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Vodafone treibt den Glasfaser-Ausbau voran

Vodafone gibt an, dass man den Ausbau in Sachen Glasfaser und daran gekoppelt schnellere Verbindungen für Kabel-Internet vorantreibe. So werde sich durch den Ausbau die Bandbreiten-Kapazität für 95.000 Kabel-Haushalte erhöhen. Man sei da bereits in Mainz, Hannover und Wiesbaden aktiv, um das Netz großflächig durch einen höheren Glasfaser-Anteil zu stärken.

Zuletzt bzw. heute sei der Glasfaser-Ausbau in Bremen gestartet, von dem eben rund 95.000 Kabel-Haushalte profitieren sollen. Der Ausbau in Bonn, Essen und Nürnberg starte laut dem Anbieter ebenfalls bald. Insgesamt seien es mehr als 300.000 Kabel-Haushalte, die in den Städten von Vodafones Glasfaser-Ausbau profitieren würden. So wolle man die Stabilität der Verbindungen verbessern bzw. mehr Kunden Zugriff aufs Gigabit-Netz gewähren.

In Bremen habe Vodafone das Netz zuletzt vollständig mit der Gigabit-Technologie DOCSIS 3.1 aufgerüstet. Mehr als 300.000 Haushalte können deswegen dort mit bis zu 1.000 Mbit/s im Internet surfen. In insgesamt zehn Stadtteilen entstünden zudem rund 300 neue Glasfaser-Knoten. Außerdem werden 25 Mobilfunk-Masten per Glasfaser erschlossen und so für den 5G-Ausbau vorbereitet. Der Glasfaser-Ausbau in Bremen soll im März 2023 vollendet sein.

Auf den letzten Metern zum Gebäude setzt Vodafone aber kein Glasfaser ein, sondern bleibt eben bei DOCSIS ein. Gerne spricht der Anbieter ja auch von seinem „Kabel-Glasfasernetz“, ein Begriff, den ihr immer wieder in den Kommentaren kritisch bewertet, auch wenn es durchaus stimmt, dass man eben die Technologien mischt. Allerdings kann das natürlich verwirren, da Glasfaser eben nicht auf der letzten Meile verwendet wird.

Vodafone mahnt jedoch, dass die Daten auf dem Weg vom Kunden ins Internet und zurück schon heute mehr als 95 Prozent der Strecke über Glasfaser zurücklegen würden. Damit nun der Ausbau besonders effizient wird, setzt man die Netzsegmentierung ein. Dabei werden zusätzliche Glasfaser-Knotenpunkte errichtet und per Glasfaser angeschlossen. So entstehen neue Netzbereiche, die indessen eine geringere Anzahl von Haushalten mit schnellem Internet versorgen. Vor allem in Stoßzeiten sei das Netz dadurch leistungsfähiger und stabiler.

Vodafone erreicht heute in seinem bundesweiten Netz über 24 Millionen Haushalte, davon mehr als 23 Millionen mit Gigabit-Geschwindigkeit. Bis Ende 2022 will Vodafone zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Anschlüssen versorgen – und setzt dafür auf den erwähnten Technologie-Mix aus Kabel und Glasfaser.

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