Vodafone: Neue Kabel-Tarife für Selbständige und kleine Unternehmen

Über die neuen Kabel-Tarife für „normale Nutzer“ haben wir ja bereits ausführlich berichtet, nun gibt es auch neue für Selbständige und kleine Unternehmen. Auch in diesem Bereich zieht Vodafone alles mit Unitymedia zusammen, man „harmonisiert quasi die Tariflandschaft“. Die neuen Tarife hören im Bereich Kabel-Internet & Telefon auf die Namen Red Internet & Phone Business 300 Cable, Red Internet & Phone Business 500 Cable und Red Internet & Phone Business 1000 Cable.

Zu den Business-Vorteilen der Tarife für Selbständige und kleine Unternehmen gehören unter anderem 3 Sprachkanäle für bis zu 10 Mitarbeiter, Express-Entstörung innerhalb von 8 Stunden während unserer Servicezeit, die FRITZ!Box 6591 kostenlos, ein „exklusiver“ Business-Service und ab Red Internet & Phone Business 500 Cable die feste IP-Adresse. Das Ganze findet sich bei Interesse auf dieser Seite. Zu beachten hier auf jeden Fall: Das sind alles Nettopreise ohne Mehrwertsteuer, zudem wird es nach zwei Jahren teurer, sofern man da noch am Ball bleiben will.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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20 Kommentare

  1. Das ist aber eine gewaltige Preiserhöhung gegenüber den bisherigen Tarifen. Zumal die Express-Entstörung in 8 Stunden (bisher 12 Stunden) nur eingehalten wird, falls das Problem innerhalb des eigenen Gebäudes liegt! Rückwegstörer, überlastete Segmente,… wird man damit auch nicht los.

    Spreche aus Erfahrung, da ich einen einen Business-Tarif habe und von November 2019 bis Ende Januar 2020 der Internetzugang nicht nutzbar war (Upload <100kbit) und seitdem keine Woche vergeht wo es nicht zu 2-3 Störungen im Upload kommt. Kein Upload = Kein arbeiten und kein Telefon möglich!

    Nur dummerweise ist erst ein Upload <32kbit bei Vodafone eine Störung, alles darüber ist nur eine Beeinträchtigung.

    Beschwert man sich darüber erhält man vom Vodafone-Beschwerdemanagement eine schriftliche Aufforderung zu kündigen (inkl. Sonderkündigungsrecht und Anleitung wie man am schnellsten den Anbieter wechselt).

    Kabel und Business passt nicht zusammen. Nur leider gibt es hier keine Alternative.

    • Hier exakt das Gegenteil. Bin seit fünf Jahren bei Unitymedia Business und habe im Gegensatz zu Nachbarn mit Unitymedia Privattarif keinerlei Einbrüche der Bandbreite am Abend. Teilweise betreffen mich auch flächendeckende Störungen nicht. Bin außerordentlich überrascht wie gut das klappt. Hoffe stark das verschlechtert sich nun nicht mit Vodafone

      • Also entweder hängt dein Nachbar bereits in einem anderen Segment oder deine Aussage ist sehr sehr unglaubwürdig. Das was du da beschreibst geht im Kabelnetz nicht und ein Businesskunde ist in der Praxis kein deut besser dran als ein Privatkunde.

        Damit sich da was ändert muss man schon einen Company/Enterprise Tarif buchen, die fangen so ab 90€ netto an.

    • Thomas, die Beschwerde schickt solche Antworten nur, wenn tatsächlich ein Störungsende nicht absehbar ist. Somit ist das Verhalten doch korrekt. Mit unter sind z.B. Tiefbauarbeiten auf Privat- oder öffentlichen Grund nicht möglich. Solange da keine Einigung, Freigabe erfolgt, bleibt die Störung bestehen. Nur eines von vielen Szenarien.

      • Laut Auskunft von Vodafone handelt es sich um einen Rückwegstörer welcher nicht gefunden wird. Also keine geplanten Tiefbauarbeiten,…

        Sprich 12 Stunden Entstörung sind nur ein Witz! Und ja, falls man mal nach 10 Anrufen jemand einigermaßen Kompetentes dran hat, erhält man 50GB LTE (aber nur alle 16 Tage) sowie die Ausfalltage zu 40% (ist ja nur eine Beeinträchtigungen und keine Störung) erstattet. Zum arbeiten leider zu wenig.

        Vodafone, wenn ihr es nicht schafft den Fehler zu finden dann stellt dem Kunden bis zu dessen Beseitigung einen Gigacube kostenfrei zur Verfügung!

        Ach so, ja. Wurde mir ja auch versprochen und sogar zweimal einer zugesendet. Allerdings wollte Vodafone diese dann nur gegen Abschluss eines Vertrages freischalten. Kostenlos wie versprochen geht nun ja doch nicht…

        • Thomas, bei mir ist es ganz genau so.
          Ich werde seit einen halben Jahr nur vertröstet. Bekomme teilweise die Rechnungen ermindert, das wars dann aber auch.

          Bekomme statt 50 MB meistens nur 5, und dann bricht der upload noch gerne mal tagsüber ein. Ich warte gerade nur darauf, dass hier bald DSL ausgebaut wird.

          Vodafone Technik Service ist leider nicht hilfreich.

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Unsere Erfahrungen mit dem Vodafone Business Support sind mega-schlecht. Wir hatten das VOIP-Produkt gebucht (OfficeNet) und hatten bis zur endlich durchgesetzten Sonderkündigung in 1 1/2 Jahren 100 Arbeitsstunden nur mit dem Support verbraten.
      Seit dem wollten wir nie wieder Kunden bei Vodafone sein. Nur dumm, dass Unitymedia jetzt aufgekauft wurde und wir vorerst keine Alternative haben.

      Mir wurden übrigens per Mail deutlich heftigere Preise für ein Upgrade angeboten, das ging bis zu 249€ für 1.000/60 und fing bei 85€ für 400/40 an. Da frage ich mich dann gleich, ob die uns veralbern wollten?
      Nebenbei: Der Mitarbeiter saß wohl im Home Office und rief mit kaum verständlicher Gesprächsqualität an. Soviel zu Telefonie-Kompetenz und -qualität bei Vodafone…

    • „Keine Alternative“ bedeutet wahlweise, dass es eben so ist – Rummäkeln ist objektiv unangemessen, wenn es keiner besser kann – oder wirkungsvolle Alternativen gescheut werden – was Rummäkeln gleichermaßen unangemessen macht. »Kabel und Business passt nicht zusammen.« beschreibt m.E. den Lösungsansatz – für _diesen_ Fall.

      Von den eigenen Schwierigkeiten – die ich keineswegs in Abrede stellen will – ein pauschales Urteil ableiten, ist unprofessionell. Selbst die unerfreuliche Ausnahme sein, ist zweifellos ärgerlich. Statistisch kann Vodafone jedoch eine große Zahl funktionierender Angebote bei durchaus zufriedenen Kunden vorweisen.

      Die ärgern sich auch mal rum (ich auch…), klar. Sich auf „alternativlos“ zurück ziehen entpuppt sich jedoch in allen mir bekannten Fällen (und das sind diverse) als unhaltbare Schutzbehauptung für die eigene Bequemlichkeit oder Scheu vor Veränderung.

      Ich saß auch mal ein paar Tage „auf dem Trockenen“, was sich als wirklich fieses thermisches Problem in einem Wandler entpuppte. Das wurde m.E. von Vodafone (bzw. dem beauftragten Subunternehmer – auch hier gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede!) in angemessener Zeit sehr zufriedenstellend gelöst.

      Die Informationsolitik ist schlimm, die Kundenberater z.T. noch schlimmer, doch insgesamt stimmt – bei mir – die Leistung. Aus technischer Sicht wird sie sogar „übererfüllt“ (ca. 10% mehr up-/downstream als „eingekauft“).

      • Alternativlos bedeutet doch nur, dass meist nur ein Kabelanbieter vorhanden ist und häufig an gleichem Ort auch kein VDSL anliegt.

        • Dann bring Rumjammern keinen Zentimeter. Außerdem gibt es Alternativen. Die werden jedoch gern übersehen. Einfach mal über den Tellerand schauen: https://www.teltarif.de/internet/satellit/tarife.html

          • FriedeFreudeEierkuchen says:

            Willst du das ernsthaft als Alternative für eine Firma vorschlagen?

            • Es wurde behauptet, das vorhandene Elend sei „alternativlos“.

              Gegenüber den geschilderten Parametern ist das schlechteste Angebot aus dieser Liste schon signifikant besser. Wer mehr will, kann natürlich über eine Richtfunk-Strecke oder eine selbstgezogene Glasfaser-Leitung nachdenken. Hängt letztendlich von der Firmengröße und der Investitionsbereitschaft ab.

              Da es jedoch um den Vodafone-Tarif für Selbständige und Kleinunternehmen geht, sind das durchaus geeignete Lösungsansätze – es sei denn, das Unternehmen will seinen Kunden 4K-Videostreaming über diese Verbindung anbieten. Da sollte dann evtl. ein STandortwechsel erwogen werden.

              Für das, was _üblicherweise_ in einem _Bürotag_ anfällt, reichen diese Eckwerte völlig aus. Zumindest ist das bei einigen mir bekannten Selbständigen/Kleinfirmen so, die damit den „weißen Fleck“ auf den Karten von Vodafone, Telekom und Co. „digitalisiert“ haben.

              Es ist auf jeden Fall besser als mit Schiefertafeln schmeißen, trommeln oder in der Ecke stehen und rumjammern…

      • „Aus technischer Sicht wird sie sogar „übererfüllt“ (ca. 10% mehr up-/downstream als „eingekauft“).“

        Viele Leute würden diese 10% Überprovisionierung liebend gerne gegen 2% mehr Jahresverfügbarkeit tauschen. Aber andererseits kann ich keinen Geschäftsmann für voll nehmen, der nur eine Internetleitung in seiner Firma hat und dann jammert wenn diese mal ausfällt. Eine zweite, unabhängige Leitung ist quasi Pflicht und wenns nur DSL Lite ist.

        • „würden“ = Konjunktiv ≠ angemessen handeln. Eine Leitung ist durchaus völlig ausreichend – wenn sie funktioniert. Kommt auf das Gewerbe an, wie dringend ein Fallback bzw. Ausfallsicherheit ist.

          Wenn der »Internetzugang bis Ende Januar 2020 nicht nutzbar war und seitdem keine Woche vergeht wo es nicht zu 2-3 Störungen im Upload kommt« gibt es wahlweise eine außerordentliche Leidensfähigkeit oder einen ausgeprägten Masochismus. Allerdings kann es nur bedingt für’s Geschäft relevant sein, denn für eine Insolvenz gibt es keine Hinweise.

          Wenn das Beschwerdemanagement Sonderkündigungsrecht einräumt, ist das ein Friedensangebot, denn kein Provider lässt einen normalerweise ohne Fristen aus einem Vertrag raus. Darüber beschweren statt es anzunehmen bestätigt irgendwie meine These der ausgeprägten Bereitschaft zum selbst quälen.

          Den Hinweis „über den Tellerrand schauen“ habe ich schon weiter oben mit Link abgesetzt – wer „will“ kann – wer „würde“ hofft auf den Prinzen, der die Leitung schnell küsst. Doch wer sich mit Märchen auskennt weiß: dafür war selbst die ausgeprägte Phantasie der Grimm-Brüder zu klein…

      • FriedeFreudeEierkuchen says:

        Nein, wenn man über 1,5 Jahre unzählige Fälle hat und dabei unfreiwillig ziemlich tief ind das System rein schauen kann, dann will man dort nicht mehr Kunde sein. Der technische Unterbau bei Vodafone ist sehr fragil. Da scheinen sich die vielen Übernahmen in den letzten Jahrzehnten zu zeigen. Wir hatten z.B. sehr große Probleme, weil bei Vodafone in wichtigen Teilen Daten redundant waren. Das bedeutete leider auch, dass es ständig vorkam, dass Datenbank A nicht mehr auf dem gleichen Stand wie Datenbank B war. Und zum Support: Es gab in der ganzen Truppe nur einen einzigen fähigen Mitarbeiter. Wenn ich den ans Telefon bekam, wurden Probleme in 10 min gelöst. Probleme, die vom Rest des Supports in drei Monaten nicht gelöst wurden.
        Nein, glaub mir: Ich habe wirklich zu intensiven Kontakt gehabt.

        Und weiter: Meine Eltern sitzen seit November letzten Jahres ohne Mobilfunk da, weil Vodafone als einziger Provider vor Ort ein Jahr lang verpennt hat, sich auf den Abriss eines lokalen Hochhauses (einziger Funkmast-Standort) vorzubereiten. Laut Prognose könnte im August ein neuer Mast stehen.
        Diese Info musste man sich in den Tiefen des Vodafone Forums holen. Noch wochenlang zeigte die Vodafone Karte perfekten Ausbau an.
        Verstehst du, dass ich diesem Laden, nach mehrfacher wirklich grober Erfahrung absolut nicht mehr traue?
        Dass sie uns für unseren Anschluss jetzt im Vergleich zur obigen Liste extrem verteuerte Tarife anbieten, rundet es nur noch ab.

        • Manchmal bin ich unsicher, ob wirklich gelesen wird, was in Antworten steht.

          Statt logisch zu handeln (kündigen, Anbieter/Standort/beides wechseln) werden öffentlich langwierige Leidensgeschichten feil geboten. Was eine „Firma“ in ein ungünstiges Licht rückt, da augenscheinlich die Fähigkeit für zielgerichtetes Handeln fehlt.

          Tipp: Deutsches Leistungs- und Vertragsrecht nachschlagen – sollte eine „Firma“ zumindest in den Grundzügen kennen. Für Endverbraucher ist dieses Wissen ebenfalls nützlich. Vodafone sind weit weniger mächtig, als sie sich in der Kommunikation den Anschein geben.

          • FriedeFreudeEierkuchen says:

            Ich habe dich bei uns hier noch gar nie gesehen. Wie kannst du dann die Logik des Handelns beurteilen? Da ich nicht davon ausgehe, dass dich das Thema ernsthaft interessiert, muss ich jetzt auch nicht weiter ausholen.
            Nur soviel: Das eine Produkt hatte eine Mindestlaufzeit von drei Jahren, da sind wir nur nach heftigen Kämpfen wieder raus gekommen. Aber du hast bestimmt große Erfahrungen, wie man aus solchen Verträgen wieder raus kommt? Du rufst natürlich nur kurz an, erzählst was vom Leistungs- und Vertragsrecht und dann fluppt alles. 🙂
            Und zeig mir mal, wie du als Nutzer gegen deinen Provider vorgehst, der dir daheim keinen Funkmast mehr bietet. Auch das ist nicht so einfach (kannst dich ja mal einlesen dazu).

            Wenn man die Details nicht kennt, sollte man mit dicken Sprüchen vorsichtig sein.

            • Offen zugeben, dass Unkenntnis herrscht und dann persönlich angreifen – das zeugt von solidem Fundament, auf dem sich die eigenen Aussagen bewegen. Allerdings ist gerade die eingeräumte Unkenntnis der elementare Schwachpunkt. Denn das Fundament, auf dem meine vermeintlich „dicken Sprüche“ basieren, ist gleichermaßen unbekannt.

              Nur soviel zu den wirklich pumpen Angriffen:

              Wer sich im Leistungs- und Vertragsrecht auskennt, kommt bei Vodafone ggf. mit einem einzigen Fax aus dem Vertrag raus.

              Die Funkmast-Argumentation ist – ausgehend vom ursprünglichen Thema – ziemlich sinnfrei. Ein Provider, der mir keinen funktionierenden Vertrag anbieten kann, ist keinesfalls „mein“ Provider. Das hatte ich hinreichend thematisiert, einfach nochmal von oben runter durchlesen. Vielleicht hilft das ja…

              • Nosi, ich muss leider sagen.. Du kommst nicht hilfreich, sondern nur vorwurfsvoll an.

                Ich denke die betroffenen haben sich andere Internet Techniken und deren Angebote auch angeschaut.

                • Dann komme ich genau so an, wie ich ankommen will: Ich habe kein Verständnis für „rumjammern“, wenn es entweder keine Alternative gibt (dann ist das so, s.o.) oder (durchaus möglichen) Alternativen ignoriert werden. Angebot „anschauen“ ≠ Angebote ergreifen/nutzen. Denn hier „rumpaulen“ geht Vodafone und Co. gepflegt hinten vorbei, „Leidensgenossen“ hilft es kaum weiter, zieht sie höchstens noch weiter runter, weil das Gefühl der vermeintlichen Aussichtslosigkeit bestärkt wird.

                  Ist das hilfreich(er)?

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