VölkerWWWanderung

In letzter Zeit beobachte ich immer mehr, dass mein Verhalten am PC ein anderes ist, als noch vor einigen Jahren. Und nicht nur ich beobachte das an mir, auch generell fällt es mir auf: wir wandern ins Web. Während man früher für jeden Kram ein Programm hatte, greift man mittlerweile zu Webdiensten oder Multitools. In der Anfangszeit meines Bloggens schrieb ich über Unmengen von Tools.

 

Auch das Hinzunehmen eines zweiten Systems (Mac OS X) änderte nichts an meinen Beobachtungen: immer weniger Tools, da die Betriebssysteme immer mehr Tools ersetzen und immer mehr Webdienste, die ein Konto verlangen. Natürlich kann und darf ich nicht über eure Gewohnheiten sprechen, sondern definitiv kenne ich nur mich. Aber ich stellte fest: ich selber suche immer weniger Tools, versuche das System so schlank wie möglich zu halten.

TuneUp und andere Tweaking-Tools? Nicht mehr. Optische Spielereien? Wozu  – Windows 7 ist meiner Meinung nach optisch schick. Daueraufrüsterei am PC? Nicht mehr. Ich gab es irgendwann auf. Aus Zeit- und Lustmangel. Stattdessen PlayStation. Früher habe ich Konsolen verlacht. Mittlerweile für mich als Casual Gamer ein Traum. Keine Gedanken an Grafikkarten & Systemanforderungen verschwenden – Spiel besorgen und fertig. Optische Medien am PC? Schon ewig nicht mehr in der Hand gehabt. Content kommt aus dem Web oder per USB.

Immer mehr wird der Browser die Kommandozentrale. Erweiterungen erleichtern die Bedienung der Webseiten. Erweiterungen sind die Tools von heute.Ein Computer ohne Internet? Würde bei mir wohl ausgeschaltet bleiben. Täuscht mich meine Wahrnehmung oder wwwandern wir immer mehr in das Web? Was sagt der normale Anwender?

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

60 Kommentare

  1. Bin zwar nur Windowsbased (ausser mein NAS), aber versuch möglichst alles als portable zu nutzen, spahrt stress bei ner neuinstallation etc. Vieles Zeug mach ich per „clouding“. Nutzen tu ich an meinem PC zu 98% nur den Browser. Zocken? Läuft grad meine Xbox (online :D)

  2. Das täuscht nicht, das ist bei mir auch so … vielleicht liegts aber auch am Alter, wie auch immer.

    Fetter PC ? Fehlanzeige, Laptops, Iphone, Nettops (gleich drei davon als HTPC´s) und selbst der Server ist mittlerweile Atomisiert, vorbei die Zeiten von schnellen und noch schnelleren CPU´s und Grafikkarten die gleich am besten per Wasserkühlung betrieben werden mussten. Tools? Ja hat man, aber immer weniger.

  3. RudiRalala says:

    … aber schön war es trotzdem, z.B. die ganze Welt auf einem USB-Stick. Hat auch viel Spaß gemacht, die Fummelei.

    Irgendwo liegen noch ein paar Sticks rum, auch schon ewig nicht mehr eingestöpselt.

  4. Die Wwwanderung hat begonnen..Ich wwwandere fleißig mit. Bei mir verhält es sich ähnlich wie bei Dir. Man wird „fauler“.. will nicht mehr jeden Schnickschnack haben. Es soll einfach nur funktionieren und so einfach wie möglich zu bedienen sein.

  5. Kann ich nur zustimmen, ist bei mir ähnlich. Ganz extrem merke ich das, wenn ich mal irgendwo offline bin. Dann geht vieles an Funktion verloren.
    Ich muss aber auch sagen, dass ich nie wirklich viel auf meinen Rechner gezockt habe und eigentlich nur damit arbeite und surfe.

  6. Volle Zustimmung. Warum sich auf einen Rechner beschränken, wenn man an jedem Rechner der Welt seinen Arbeitsplatz haben kann?
    Ein „fetter PC“ steht hier trotzdem, für Video- und Fotobearbeitung. Wird aber nicht immer genutzt, denn für Mails und Surfen reicht ein Notebook (und ist auch komfortabler).

  7. Geht mir genau so. Seid 2 Jahren den PC auf der Hardwareseite nicht mehr aufgerüstet. Als System ist Win7 im Einsatz, läuft auch schon seit ca. 1,5 Jahren ohne Neuinstallation oder irgendwelche Tweaks und supergeheime Tricks. (Ja, liebe Apple-Fanboys, sowas geht ;-))

    Spielerei findet auch nur noch auf der Konsole am großen Fernseher statt. Disk rein, Spielen. Keine Suche mehr nach Treibern, nix. Einfach nur spielen. Die etwas schwächere Grafik gegenüber dem PC nehme ich gerne in kauf.

    Ein kleines NAS sorgt für die Verteilung von Mediendaten in der Wohnung. Datenaustausch zwischen PC und Netbook läuft über Wuala, Dokumente werden mit Googles Text&Tabellen bearbeitet.

    Vieles führe ich aber auch aufs Alter zurück ;-). Irgenwann will man es einfach nur bequem haben, kein gefrickel mehr am PC, das Ding soll einfach nur noch laufen.

  8. Ich mag Webdienste nicht so. Sind mir irgendwie „zu einfach“. Ein bißchen Fummelei gehört doch fast schon dazu, sonst fehlt ja der Spass. System schlank halten? Bin dabei. Hab max. 2 Hände voll Programme zusätzlich fest installiert (Office, AV, etc.) – Rest portabel. Fahre noch XP. Ein Image meiner System-Partition passt bei normaler Komprimierung mit Acronis immer noch locker auf 1 DVD – und das soll auch so bleiben!

  9. Ohh wie recht du ja hast…
    Daher ich nicht gerade zu einem Netz-Extremisten erzogen wurde (hatte lange keinen eigenen Zugang, bis heute nur dsl1000…) habe ich mich früher immer sehr gescheut mich bei online Diensten anzumelden. Was für riesen Gefahren da doch waren und genützt hätten sie mir doch eh nix, wegen der langsamen Leitung?! Blödsinn! Heute habe ich für alles einen online Dienst, ganz vorne dabei natürlich Google (Mail, Docs, Reader, …), dann online Speicher ohne Ende, überall verteilt (SugarSync, DropBox, BSCW, eigenen Webspace) und natürlich so kleine feine Helfer die gar nicht mehr auffallen, wie zum Beispiel Fruux. Vor kurzen, als ich einem meiner Systeme neu installieren musste, habe ich mich sogar gefragt ob ich tatsächlich noch einen Mail-Client und Office-Software brauche?!

    Mittlerweile gibt es echt auch jeden scheiß online, habe gerade nach einem Benchmark-Tool gesucht und 50% der Ergebnisse waren tatsächlich online Dienste!

    Auch der letzte Punkt mit den optischen Medien ist gerade erst bei mir aktuell gewesen, ich musste nämlich nicht lange überlegen, ob ich mein SuperDrive im MB gegen einen Rahmen für eine weitere HDD/SSD austausche, denn mir war sofort klar, dass ich es schon ewig nicht mehr gebraucht habe!

    Die Frage ist nun nur, ob die Entwicklung gut oder schlecht ist?! Erster Punkt der mir einfällt, warum auch immer, bin kein Grüner, ist die Umwelt. Was die ganzen Server auf der Welt wohl so für Umweltschäden anrichten?! Ressourcen verbrauchen! Und wie wir unseren I-Net-Zugang ausnutzen, ein Dank an die Flatraten!

  10. Geht mir auch so.

    Statt Outlook mittlerweile Google-Mail. Kann so alles von jedem PC nutzen. Sync mit dem Smartphone perfekt.

    Statt Spielen am PC ne Xbox. Hatte einfach keinen Nerv mehr je nach Spiel einen anderen Grafiktreiber zu installieren. Teilweise musste ich das machen.

    Ansonsten wie bereits angemerkt, möglichst viele Portable Apps die ich einfach mitnehmen kann.

  11. dito… Ist halt der aktuelle Trend… bei mir eben bisher nur Dropbox, xMarks und letztens ist LastPass rausgeflogen, da es ja doch noch über xMarks geht 😀

  12. Das liegt doch entweder am Alter oder einfach daran, dass man schon zu lange dabei ist. War früher fanatischer PC-Gamer, mit allem drum und dran ..und heute? *Gähn* hab schon Ewigkeiten kein richtiges Vollpreisspiel mehr angefasst Egal! Wichtig ist, dass die Kiste läuft und die Internetverbindung steht 😉

  13. zustimm! 100% aber zum putzen nutz ich TuneUp. Der Affe ist ein Gewohnheitstier! Ähm Mensch mein ich natürlich!

  14. 2007 hat ein bekanntes Unternehmen einen Taschencomputer mit Telephoniefunktionen vorgestellt, für den man Anwendungen nur noch im Web bereitstellen sollte (abgesehen von ein paar mitgelieferten Anwendungen). Lief nicht so dolle. 2008 gab es dann ein SDK für native Apps und einen inzwischen ziemlich erfolgreichen Marktplatz für eben diese.

    Der Nachzügler hat ebenfalls mächtige spezielle Mobilwebversionen seiner Werkzeuge – und stellt auf seinem eigenen Betriebssystem dennoch native Appplikationen bereit.

    Für viele Webanwendungen gibt es für die beiden Mobilplattformen spezielle native Anwendungen, so dass man die Webanwendung oft gar nicht mehr sieht. Und diese Geräte mutieren gerade zur Haupt-„Computing“-Quelle der meisten Menschen, sofern nicht Bildschirmarbeiter. Irgendwas muss also doch noch dran sein an den nativen Anwendungen, wenn sich auch die Plattform geändert hat.

  15. dermodo says:

    Jo kann dem auch nur zustimmen 🙂

    Zwar hab ich mir für Gestaltung ein „fetten“ Desktop zugelegt und dachte mir auch das eine oder andere Game zu zocken , aber …
    mach ich gar nicht 😀

    ziehen Handy und Netbook vor doch muss ich sagen das ich dann recht schnell immer wieder auf den Desktop wechsel

    Habe noch ein altes Netbook und bei jedem klick warten weil man denkt der hat sich aufgehangen zu nervt dann doch ..

    Deswegen wird der bald wohl gegen ein Tablet ersetzt …

    Aber Grundgedanke bleibt

    Die Cloud kommt! und ich finds gut

    Zwar gibts immer Datenschützer die was dagegen haben
    aber mein Gott was ist in der heutigen Zeit schon sicher ?!

    Es ist ein Service den ich gern und überall nutzen ! MIT JEDEM GERÄT 🙂

  16. @Jonas
    Geht mir auch so. Früher gespielt ohne Ende. Heute fast nix mehr, die letzten Spiele waren MassEffect 1 und 2. Zwischendrin fast ein Jahr ohne. Irgendwie fehlt die Zeit, Lust, keine Ahnung.

  17. Mh, scheine mich ja nicht zu täuschen…

  18. Ich sags mal so: in gewisser weise freue ich mich auf das chrome os.

  19. viele Portable Apps, aber wohl aus dem Grund, dass ich einfach keine Lust mehr habe, bei ner Neuinstallation alles reinzuklöppeln. anbei hat das den netten nebeneffekt, dass ich mit nem stick mit portable apps ziemlich flexibel bin.

    smartphone und tablet gehen bei mir gar nicht, sehe da absolut kein gescheites einsatzgebiet für für mich. Alle nice-to-have-spielzeug, mehr nicht.

    Mobile www-apps auch eher sehr selten, außer Gmail halt.

    Den Desktop, respektiv nen schnellen Laptop kann nix ersetzen.

  20. Christoph says:

    Hier auch so! Gezockt habe ich eh noch nie, einzig für die Bildbearbeitung habe ich überhaupt noch einen Desktop stehen. Alles andere geht über’s Notebook. Outlook ist längst Thunderbird Portable gewichen. Meine Daten-Sticks sind größtenteils zu bootfähigen Installationssticks geworden. Einige Daten und Programme synchronisiere ich per Dropbox, andere sind auf meinem eigenen Server gelandet. Den habe ich mit 5Gbit/s Upstream versorgt und kann damit einigermaßen performant darauf zugreifen.

  21. Mach auch immer mehr mit Onlinediensten. Es ist einfach schön, wenn man nicht für jeden Mist ein Programm installieren muss, welches dann wieder auf dem Zweitrechner fehlt oder nicht geht, weil z.B. die Datenhaltung des Programms nicht netzwerkfähig ist. Und hab mich immer geärgert, dass ich im Sommer dann doch noch rein musste, um bestimmte Sachen am PC zu machen, weil das auf der Terrasse mit dem Netbook nicht ging.
    So z.B. die Vereinsverwaltung.
    Aber da habe ich jetzt ein Onlineversion gesehen.
    Der Sommer auf der Terrasse kann kommen! 🙂

  22. Andy Dunkel says:

    Vielleicht liegt es auch zum Teil daran, dass man mittlerweile mehrere Geräte hat. Früher hatte ich einen PC, da war alles oben. Heute ist die Technik billiger, da liegen hier schonmal 3 Notebooks herum. Und auf jedem möchte man normal arbeiten und auf die Daten zugreifen, da bieten sich Online-Dienste an.

  23. Carsten, das hat vielleicht mehr mit Deinem zunehmenden Alter und weniger mit der Evolution des Webs zu tun. ^^

  24. @Don: check mal die Vorposter 🙂

  25. Lennart says:

    @Don: das denke ich nicht… Ich arbeite auch quasi nur noch online…. Google Mail Docs ……… Ich denke die Definition vom Web 3.0 wird arbeiten 100% online sein, denke ich..

  26. Das liegt am Alter.
    Früher gings um Leistung, schön aufrüsten, übertakten etc … Heute will ich dass das Teil läuft und das wichtigste ist – es darf absolut und gar überhauptnicht zu hören sein.

  27. Die Daten möchte ich auch irgendwo zentral haben, das geht de facto nur über Internetdienste (ich vermeide mal „Cloud“, weil es mir in dem Fall völlig schnuppe ist, wie die Serverstruktur beim Anbieter aussieht). Und eine Weboberfläche für den ubiquitären Zugriff ist auch Pflicht. Native Anwendungen, die auf das grade genutzte Gerät zugeschnitten sind, sind dann die Kür.

    Was allerdings wirklich keinen Sinn mehr ergibt, ist das Feintunen eines Systems oder Einrichtungsorgien für Programme, die einen nur begrenzten Zusatznutzen und oft sogar einen Schaden bringen; ein lokaler Mailclient fällt mir da als allererstes ein – unterschiedliche Synchronisationsstände oder Markierungen? Entwürfe auf dem falschen Rechner? Löschen x-mal durchführen müssen? Nie wieder dahin zurück. Die Datenhoheit darf kein lokales Programm mehr haben, es darf nur noch eine Benutzeroberfläche für irgendwo zentral abgelegte Daten sein.

    Naja, vieles ging noch vor wenigen Jahren einfach nicht. Mal schauen, wie es in ein paar Jahren aussieht, wenn man über Datenzugang für Mobilgeräte nicht mehr nachdenkt, sondern das im Kaufpreis mit drin ist. Gibt ja schon ein paar Geräte dieser Art (Kindle, Navis).

  28. @ Caschy
    Ja sorry, hatte zuerst gepostet und dann erst die anderen Kommentare gelesen.
    Aber die bestätigen ja im Prinzip meinen Verdacht!

  29. Hannes Rannes says:

    Kann ich nicht behaupten. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich nur ein System habe und mir daher die sonst notwendige Synchronisation erspare (was sonst bei Webdiensten eben wegfällt), aber auch daran, dass ich meine Daten immer noch auch physisch besitzen möchte.

    Die Anwendungen in der Taskbar und die Trayleiste stehen trotz kleiner Symbole fast immer schon zusammen und das obwohl ich aufgrund von RAM-Knappheit (aktuell 4 GB) das meiste noch gar nicht offen hab…

    Dennoch ist auch für mich ein Computer ohne Internet zu 90 % nutzlos.

  30. Falkentavio says:

    Wandere auch immer mehr ins Netz ab. Erst letzte Woche den E-Mail Verkehr komplett auf Google Mail umgestellt mit POP3-Import aus anderen Konten. Vor Monaten schon Kalender und Kontakte. Einfach, schnell, es funktioniert. Nachrichtenzentrale sind Reader und TweetDeck, dank Erweiterung alles im Browser. Und dank App alles auf dem Smartphone.
    Beim PC wird nurnoch der Autostart optimiert und manchmal CCleaner durchlaufen. Sonst gibts keine „Tools“. Gespielt wird sowieso schon immer hauptsächlich auf einer Nintendo-Konsole oder PS2. Ewiges Hardwarebasteln und Grafik optimieren ist also auch nicht nötig. Assassins Creed, eine der ganz wenigen Marken die ich auf dem PC spiele, läuft auf noch mit meiner alten 6800GTX einwandfrei.

  31. Ich gebe Dir absolut recht. Auch ich habe in den letzten zwei Jahren die Wandlung vom „bigger is better“ PC Nutzer zum „Hauptsache schnelles Internet“ Nutzer gemacht.
    Als im letzten Herbst mein hochgezüchteter Desktop das zeitliche gesegnet hat, hat ein kleines Netbook seinen Platz eingenommen.
    Einfach nur Win7 drauf, nur die nötigsten Programme und der Rest geht seitdem nur noch online. Am Schreibtisch mit nem HDMI an einen 22 Zoll Monitor angebracht merke ich bisher keinerlei Unterschiede bei dem was ich damit mache…

    Und ich muss sagen, das ich damit bisher absolut gut zurecht komme.

  32. Picture says:

    Ich glaube alle die hier schreiben, sind fast in einer Generation, bzw. in der gleichen Situation. Sind wir die mittlere Generation?
    Die jungen Kiddies welche vielleicht heute noch so sind wie wir es damals waren, und die ältere Generation, welche die Datenschützer spielen. Ich habe neulich meine Großvater gefragt: „Willst du nicht meinen Lappi haben?“ Seine Antwort war: „Nein wozu, meiner läuft doch“. Sind wir auf der Suche bei unserem Hobby nach der einfachsten, unkompliziertesten Lösung? Der Rechner muss so schnell sein, damit uns eventuelle Hänger nicht nerven, aber er muss keine Spiele mehr in höchster Auflösung darstellen und die Internetverbindung kann nicht schnell genug sein. „Generation Einfach und so schnell wie es sein muss“
    Ja es wandert alles ins Netz.
    Damals haben wir uns noch die PC Welt gekauft, weil da immer irgendwelche Tools drauf waren. Denn die Suche mit einem 56k Modem war es uns damals schon zu langsam. Diese Software, oder was wir uns dann doch mal runtergeladen haben, haben wir archiviert. Und heute? Wir suchen einfach bei Caschy im Blog ob Er uns was empfehlen kann. Die Musik Charts habe ich mir damals immer im Radio angehört. Heute? Bei Amazon in die Downloadcharts gucken und dort gleich kaufen.

    Ja, alles zieht uns ins Netz, und wir gehen mit. Weil es einfach am einfachsten ist. Bookmark ablegen, und evtl. bei Bedarf wieder aufrufen.

  33. Also ich will mich nicht vom Internet abhängig machen. Alle meine Daten und Anwendungen werde ich auch weiterhin lokal speichern. (Bis auf paar Sachen die sich noch „zusätzlich“ in der Cload befinden, um mobil zu bleiben.)

    Dass man gefühlt weniger Tools in der heutigen Zeit benutzt, liegt vielleicht daran, dass nach rund 10 Jahren Internet 2.0 sich quasi das Öl vom Wasser getrennt hat und sich viele kleine Feature, die sich als nützlich erwiesen haben, in ausgereifte Anwendungen Platz gefunden haben.
    Kann mich noch gut an die GigaTV Zeit erinnern, als für jedes kleine Anliegen ein eigenes „Tool“ vorgestellt wurde.
    Noch vor 2 Jahren war ich selber mit dem Firefox unterwegs, bei dem ich an die 20 Addons geladen hatte, um einige Unzulänglichkeiten auszumerzen. Heute benutz ich Chrome und komme mit der Hälfte aus.

    Hauptgrund sind einfach die Entwicklungen. Benutzeroberflächen und das Wissen um die Wünsche der Endverbraucher, sind mittlerweile auf einem so hohen Niveau, dass sich Schwerpunkte verlagert haben. Das Geschäft ist auch ein anderes geworden. Gute Ideen werden heute von den Großen schnell aufgegriffen und in die eigenen Produkte aufgenommen. Und wer hätte damals gedacht dass sich irgendwann solche Mächte entwickeln und wir alle Google, Wiki, Facebook und iPhone/Pad sind. (Letzteres mit einem Augenzwinkern.)

    Die Computerwelt wird langsam erwachsen. Aber ein ebenfalls wichtiger Aspekt ist für mich, dass man zunehmend mehr kostenfreie Applikationen angeboten bekommt, die den anderen meist in nichts nachstehen. Dieses Open Source Denken oder sei es durch Werbung finanziert, finde ich sehr zeitgemäß. (Sollte es auch in der Musikbranche geben. Die meisten leben ja eh nur von ihren Gigs und vertreiben sogar kostenlos ihre Musik im Web.)

  34. @Picture
    … dem ist eigentlich nix mehr hinzuzufügen. 🙂

  35. Dann bin ich wohl das pure Gegenteil ^^.

    Ich versuch so viel wie möglich lokal zu haben, gerade um vom Internet unabhängig zu sein XD.

  36. Christoph B. says:

    Wie Wahr,

    auch ich bin vom Desktop zum Notebook und Smartphone umgestiegen. Dropbox bisher für das nötigste was unbedingt immer überall erreichbar sein soll (2GB). Ansonsten habe ich mein Notebook eigentlich immer dabei, wenn nicht, dann zumindest mein Smartphone.

    Mails haben bei mir mittlerweile die Funktion als „Benachrichtigung“ eingenommen. Dh. ich stelle überall ein dass ich bei Neuigkeiten eine Mail bekomme, zb. von Facebook, aufs Phone gepusht bin ich so immer auf dem neusten Stand, und verpasse im Prinzip nix – keine Sorge solche Mails lösche ich einfach sofort 😉

  37. Mein Traum geht auch so ziemlich in Richtung „Chrome OS“ : Egal wo, einfach ein beliebiges Gerät einschalten und direkt ein fertig eingerichtetes Gerät mit allen Programmen und Daten parat haben. Chrome OS wird sicher ein Anfang werden und Google wird einiges dafür tun, diesen Bereich weiter auszubauen.

    Ich finde die Entwicklung der letzten 2 bis 3 Jahre auf jeden Fall sehr spannend…

  38. Solange es keinen weltweiten Standart an Datenschutz gibt, ist die Sache Cloud, Onlineoffice usw. für mich kein Thema. Google, Apple, Facebook, eBay, Amazon & Microsoft und was es sonst noch so an PC-Firmen (Hard/Software) gibt sollten sich alle mal einen Tisch setzen und darüber nachdenken und uns User ein Mitspracherecht geben in Sachen Datenschutz.

  39. Das täuscht nicht, ohne Internet würde so manches hier nicht mehr funktionieren und mind. 1 Rechner nicht mehr laufen. Ich glaube auch fast dass wir über kurz oder lang fast keine Software mehr installieren müssen außer Browser natürlich.

    Das System schlank halten ist auch immer schon meine Devise gewesen, spart Ärger, weil sich Software nicht in die Quere kommen kann. Allerdings habe ich noch TuneUp um ein paar Einstellungen machen zu können und auch noch einiges an Software. Geht halt nicht anders bei Kassensystemen, Wetterstationen und dergleichen mehr. Aber wer weiß was in Zukunft sein wird.

  40. Torsten says:

    das hier die meisten abwwwandern, dürfte wohl an der Zielleserschaft liegen 😉
    Ich scheine ja gegen den Trend zu schwimmen, aber ich habe auch nur einen (fetten aber leisen) Rechner, an dem ich auch noch zocke! Programme habe ich aber tatsächlich nicht mehr so viele wie früher und auch der REchner ist wie bei den meisten hier mehr oder weniger dauerhaft online. Onlinedienste meide ich größtenteils… mensch, was ich alles verpasse 😉

  41. stardust says:

    wenn du „normale andweder“ fragen willst, fragst du hier falsch ^^

  42. Das mit dem Alter (ich u25) hat mich nur gewundert das ich bei „optischen medien“ and die gute alte Zeitung ala Welt oder regional ksta gedacht hab. Das mit dem Dauer-Online-Internet-Immer-Verfügbar-Alles-Haben seh ich als neue Zeitlinie, wir sind nicht mehr online oder offline wir sind dazwischen, das Leben steht auf zwei Beinen.
    Wobei ich die alte Zeit schon vermisse wo man noch als Held gefeiert wurde nur weil man auf der Lan-Party den DHCP so eingestellt hat das alle jeden erreichten.. Damals gab es Hubs keine Switches. Und 1 GB Urlaubsvideos war gute 30 min Übertragungszeit Wert. Ich vermisse die Zeit aber ich will auch sehen was nächstes Jahr angesagt ist. IPhone 9? Android 17? oder doch nur Win8… Ich weiß zumindest schonmal wo ich meine Infos bekomme, Danke Caschy

  43. Welcher „normale Anwender“ liest schon dein Blog? 😉

  44. Vieles ist auch einfach ganz normale Entwicklung. Natürlich verwendet keiner mehr gebrannte CDs, DVDs oder gar Disketten, wenn’s per USB oder Internet (Mail, P2P, Dropbox, …) viel schneller und bequemer geht. Natürlich lässt man seine Mails eher beim Anbieter und damit von überall erreichbar, wenn der Speicher Jahre ausreicht und der Seitenaufbau nicht 10 Minuten dauert und 2,- DM kostet. Natürlich werden Onlinedienste auf dem Smartphone interessanter, wenn die Daten per UMTS kommen und zweistellige Beträge pro Monat pauschal kosten statt mit GPRS für 10ct/MB.

    Was die Appwanderung angeht – da kommt es natürlich auch stark auf Einsatzzweck und Geldbeutel an. Für vieles, was eh online ist (Facebook, Foren, Mail, …) reicht auf dem PC der Browser, auf dem Smartphone überwiegen hingegen selbst für simpelste Webseiten Spezial-Apps, die Aufruf und Bedienung etwas einfacher machen. Casual Games zocken Schüler heutzutage wohl eher im Browser (Farmville&Co, Flash-Zeugs, …) oder auf dem Smartphone (das sich nebenbei viel besser als Statussymbol eignet als der PC zuhause), wer sich’s leisten kann holt eher ’ne Konsole, wo die Spiele doch spürbar mehr kosten (wenn auch lange nicht mehr so unverschämt wie früher).
    Bei kompexeren Spielen ist’s inzwischen eher Geschmackssache. Der PC lässt sich tunen bis zum Bankrott, auf der Konsole läuft’s einfach, zudem wurden die meisten frühere Nachteile beseitigt: Tastatur, Internetzugang, ausreichende Auflösung (Full HD), Surround Sound, … – alles da.

    Dennoch kann ich mir derzeit noch nicht vorstellen, meine komplette Musik- und Videosammlung ins Netz zu stellen und von dort zu streamen. Meine Briefe schreibe ich lieber in OpenOffice (evtl. später LibreOffice) als Google Text. Bilder bearbeite ich lieber mit GIMP oder Picasa als zwei Dutzend spezialisierter Online-Dienste. Und entwickeln will ich online schon gar nicht, die IDEs sind offline oft schon lahm genug.

  45. Andreas says:

    Hi,

    der Trend ist sicher richtig. Aber wie schon andere sagten, spielt das Alter sicher eine Rolle 😉 Hinzu kommt bei mir einfach die fehlende Zeit für Spielereien. Das System muss einfach laufen. Neuinstallationen sind ja quasi unnötig geworden.

    Grüße
    Andreas

  46. HHuxley says:

    Die Tendenz ist klar: In ein paar Jahren haben wir nur noch eine Empfangsstation zu Hause (Terminal mit Monitor und Tastaur). Alles andere wird abonniert: Betriebssystem xy mit soundsoviel Hardware-Hintergrund und diesen und jenen Tools. Alles kann zu- oder abgeschaltet werden.
    Über die Hardware-Basteleien unserer Tage wird man nur noch staunen.

  47. Gut beobachtet – und es scheint beinahe Konsens zu sein.
    Mein Notebook ist schnell genug um alles zu machen, was man aus dem Netz streamen kann und mit Windows 7 mit maximalem Anforderungsprofil zu laufen.
    Das einzige, was wirklich noch offline passiert ist meine Bildbearbeitung mit Photoshop. Gesammelt werden die Bilder dann wieder online (aber mit offline Backup ;-).
    Nur deshalb würde mir ein Browserbetriebssystem noch nicht reichen.

    Aber sonst ist alles online. Sogar das Kassensystem für unsere Firma läuft in einer,deutschen, Cloud (schon seit Jahren, als es noch nioht so hieß).
    Und allen Unkenrufen zum Trotz ist noch niemals irgendwas ausgefallen, schief gegangen oder wurde gestohlen. Im Gegenteil hatten wir noch nie ein so schnelles und zuverlässiges System mit so geringem Wartungsaufwand. Und wenn mal ein PC die Grätsche macht, stellt man einen neuen hin, geht online und fertig.

  48. Ich arbeite sehr gerne lokal und habe auch gerne möglichst alles auf meinen Festplatten, wobei hier schon der Trend zum Minimalismus vorherrscht.

    Ich habe vor 3 Jahren meinen Spiele- und Arbeitsboliden durch einen Atom-Server mit ION ersetzt. Seit ein paar Monaten habe ich auch keine Bildschirme mehr angeschlossen, sondern nur mehr den Beamer (+Laptop).
    Als Programme verwende ich so gut es geht nur Portables, wobei hier die wichtigsten in der Dropbox liegen, der Rest auf 2 Rechnern synchronisiert wird (noch bzw. wieder per Hand, da fast ausschließlich One-Way). Der Rest wird mit Ketarin aktualisiert und installiert.

    Ich habe von allen Setups usw. eine lokale Kopie, damit ich auch Programme wieder installieren kann die inzwischen vll verschwunden oder kommerzialisiert worden sind. Ebenso digitalisiere ich meine Filme (wobei die meisten ohnehin aus TV-Aufnahmen bereits digital vorliegen).
    Ansonsten gehe ich gerne altmodisch und sicher 100%ig legal in die Videothek um mir recht aktuelle Kinofilme für 80cent auszuleihen.

    Meine Mails habe ich offline in Thunderbird und auch ansonsten nutze ich keine Online-Tools (außer Online-Ping), sondern habe die Offline-Version davon, da meist funktionaler, sicher immer im Zugriff und (meist) nicht abhängig von den Betreibern.

    Das Internet ist für mich die Informationsquelle Nr. 1, aber mein Offline-Reich ist zwar schlanker geworden (natürliches aussieben), aber nicht weniger wichtig.

    Thalon

    Edit: Achja: Gespielt wird eigentlich nur mehr Casual und auf der Wii (ebenfalls mit Beamer), sowie am Smartphone.

  49. Ich finde, an folgendem Bild kann man’s eigentlich schön festmachen:

    Früher gabs unten rechts in der Taskleiste 10 Icons von irgendwelchen Programmen die im Hintergrund laufen. Heute ist da nurnoch die Uhr, RightMarkCPU und Avast.
    Oben links hingegen, festgeheftet im Chrome, laufen imo.im, googlemail und facebook. Mit den 3 „Webapps“ konnten praktisch alle Hintergrundprozesse ersetzt werden. GgF. kommt noch Grooveshark hinzu.
    Stürzt nicht ab, ist (so wie ich es mag) relativ minimalistisch, performant und auf allen Geräten synchron.
    Die Programme/Apps wandern von unten rechts nach oben links 😉

  50. Klar geht es mir genauso. Klar hat dies nichts mit dem Alter zu tun, sondern wie intensiv wir uns mit Computern und Internet beschäftigen.
    Wir sollten nicht vergessen, dass es nicht nur Poweruser in diesen Bereichen gibt. Die grosse Masse, die den Durchschnitt ausmachen, wird garantiert anders mit dem Zeugs umgehen, da sie die ganzen Feinheiten gar nicht kennt und somit auch nicht auf den Geschmack kommen kann. Wieviele „Normaluser“ kennt ihr, die unbedingt ein MS Word brauchen, egal ob es bessere und günstigere Alternativen gibt?

  51. Also mit dem alter hat das nun sicher nichts zu tun. (Ich bin 44 und meine Tochter 14 und wir haben nahezu die gleichen Anforderungen/Vorstellungen)
    Zunächst ist natürlich wichtig, welche Internetanbindung zur Verfügung steht. Wer weniger als 1MBit hat wird wohl kaum „Cloudist“ … und davon gibt es noch genug. Dann kommt die Situation, das mittlerweile die überwiegende Anzahl der Anwender gelernt hat, dass Tweak und TuneUp und Cleaner und so weiter fast ausschließlich Beschäftigungstherapie sind und auf einem aktuellen Rechner nichts bringt. Früher war das organisieren de Rechners ein wichtiger Bereich – interessiert heute kaum noch. (Computer lösen Probleme die wir ohne Computer nicht hätten – Spruch aus dem letzten Jahrhundert) Dann kommt eben wirklich dazu, dass viele Leute an verschiedenen Rechnern arbeiten und nicht immer alles neu installieren wollen/können.

    Aber Achtung: Auch in der Cloud ist Disziplin und Selbstverwaltung von Anfang an wichtig: Dropbox, Wuala, usw. Wo hab ich es denn wohl hingelegt? Evernote, Catch.com, Wo hatte ich die Info?
    Lokal kann ich besser über alles Suchen, als bei Online-Diensten. Und: Welcher Dienst überlebt? Was nutzt mir eine Online-Knowledge Base mit meinen HowTo’s die Pleite geht. Lokal hätte ich es ja weiterhin und kann mir Gedanken zur Migration machen. Aber Online?
    Zudem fehlt mir noch der Ersatz für den Desktop und das Startmenü. Wie greift man den schnell und unkompliziert auf seine ganzen Webdienste von verschiedenen Rechnern zu? iGoogle? Netvibes? Wo ist eure Zentrale?? Was ruft Ihr auf einem neuen oder fremden Rechner auf um „zuhause“ zu sein?

  52. Christoph B. says:

    Was ruft Ihr auf einem neuen oder fremden Rechner auf um “zuhause” zu sein?

    -> Einfach Chrome installieren/starten, Synchronisieren und gut ist? Seit dieser 2Step Verification ist dabei sogar das Sicherheitsrisiko stark minimiert.

    Im übrigen tut es sicher auch ein portable Chrome/Chromium/Iron, falls man nicht befugt ist, oder es nicht gewünscht wird das man irgendwas installiet.

  53. Jan_Meier says:

    Und was macht Ihr Cloud Freaks, wenn der Strom ausfällt???

    Links von caschy entfernt: Zumindest auch nicht den Schwachsinn vom KOOP Verlag lesen 😉

  54. christian coder says:

    @cashy:

    man merkt an deinen ausführungen deutlich dass du kein entwickler bist. sobald man regelmässig software entwickelt sind eine vielzahl an tools unabdingbar (z.b. ide, versionierung, debugger, insbesondere „in house tools).

    zumal, wie erklärst du dir dass immer mehr webseiten heutzutage durch sog. apps ersetzt werden?

  55. Northlander says:

    Ich habe meine portablen Programme und ganz wenige installierte Programme. Daten speichere ich lokal mit Backups.

    Ausgelagerte Dienste und solche in den wolken fallen ständig durch Ausfälle auf, die manchmal auch über einen Tag andauern können, wie das momentan bei einem Dienst meines Arbeitsgebers der fall ist, auf den alle Angestellten angewiesen sind.

    Ich bin gerne unabhängig von zunehmenden, äusseren Einflüssen.
    Und dann teile ich die meinung anderer Leser hier, daß ich mit zunehmenden Alter gerne etwas funktionstüchtiges und zuverlässiges benutze.

    Computer und die zur verfügung stehenden Dienste kosten mittlerweile zu viel zeit. Viele Anwendungen sind nicht zuende entwickelt. Ich will meine ressourcen nicht durch testen und herausfinden verschwenden.

    Gehe ich auf Reisen, habe ich einen USB-stick mit allem Notwendigen dabei, während die kollegen suchen und warten und dann aufgeben.

  56. Peter Muchmann says:

    Vor vielen Jahren hatte ich einen PC, um mich mit dem PC zu beschäftigen. Da habe ich ohne Ende geschraubt, und auf der Softwareseite war kein Tool vor mir sicher. Neue Programmversionen mußte ich immer schon gestern haben. Der große Spieler war und bin ich übrigens nicht. Aber ernsthafte Probleme/Aufgaben habe ich mit dem PC kaum bearbeitet, es war hauptsächlich ein Spiel/Lern/Forschungsobjekt. Das hat sich geändert. Heute ist der PC ein Werkzeug, ähnlich wie meinetwegen eine Kamera. Das muß einfach funktionieren. Und es nervt, wenn man sich mit dem PC an sich beschäftigen muß.
    Ich nutze etliche Onlinedienste, z. B. Mail seit nun drei Monaten nur noch online. Aber ich habe noch etliche lokale Anwendungen (Office – die Online-Offices sind mir nicht gut genug und ich will auch arbeiten können, wenn ich kein Netz habe; Bildverarbeitung (Ligthroom&Co – da gibt es nichts sinnvolles online, und geht auch wegen der Datenmengen nicht gut), Softwareentwicklung (IDE usw) (wobei ich die Versionsverwaltung (DVCS) mittlerweile auch online habe (auf eigenem Server), so daß ich im Ernstfall von überall mal eben schnell in die Sourcen gucken kann. Und dann habe ich noch ein NAS im Keller, auf dem meine Bilder usw. lagern – das ist online aufgrund der Datenmengen nicht praktikabel.

  57. mein reden, genauso isses, browser, downloader und sonst nur ein paar progs für spezielle fälle, spiele schon seit jahren lieber xbox(360), heutige spiele gehen doch erst gut zu preisen, die eine box kostet und das soll ich jedes jahr neu investieren??? nicht mit mir, das geld habe ich in einen guten led tv angelegt, noch ein grund, zur konsole zu greifen…ich bevorzuge rechenpower statt grafikwahn. trotzdem sollten wir user aufpassen, das nicht zuviel nach online verlagert wird um nicht alle kontrolle zu verlieren und auf die totale überwachung hereinfallen, denn ausserhalb unserer rechner lauern sie überall: abzocker, verbieter und kontrolleure (die nächste voratsdatensammlung kommt bestimmt, wetten?)

  58. Es beginnt doch schon bei der Rechtschreibung, der Definition oder der Übersetzung von Wörtern, Stichpunkten oder ganzen Sätzen! Wer schlägt denn noch im Lexikon oder Duden nach? Es ist so schnell getippt und Meister Google weiß ja auch alles! =) Wir machen es uns einfacher! Wir wollen es auch einfacher!