Vodafone steigert im 3. Quartal die Umsätze in Mobilfunk und Festnetz

Vodafone hat seine Geschäftszahlen des 3. Fiskalquartals 2021 / 2022 bekannt gegeben. Man erreichte demnach beim Gesamtumsatz ein Plus von 1,1 % – auf 2,9 Mrd. Euro. Im Mobilfunk stiegen die Umsätze um 1,7 %, im Festnetz um immerhin 0,7 %. 70.000 neue Mobilfunk-Vertragskunden konnte man begrüßen. Zudem gebe es immer noch eine starke Frage nach Kabel-Internet, denn da gewann man 19.000 neue Kunden.

Über 60 % der Neukunden entschieden sich für Tarife mit Geschwindigkeiten von 250 Mbit/s oder mehr. Über 40 % buchten gar den Top-Tarif mit 1 Gigabit. Im Festnetzsegment nahm Vodafone damit insgesamt 1,6 Mrd. Euro ein. Laut eigenen Angaben sei Vodafone auch im Bereich der Gigabit-Anschlüsse führend: Neunmal so viele Anschlüsse wie der stärkste Wettbewerber biete man an. In Kürze sollen rund zwei Drittel aller Gigabit-Anschlüsse in Deutschland von Vodafone kommen.

Auch beim Mobilfunk wolle man wachsen und erwirtschaftete 1,3 Mrd. Euro. 5G ist hier natürlich ein wichtiges Stichwort und der Ausbau ist voll im Gang. Bis 2023 will Vodafone mehr als 60 Millionen Menschen mit 5G zu Hause erreichen. Das sagt aber natürlich nichts über die Abdeckung der Fläche aus. Ob die bis dahin zufriedenstellen sein wird, muss sich zeigen.

Schlechter sieht es im Übrigen im TV-Bereich aus, da hat Vodafone nämlich Nettoneukunden verloren. Es springen also mehr Leute ab, als neue hinzukommen. Weitere Kennzahlen findet ihr im Übrigen auch hier in der Übersicht.

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6 Kommentare

  1. 30% des Konzernumsatzes im bereich Service werden in Deutschland erwirtschaftet. In Spanien wo ein Ausstieg aus den Markt in Erwägung gezogen wird sind es 10%. Selbst der Heimatmarkt GB hat einen Anteil von nur 13% am Konzernumsatz.

    In Italien wird eine Fusion mit Illiad angestrebt um den ruinösen Preiskrieg in Italien zu beenden (220 GB LTE für 9,99€).

    In UK stebt man den Kauf von Three UK an.

  2. Vodafone ist halt auch in einem Bereich sehr weit führend:
    Störungen und nicht erfüllen von Verträgen

    • Stimmt, hat man am Montag wieder gesehen…

    • Ziemlich weit oben sind auch die Roaminggebühren außerhalb der EU. 4,09EUR/MB bereits in der Schweiz. Immerhin ist Mobilcom-Debitel mit >10EUR/MB zzgl. 0,49€ Tagesnutzungspreis teurer.

  3. Klar das die hohen Tarife mehr gebucht werden.
    Wird ja als Test angeboten und die Angebote in den höheren Tarifen sind eher besser.
    Wieviele behalten denn die hohen Bandbreiten nach einem Jahr bei und wieviele vergessen es?

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