
Mittlerweile gibt es in vielen Supermärkten auch Bargeld an der Kasse bei Kartenzahlung. Nach wie vor werden kontaktlose Bezahlmethoden wie Google Pay oder Apple Pay nicht überall akzeptiert. Auch das Abheben im Supermarkt bringt ein Manko mit sich: oftmals ist eine Girocard die Voraussetzung.
Aber auch die Banken haben teils Lösungen in der Hinterhand. So bieten die Volksbanken und Raiffeisenbanken derzeit die Bargeldauszahlung per Smartphone am Geldautomaten an. VR-mobileCash nennt sich der Dienst, für den lediglich ein Smartphone mit installierter VR-Banking-App notwendig ist. Scheinbar wurde das von den Kunden nicht ganz so angenommen. Aufgrund der „geringen Nutzung“ stampft man das Projekt zum Ende des Monats bei allen Banken ein. Heißt für Nutzende, dass ab dem 1. April wieder Girocard und PIN zur Bargeldabhebung am Geldautomat notwendig sind. Zugegebenermaßen klingt es in der Anleitung auch nicht gerade nach einem niederschwelligen Angebot. So müssen da bislang via App zahlreiche Schritte, Bestätigungen sowie PIN-Eingaben erfolgen.
Notlösung, falls ich unterwegs mal Bargeld benötige und keine Karte zur Hand habe, ist nach wie vor Cash26 von N26. Da kann ich mit der App einen Betrag auswählen und ihn in zahlreichen nahegelegenen Geschäften mittels Barcode an der Kasse auszahlen. Wünschen würde ich mir oftmals ein einfaches NFC-Terminal, an dem ich meine gewohnten Karten aus Google Pay und Apple Pay zur Abhebung vorzeigen kann. Ähnliches hat man bei den Sparkassen künftig in Planung.
Bargeldauszahlungen per Smartphone werden kaum genutzt – VR-mobileCash wird 31.03.2022 eingestellt. #Volksbank #MobilePayment pic.twitter.com/8Rwmk6YHiK
— Klaus Igel ? (@kig_de) March 17, 2022
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