oder z. B. ein großer Truck odr ein Güterzug – und die bleiben am Boden , also in „Ohrhöhe“.

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