
Laut Mastercard können dank der Verwendung des verschlüsselten Tokens weder die Kartennummer oder vertrauliche Karteninformationen abgefangen werden. Der Token selbst geht verschlüsselt an den Händler bzw. dessen Bank und anschließend an Mastercard. Letztere prüfen die Gültigkeit bzw. die Berechtigungen des Geräts. Erst danach wird der Token entschlüsselt und die Zahlung genehmigt. Auch die Autorisierung wird wieder als Token an den Händler übertragen und somit die Transaktion autorisiert.
Das Procedere funktioniert an allen Kassen, die kontaktloses Bezahlen mit Mastercard erlauben. Abseits von Smartphones ist MDES etwa auch für Wearables geeignet. Im konkreten Falle der Volks- und Raiffeisenbanken ist zum Bezahlen auf dem Smartphone die VR-BankingApp mit den digitalisierten Bankkarten notwendig. An der Kasse wird das Smartphone dann statt der Kreditkarte an das Bezahlterminal gehalten und die Transaktion nimmt ihren Lauf. PIN-Eingaben sind erst bei Zahlungen über 25 Euro notwendig.
Wer optional ExpressZahlung aktiviert, kann sogar ohne das sonst notwendige Öffnen der VR-BankingApp unter Android direkt nach dem Einhalten des Displays via NFC bezahlen. Wie bereits erwähnt, geht das Verfahren aber aktuell im Rahmen der Testphase zunächst nur bei der Volksbank Mittelhessen und der VR Bank HessenLand. Die Ausweitung dürfte, sollte im Test alles glatt gehen, aber anschließend hoffentlich nicht mehr allzu lange dauern.