
Die von Volksverschlüsselung erstellten Schlüssel bleiben jederzeit in den Händen der Nutzer, sie werden nicht auf Betreiber-Server übertragen. Aber wie funktioniert die Volksverschlüsselung denn eigentlich? Also die technische Funktionalität ist im Video oben erklärt, hier nur der Hinweis, wie Ihr das Ganze auf Euren Rechner bekommt.
Voraussetzung ist auf jeden Fall ein Windows PC und auch der Internet Explorer wird für den Download (zu finden hier) empfohlen. Bevor die Software ein Zertifikat erstellt, muss sich der Nutzer identifizieren. Aktuell funktioniert dies über einen elektronischen Personalausweis oder den Telekom-Login, alternativ kann man sich offline bei Veranstaltungen des Fraunhofer SIT für Volksverschlüsselung registrieren. Ist diese Hürde genommen, wird das Zertifikat erstellt und der Nutzer wählt aus, in welchen Programmen er das Zertifikat nutzen möchte.
Genutzt werden kann die Volksverschlüsselung in allen Programmen, die X.509-Zertifikate unterstützen. Aus den FAQ:
Ob die Volksverschlüsselung wirklich für die Masse ist? Ja, das Procedere ist vergleichsweise unkompliziert, aber wahrlich nicht so simpel gestaltet, dass es jeder nutzen wird. Ich denke da nicht an die Leser hier, sondern eher an diejenigen PC-Nutzer, die von unseren Lesern betreut werden. Das ist nun einmal alles, was nicht per simplem Klick auf einen Button passiert, hochkompliziert. Die Registrierung dürfte in diesem Fall allerdings die größte Hürde darstellen.
Die allerdings künftig vereinfacht werden soll, zum Beispiel über eine Registrierung in Telekom-Shops. Ebenso soll es noch eine Software für den Mac geben, wann dies aber der Fall sein wird, ist nicht bekannt. Alle Infos zur Volksverschlüsselung und den Download der Software findet Ihr auf dieser Seite.