Vodafone und die Telekom erschließen mehr als 2.000 graue Flecken

Die Deutsche Telekom und Vodafone wollen laut Pressemeldung gemeinsam in Deutschland graue Flecken ausmerzen. Insbesondere auf dem Land und entlang von Straßen gehe man mit vereinten Kräften ans Werk. Vor einem Jahr hatten Vodafone und Telekom vertraglich vereinbart, mehr als 3.000 graue Flecken zu erschließen. Mehr als 2.000 habe man bereits schließen können.

Graue Flecken sind Bereiche, in denen es zwar grundsätzlich Empfang gibt, letzterer aber mehr schlecht als recht ausfällt bzw. nur durch einen Anbieter abgedeckt wird. Beispielsweise kann es graue Flecken geben, in denen ihr zwar über die Telekom LTE erhaltet, als Vodafone-Kunden aber langsam herumkrebst bzw. im Funkloch versinkt. Mit Network Sharing können in diesen Gebieten dann jedoch Kunden des jeweils anderen Anbieters das Netz nutzen. Davon profitieren dann beide Anbieter bzw. deren Kunden.

Vodafone und Telekom öffnen deswegen jeweils eine gleiche Anzahl von Mobilfunk-Stationen auch für die Kunden des Kooperationspartners. Bis zum Sommer wollen Vodafone und die Telekom die vereinbarte Schließung der grauen Flecken vielerorts abschließen. Ein Schelm, wer nun denkt: „Schön, dann baut auch jeder der Partner selbst weniger aus, da man ja das Netz des anderen Anbieters mitbenutzen kann.“ So solle es laut Vodafone und Telekom nicht kommen. Der eigenständige Netzausbau der Unternehmen sei von der Vereinbarung nicht betroffen.

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16 Kommentare

  1. Grumpy Niffler says:

    Ist ne gute Sache. Gerade da, wo über ein Netz der Bedarf ohne an Kapazitätsgrenzen zu stoßen von einem Anbieter abgedeckt werden kann, ist es ja auch irgendwie unsinnig dass da jeder ausbaut.

  2. Zwecks Ressourceneffizienz wäre es aber durchaus interessant, wenn sich mehrere Anbieter ein gemeinsames gut ausgebautes Netz teilen würden. Ist doch auch nicht so ökologisch wenn es überall 3 (demnächst 4) Sendeanlagen gibt.

  3. Klingt nach: Den anderen die Arbeit machen lassen und dann aufspringen. Natürlich NICHT 😉 Vodafone und Telekom helfen sich gegenseitig. Welch eine Harmonie…

    • Welch eine Harmonie…
      … wenn das Geld nicht mehr so sprudelt wie früher und man auf Kooperation mit dem Wettbewerber angewiesen ist.

  4. Dann hoffe ich mal, dass auch Edge als grauer Fleck zählt.

  5. Marketingblabla. Solange keine konkreten Gebite genannt werden, nichts als Nebelkerzen.

  6. Funktioniert leider nur nicht für „graue Flecken“ innerhalb von Gebäuden. Bei uns im Haus hat man z. B. mit Vodafone kaum bis keinen Empfang mit Vodafone, Telekom und O2 funktionieren aber Problemlos. Bei Freunden nicht weit von hier ist es anders. Dort hat man mit O2 quasi keinen Empfang, dafür aber mit Vodafone. Sobald man das Haus verlässt hat man an beiden Orten aber guten Empfang mit allen drei Anbietern.
    Hier wäre eine flexiblere Lösung besser die im Fall von einem schwachen Empfang bei einem Anbieter automatisch auf einen anderen wechseln würde, bis der eigene Anbieter wieder die entsprechende Frequenzstärke erreicht.

    • Das ist ja auch absolut nicht das was man damit erreichen will…

      • Ich weiß, leider, auch wenns eben doch ziemlich gut der Definition eines „grauen Flecks“ entspricht, zumindest wie er im Artikel beschrieben wird „Graue Flecken sind Bereiche, in denen es zwar grundsätzlich Empfang gibt, letzterer aber mehr schlecht als recht ausfällt bzw. nur durch einen Anbieter abgedeckt wird. Beispielsweise kann es graue Flecken geben, in denen ihr zwar über die Telekom LTE erhaltet, als Vodafone-Kunden aber langsam herumkrebst bzw. im Funkloch versinkt.“

        • Sollte dies aber nicht durch WLAN-Anrufe abgedeckt sein?

        • Kann man so sehen, ist aber nicht so zu verstehen. Denn bei dir sind prinzipiell im Außenbereich alle gut empfangbar, ob da die eine Wohnung oder der eine Raum von einem nicht versorgt wird spielt eine untergeordnete Rolle und beschreibt nicht einen grauen Fleck.

  7. Das hoffe ich auch. Als O2 ankündigte 3G zugunsten von 4G/5G abzuschalten, musste ich lachen, da es in meinem Heimatort nichtmals 3G gab,

    • 3G gab es auch bei den anderen Anbietern bei weitem nicht überall…
      3G abzuschalten war die richtige Entscheidung und mit LTE und teilweise auch 5G ist o2 heut verglichen mit damals 3G deutlich besser aufgestellt.

  8. Solange sie endlich mal die Bahnstrecke Hamburg Berlin mit LTE abdecken bin ich zufrieden. Obwohl ich dann keine Ausrede mehr habe, mal für 20 Minuten die Augen zuzumachen…

  9. „Meine Flecken“ an der Bundesstraße die ich täglich fahre sind noch da.
    An einer Stelle ist nichtmal 2G, da ist über ca. 200-300 Meter komplettes Funkloch.

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