
Neues von Vodafone. Es geht nicht etwa um Multi- oder e-SIMs, sondern um das Netz selbst. Das ist trotz des andauernden Netzausbaus nicht überall so, wie man es als Kunde eventuell haben möchte. Gerade entlang der Autobahnen und auch im Zugverkehr trifft man sie immer wieder an: Funklöcher. Diese sollen beseitigt werden – und das sogar verhältnismäßig zügig.
Bereits Ende 2019 sollen sowohl an ICE-Strecken als auch auf allen Autobahnen keine Funklöcher mehr anzutreffen sein. Bereits dieses Jahr sollen 700 weitere Mobilfunk-Basisstationen mit LTE ausgestattet werden. Aber auch modernisiert wird, an 1.500 Basisstationen nämlich. Damit möchte Vodafone die Gesprächsabbruchsrate auf weniger als 0,4 Prozent senken.
Bis Ende nächsten Jahres sollen dann auch alle ICE-Hauptstrecken entsprechend versorgt sein, davon profitieren dann natürlich auch Nutzer anderer Züge auf diesen Strecken. Zu guter Letzt werden auch noch Flugreisende profitieren, denn auch die Versorgung an Flughäfen soll verbessert werden.
Vodafone investiert für die LTE-Offensive zusätzliche 55 Millionen Euro, hoffentlich werden sie da technisch nicht von O2 ausgestochen.
„Das beste Verkehrsnetz braucht das beste Mobilfunknetz“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter auf der CeBIT. „Davon werden Millionen Pendler und Reisende täglich profitieren. Und damit schaffen wir schon heute die Voraussetzung für neue Formen der Mobilität.“