Vodafone schließt Ladengeschäfte

Vodafone schließt Ladengeschäfte – weniger negativ nennt man das „Optimierung der stationären Vertriebsstruktur“. Laut des Unternehmens haben Dinge wie Pandemie und anhaltender Online-Boom dafür gesorgt, dass das Kundenverhalten und die -frequenz in Deutschland eine andere ist als früher. Laut Vodafone wolle man sich deshalb aus unrentablen Gegenden zurückziehen, höher frequentierte Lagen sollen aber gestärkt werden. In Summe verringert sich die Gesamtzahl der Vodafone Ladengeschäfte bis 2024 um sieben Prozent – Mitarbeiter bekamen die Info, dass man „40 Shops“ schließen werde. Laut Vodafone wolle man für die Mitarbeiter andere Stellen im Unternehmen schaffe, sofern möglich.

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35 Kommentare

  1. Sind die Vodafone Shops eh nicht alle Subunternehmer?

    • Naja, wenn 40 Shops 7% entsprechen, dann muss es eine Menge Shops geben, die nicht von Vodafone selbst sondern im Franchise o.ä. betrieben werden. Und selbst bei den Subunternehmern, die Shops mit Vodafone-Logo betreiben kann Vodafone je nach Vertrag auch recht zügig den Stecker ziehen, die Verträge sind ja nicht bis in alle ewigkeit geschlossen… ist dann natürlich blöd für den Strohmann, äh Subunternehmer.

  2. Die meisten. Grundsätzlich bedeutet jede Personalinitiative Abbau von Arbeitsplätzen, bzw. Reduzierung des Personalbudgets.

    • Ich teile deine Meinung nichts anderes, als Kosten sparen. Es ist egal, ob der eine oder andere Mitarbeiter einen neuen Job finden oder zu alt ist vielleicht auf dem Arbeitsmarkt nichts mehr finden kann. Hauptsache die Zahlen stimmen für die Manager.

      • Wenn deutlich zu viele Mitarbeiter vorhanden sind, ist es die Aufgabe der Geschäftsführung dem gegenzusteuern. Das ist notwendig und für den Fortbestand des Unternehmens und den sicheren Arbeitsplatz der anderen Mitarbeiter unerlässlich.

        In dem Bereich wird es noch richtig im Automobilbereich knallen in absehbarer Zeit. Einige meiner Freunde und Bekannten arbeiten bei einem Automobilhersteller und die haben nach eigener Aussage in gut 90% ihrer Arbeitszeit nichts zu tun, und das bereits vor Corona, weil schlicht viel zu viele Mitarbeiter für die Arbeit vorhanden sind. Das geht auch nicht ewig gut.

    • Abbau von Mitarbeitern, welche nur die Aufnahme von Daten drauf haben. Klar, mehr wird auch nicht zugetraut, wie erklärt man sonst die Antwort auf alles „da habe ich keinen Zugriff, aber die Hotline“
      Bei einem Problem wird auf die Hotline verwiesen.

      • Die Shops sind keine Servicestelle. Sind sind rein dazu da Kunden zu gewinnen, die immer noch mitten im 20. Jahrhundert leben und davon ausgehen dass „persönlich und mit Handschlag“ niemand abgezockt wird. Da diese Klientel zusehends dank Corona dazu gedrängt wurde im 21. Jahrhundert anzukommen, werden die Fliegenfallen überflüssig, generieren einfach nicht mehr die Masse an Knebelverträgen.

      • Frank Lindner says:

        Das ist Datenschutztechnisch und von Vodafone so gewollt.
        Die Mitarbeiter oder Betreiber der Shops haben nur bestimmte Resourcen.

  3. Ob es einen Zusammenhang mit den massiven Betrügereien in Shops gibt? Der Betrug wurde sogar im Investors Q&A zum Geschäftsbericht angesprochen.

    • Über die Hotline wird genauso betrogen und belogen, das ist ehr ein generelles Geschäftsprinzip bei Vodafone.

    • Ja klar…merkwürdiger Weise in ganz Deutschland gerade in der Corona Zeit angeblich
      massenhaft Betrugsfälle…Ich war selbst 10 Jahre Händler. Was der rote Riese hier für
      Spiele treibt, ist unterste Schublade. Abmahnung erhalten obwohl Sachverhalt eindeutig
      belegbar anders. Über Strafantrag dann Einstellung nach 170 Abs.2 STPO. Auch da ist
      Vodafone argumentationsresistent. Die machen was Sie wollen und die Distributionen gleich
      mit.Ich glaube die wollen nur Ihre eigenen Business Stores erhalten und alle Partner Shops schließen.

  4. Ich weiß gar nicht was man in so einem Shop überhaupt machen könnte? Meinetwegen könnten sie die alle schließen.^^

    • Das frage ich mich auch immer: Wofür gibt es diese Shops?

    • Bei uns (relativ Dörflich~10K Einwohner), sind diese Shops gern von älteren Leuten besucht. Die zahlen dann da 30€ pro Monat für ein altes Handy mit gefühlt 1GB pro Monat, dafür können sie halt reingehen und versuchen mit dem Mitarbeiter „Probleme“ zu führen wie Kontakte migrieren usw.
      Das klappt auch nur so lala, aber immerhin ist da ein Markt.
      Nicht für mich, aber für die Generation 50+

    • senioren,
      menschen ohne technisches verständis,
      menschen ohne größeres verständis,
      menschen ohne internetzugang zuhause,
      selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen etc können sich beraten lassen.

      vorausgesetzt natürlich der laden zielt eben auf service und nich nur auf kohle kohle kohle ab.

  5. Ich kann mich erinnern als Kind mit meinem Vater mal in einem Telekom Laden gewesen zu sein.
    Aber das waren noch die Zeiten ohne Internetanschluss zuhause.
    Für was benötigt man heute noch solche Shops?

    • Eigentlich für nichts. Aber es werden sich sicher ein paar darüber aufregen frei nach dem Motto was ist Tante Gertrud die dann nicht mehr zur Hilfe in den Shop gehen kann

  6. Die können genau 100% schließen !
    Mit dem Vodafone bin ich durch. Die bauche ich nicht.

    Termine nicht eingehalten, VDSL Bandbreiten nur abgerechnet und nicht zur Verfügung gestellt.
    Callcenter die einem zum Schluss dann Empfehlen zur Telekom zu wechseln.
    Seitdem läufts hier mit den gleichen Kupferdraht 7/24 mit 250MBit Bandbreite.

  7. „andere Stellen im Unternehmen schaffe, sofern möglich.“ – fein umschrieben – „Wir haben da einen Job für sie in 500km Entfernung.- ah wollen Sie nicht, da tut es uns leid“

  8. Das mit den Betrügerreien würde mich nicht wundern. Eine Freundin hat blauäugig einen Vertrag SIM-Only abgeschlossen. Der war auf der ersten Rechnung plötzlich deutlich teurer. Habe mir Ihre Unterlagen angeschaut – Vertrag mit Smartphone. Das Samsung hat der Shop eingestrichen, bezahlen durfte Sie. Ist nur aufgefallen, weil irgendein Selbstständigen-Rabatt rausgeflogen ist. War dann auch ein ewiges Hin-und-Her mit Kundendienst/Hotline und Shop. Der Shop hatte Muffensausen und hat Guthaben-Gutscheine ausgegeben, mit denen der Vertrag dann 15 Monate komplett kostenfrei war.

    Ich hatte auch einen Vertrag in einem anderen Shop abgeschlossen und musste fünf Monate einem Rabatt hinterherlaufen, den dann erst die Hotline einbuchen konnte, nachdem ich die Vertragsunterlagen mit Shop-Stempel und Handnotizen des Verkäufers eingesendet hatte.
    Die Hotline ist aber auch nicht viel besser – wurde bei den Rückholangeboten beschissen. Beschwerdemails mit Rückrufwunsch – einmal angeklingelt, Mail gesendet – „Leider konnten wir sie, zwecks Ihres Widerrufs nicht erreichen“. Widerruf zuerst nicht eingebucht. Ziemlich übel.

    Vodafone wirkt teilweise echt mafiös, bin mit denen auch durch.
    Kann nur empfehlen jegliche Absprachen mit der Hotline stets auf Band und im Shop schriftlich mit Stempel und Unterschrift festzuhalten.

    • mal abgesehen davon, dass seit dezember eine zusätzliche vertragszusammenfassung pflicht ist, auf der man alle einmaligen und monatlichen gebühren aufgelistet sieht, sind bei vodafone (bin selbst schon lang kunde dort) schon seit jahren bei den verträgen und auch den vertragsverlängerungen jegliche kosten, aktionen und laufzeiten von aktionen (6 monate, 24 monate, ewig/ohne laufzeit) auf den unterlagen aufgedruckt. ebenfalls steht da auch schon ewig drauf ob sim-only oder wenn mit gerät welche ssubventionsstufe (5€-50€).
      ich meine, das steht sogar fett-gedruckt auf der ersten seite.
      wenn der shop also nicht den vertrag einmal als sim-only ausdruckt und nicht absendet und danach mit gerät und da irgendwie die unterschriften rübermogelt, hat sie den vertrag halt einfach nicht gelesen.
      und wie gesagt, das ist nicht irgendwo im kleingedruckten auf seite 20 unten links versteckt, das steht auf der ersten seite.

  9. Da gehen sowieso nur noch Rentner rein, die Gedeih und Verderb kein Internet nutzen wollen. Alle anderen schließen entweder auf der Webseite ab oder auf check24 o.ä

  10. über 40.000 stornierte Kundenverträge mit einem Anteil von über 60% Fraud.
    Tausende Mobiltelefone die unterschlagen wurden und auf dem Schwarzmarkt veräußert wurden, illegale Bargeldtransaktionen auf Kunden gebucht, Geldwäsche im Wert von mehreren Millionen EURO, kriminelle Netzwerke mit Hintergrund organisiertes Verbrechen, gefälschte Unterschriften von Kunden, Schattendatenbanken mit Kundenkennwörtern, Datenbanken mit Ausweiskopien und EC Kartenkopien, viele viele mehr und alles mit 100%’er Kenntnis der Konzernführung. Das BFDI ermittelt, die Bundesnetzagentur ermittelt, zahlreiche Staatsanwaltschaften ermitteln, ist das ein Wunder das der CEO so plötzlich sich entscheidet nochmals was anderes machen zu wollen? Korruption in höchster Form, Geldausschüttungen an kriminelle Partner in Millionenhöhe…. wer es nicht glaubt, kann es gerne schriftlich sehen, interne Nachweise, interne Berichte und ein grandioses KPMG Protokoll…..

  11. https://www.franchiseportal.de/franchise-unternehmen/vodafone-m-16301

    schaut mal hier, fast alle dieser Shops wurden wegen Betrugsfällen an Kunden geschlossen…..ganz nach unten scrollen.
    Es werden weitere shops geschlossen, aber man kommuniziert nicht mehr wegen Betrug, sondern wegen CORONA….

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