Vodafone und ARTE gehen Kooperation ein

„Ist das Kunst oder kann das weg?“ Eine Frage, die man oft beantwortet bekommt, wenn man auf ARTE umschaltet. ARTE und Vodafone (wie auch Unitymedia in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg) waren seit Beginn 2013 unterschiedlicher Auffassung über die Bedingungen der Verbreitung des Senders im Kabelnetz.

Die Frage, ob diese Verbreitung eine vertragliche Grundlage und insbesondere eine Vergütung erfordert, war Gegenstand zahlreicher Gerichtsverfahren. Diese Rechtsstreitigkeiten werden nunmehr im Nachgang zu dem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) im Februar 2020 und als Folge des jetzt geschlossenen Kooperationsvertrages beendet. Bereits im Jahr 2018 hatten sich Vodafone und Unitymedia mit ARD und ZDF auf außergerichtliche Vergleiche geeinigt. Wofür sorgt der Kooperationsvertrag?

Durch die erzwungene Zusammenarbeit wollen Vodafone, die in Deutschland 25 Millionen TV-Haushalte erreichen, und der europäische Kulturkanal ARTE die Verbreitung und Nutzung von Inhalten auf den Kabel-TV- Plattformen von Vodafone komfortabler machen.

Im ersten Schritt ist die Integration digitaler Komfortfunktionen wie beispielsweise „Instant Restart“, das Zurückspringen an den Anfang einer laufenden Sendung, vorgesehen. Zudem erhalten
Vodafone-TV-Kunden auf der TV-Plattform GigaTV bald direkten Zugang zur ARTE Mediathek.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Kurzer Hinweis: Unitymedia ist auch in Baden-Württemberg bereits vor einiger Zeit in Vodafone umbenannt worden.

    Ansonsten finde ich es toll, Arte kann ruhig populärer werden, die machen tolle Inhalte.

  2. GooglePayFan says:

    Vodafone ist irgendwie wie der Taxifahrer, der Geld vom Kneipenbesitzer haben möchte, dafür dass er dort Fahrgäste einsammelt…

  3. Verstehe das ganze Problem überhaupt nicht.
    Wenn ich einen Beitrag von irgendeinem staatlichen Sender sehen möchte gehe ich in dessen Mediathek und schauen mir diesen an.

    Klar, für „Oma Hilde“ ist lineares Fernsehen noch relevant aber für das Gros der Mediennutzer wohl kaum den Aufwand wert.

    Lineares Fernsehen ist am ausstreben, warum noch sämtliche Instanzen der Judikative damit bemühen?

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