Vodafone-Datenleck: seid ihr betroffen oder habt Unregelmäßigkeiten feststellen können?

Ich bekam heute die Mail eines Lesers. Dieser vermutet, dass die Daten der 2 Millionen aktuellen und ehemaligen Kunden von Vodafone vielleicht doch in irgendeiner Form ins Internet gelangt sind und nun von irgendwelchen Firmen und Personen genutzt werden. Um euch noch einmal in das Thema zu holen: Laut Vodafone hat es ein Insider geschafft, Datensätze von 2 Millionen Kunden zu erbeuten. Auch gibt es anscheinend einen Tatverdächtigen.

Vodafone Logo

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Einen Tag später tauchte ein mutmaßliches Bekennerschreiben auf, dessen Echtheit Vodafone mir gegenüber dementierte. Fassen wir einmal zusammen: 2 Millionen Datensätze sind entwendet worden, wo sich diese derzeit rumtreiben, dürfte nicht bekannt sein. Was die gestohlenen Daten enthalten? Mindestens Name, Adresse, Geburtsdatum, Geschlecht, Bankleitzahl und Kontonummer. 

Interessant fand ich die Tatsache, dass ich von ganz vielen ehemaligen Vodafone-Kunden gelesen habe, die betroffen waren. Darunter auch solche, die nach Ende der Geschäftsbeziehung eine Löschung ihrer Daten verlangten. Vodafone ist der Löschung anscheinend nicht nachgekommen.

Kommen wir aber nun zu der Geschichte unseres Lesers, die natürlich einfach einen komischen Zufall auf der Zeitachse darstellen kann – wovon ich jetzt allerdings nicht einmal ausgehe. Ich zitiere einfach mal:

Heute bekam ich von der Schufa eine Mail (ich habe den Update-Service, wo man Änderungen sofort mitgeteilt bekommt):
 
Anfang der weitergeleiteten Nachricht:
Von: SCHUFA Verbraucherservice
Betreff: Ihr SCHUFA-UpdateService hat eine Änderung Ihrer Daten festgestellt.
Datum: 14. September 2013 17:51:03 MESZ

Sehr geehrter Herr xxx,

Der SCHUFA-UpdateService hat folgende Änderung der zu Ihrer Person bei der SCHUFA gespeicherten Daten festgestellt:

Tipp24 Services Ltd. hat eine neue Anfrage gestellt.

Die Änderungen sind in Ihrer SCHUFA-Auskunft online ersichtlich. Diese finden Sie in Ihrem persönlichen Bereich unter www.meineSCHUFA.de.

 
Da ich hauptberuflich für einen Finanzdienstleister tätig bin, bin ich mit dem Thema Schufa sowieso sehr sensibel. Doch diese Mail, dass Tipp24 eine Schufa-Auskunft (vermutlich wollten die meine Adressdaten abgleichen) einholt, machte mich dann stutzig, dass ich heute bei Tipp24 anrief.

Am Telefon stellte sich heraus, dass sich jemand mit meinen Daten bei Tipp24 angemeldet hat, Benutzername xxxx und eine eMail-Adresse, die ich auch nicht kenne und nutze. Die Bankverbindung, die er verwendete war meine alte, bevor ich die Bank wechselte. Und dann machte es Klick: der Brief von VF, ich meine was an Daten wurde denn veröffentlicht, ich bin kein VF-Kunde mehr und die alte Kontonummer und BLZ…. Ja, leider wurde ich somit ein Opfer von der „VF-Attacke“.

Nochmal zusammengefasst:
1. vorgestern kam der Brief von VF, dass ich von dem Datenklau betroffen bin
2. ich bin kein VF-Kunde mehr
3. lief mein VF-Vertrag noch auf meinen alten Wohnsitz und mit einer Bankverbindung, die ich auch nicht mehr habe
4. nun eröffnet jemand bei tipp24 einen Account mit genau diesen Daten

Riecht natürlich fischig und ich möchte an dieser Stelle die Betroffenen sensibilisieren in der nächsten Zeit besonders alles in Sachen Online-Finanzen im Auge zu haben. Vodafone selber informiert ja auch:

Es ist für den Täter kaum möglich, mit den gestohlenen Daten direkt auf die Bankkonten der Betroffenen zuzugreifen. Allerdings könnte mit zusätzlichen Phishing-Attacken, zum Beispiel durch gefälschte E-Mails, versucht werden, weitere Daten wie Passwörter und Kreditkarteninformationen abzufragen. Vodafone rät seinen Kunden daher zu besonderer Vorsicht bei möglichen Telefon- oder E-Mail-Anfragen, in denen sie zur Herausgabe von persönlichen Informationen wie Passwörtern oder Kreditkartendaten aufgefordert werden. Vodafone stellt solche Anfragen grundsätzlich nicht. Ferner sollten Kunden ihre Kontoauszüge regelmäßig überprüfen und bei Unregelmäßigkeiten umgehend ihre Bank kontaktieren.

Lasst hören: Betroffen und vielleicht schon merkwürdige Dinge erlebt?

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

56 Kommentare

  1. ich hatte diese woche einen brief von vodafone erhalten, in welchem dargestellt wurde das meine daten entwendet wurden.

    bis jetzt konnte ich noch keine unregelmäßigkeiten feststellen. ich will auch stark hoffen, dass mit den daten niemand unfug anstellt. in jedem falle werde ich die nächsten wochen vermehrt mein konto beobachten und auch hoffen das der briefkasten leer bleibt.

  2. Ich kann hier auch noch für Aufklärung sorgen. Mein Kollege ist schon lange kein Kunde mehr, bekam aber trotzdem das Schreiben von Vodafone. Die Online-Abfrage meinte allerdings, er wäre nicht betroffen. Ein Anruf bei der Hotline hatte folgende Antworten:

    1. Altkunden brauchen sich keine Sorgen zu machen, weil deren Kontodaten nicht mehr vorhanden sind (sein sollen). Nur Name und Adresse ist noch vorhanden.

    2. Die Online-Abfrage fragt eine Datenbank ab, die wohl noch nicht vollständig ist (sind eben noch dabei…)

    Eigentlich fand ich das „Krisenmanagment“ sehr gut gelöst, aber warum stellen sie solche Informationen nicht auch vor?

    • 1. ist definitiv eine Vodafone-Nebelkerze. Ich bekam auf die Angabe meiner (ehemaligen, zum Glück) Bankverbindung die Info, ich sei betroffen. Später lagen denn auch zwei Briefe von VF im Briefkasten …
      Heißt: Vodafone hat, auch nach über einem Jahr nach Vertragsende, nicht mehr benötigte Daten *NICHT* gelöscht. Typisch britisch …

  3. @Lutz: „aber warum stellen sie solche Informationen nicht auch vor?“ Wie meinst du das?

  4. Ebenfalls als ehemaliger Kunde betroffen. Bisher noch keine Unregelmäßigkeiten. Momentan fehlt mir leider ein wenig Transparenz beim Vodafone-Team. Ich habe diesen Brief bekommen – und nun? Jetzt scheint es so als ob sie es aussitzen. Schade. Noch ein Grund nicht wieder Kunde bei Vodafone zu werden…

  5. Ich bin zwar nicht betroffen, kenne aber jemanden.
    Und ohne jetzt schönreden zu wollen, daß ehemalige Kunden noch in der Datenbank sind, so finde ich, muß man eins positiv hervorheben:
    Betroffene Kunden erhalten einen Brief. Bei zwei Mio betroffenen Kunden und Exkunden macht dies immerhin etwas mehr als 1 Mio Portokosten. Glücklicherweise wird da nicht versucht diese einzusparen mit dem Verweis auf online Prüfmöglichkeit.

    @Caschy:
    Nur mal so gefrag, wie kam der Brief denn bei Dir an? Per Nachsendeauftrag? Ansonsten fände ich es nämlich bedenklich, daß sie Deine neue Adresse kennen.

  6. @Fraggle:
    Caschy redet hier nicht von sich selbst. Er zitiert einen Leser:

    „Kommen wir aber nun zu der Geschichte unseres Lesers, die natürlich einfach einen komischen Zufall auf der Zeitachse darstellen kann – wovon ich jetzt allerdings nicht einmal ausgehe. Ich zitiere einfach mal:“

    Die Story bietet Potential für einen jahrelangen Rechtsstreit…

  7. Habe auch den Brief von Vodafone erhalten.
    Seitdem haben mehr Spam-Mails den Weg vorbei am Spamfilter in mein Gmail-Postfach gefunden als üblich. Mag aber auch Zufall sein oder andere Gründe haben.
    Sonst konnte ich keine Unregelmäßigkeiten feststellen.

  8. Kleiner Nachtrag:
    Ich las gerade etwas, was vielleicht zu den Exkunden paßt:
    Kann es sein, daß aus rechtlichen Gründen die Daten noch 1 Jahre gespeichert werden müssen? Falls Ungereimtheiten bei den letzten Abbuchungen auftreten? z.B. kann der Kunde ja noch eine Weile Widerspruch gegen Rechnungen einlegen. Und so lange er das kann, müssen solche Daten ja auch gespeichert werden.
    Noch eine Frage: Kennt jemand oder sind aktuelle Kunden betroffen? Bislang las ich immer nur von Exkunden, daß sie betroffen sind.

  9. Ich bin Gott sei Dank nicht betroffen. Ich sehe ja das größte Problem im Identitätsdiebstahl. Man hat zwar keinen direkten Zugriff auf die Konten jedoch lässt sich mit den Daten in fast jedem Onlinehandel, Onlinecasino usw. ein Account aufmachen.

    Bin ja mal auf eine Entschädigung seitens Vodafone für die Betroffenen gespannt.

  10. Ich hoffe einfach mal, dass jemand die Bankdaten nur zufällig erraten hat. Oder dass sich ein Bekannter mit den Daten registriert hat. Oder die Kontodaten unachtsam irgendwo herumlagen, sodass es ingsesamt ein zufälliger Einzelfall bleibt. Ich bin Altkunde, aber zum Glück nicht betroffen.

  11. Ich denke, die Diebe werden erst mal Gras über die Sache wachsen lassen oder versuchen, die Daten zu verkaufen. Wenn alle sich ein wenig beruhigt haben, werden die Daten bestimmt auch für Phishing und Ähnliches genutzt werden.

  12. Als ich das von VF gehört habe, hab ich auch mal nachgeguckt.Mehr so aus dem Gedanken,“Da waren doch mal vor JAHREN zwei olle Callyas.
    „Aber da Kann ja nix sein,biste doch schon seit über Sieben Jahren weg von dem Verein…“

    Weit gefehlt.. Bin aus allen Wolken gefallen,als ich las auch ein „Betroffener“ zu sein.

    WTF?? Was wollen die von Mir? ICH ? Betroffen? Bin wie gesagt seit mehr als Sieben Jahren kein Kunde mehr.
    Ich habe dann gestern tatsächlich Zwei Briefe bekommen.Seltsamerweise kennt das System meine alte KdNr nicht mehr? Ja wie jetzt?

    Und wie ich jetzt das vom @Lutz hier lese ,sind bei Altkunden
    „Nur Name und Adresse ist noch vorhanden.“ ?

    Selbst DAS ist mir zuviel. Wir haben kürzlich von O2 zu UM gewechselt,und ich habe dann
    mal bei O2 Nachgefragt,wie lange DIE denn den Kundenstamm behalten.
    Antwort war „Ende des Folgejahres nach Vertragsende,dann wird KOMPLETT gelöscht“.

    Hmm, und warum geht sowas bei VF nicht?

    Es wäre für mein Empfinden für die Betroffenen sicherlich beruhigender,wenn VF mal
    öffentlich klarstellen würde,OB die Daten schon „in the Wild“ rumgeistern.

    Soweit sollte das Verhör dieses Subjektes doch wohl schon fortgeschritten sein..

  13. Laut Vodafone-Seite sind meine Daten nicht betroffen, allerdings bekam ich vorgestern einen ePost-Brief, mit einem angeblichen PDF-Anhang und der Bitte mich anzumelden um die Änderungen zu aktivieren.
    Keine Ahnung, ob da ein Zusammenhang besteht, da ich die ePostadresse noch nie benutzt hab und auch nirgendwo angegeben habe.

  14. Aus eigener Erfahrung im Bekanntenkreis kann ich nur bestätigen, dass es eine Vielzahl illegaler Abbuchungen gibt.
    Autobörsen, Fllirtsites, Onlinedienste, Webspace, und und und….

    Bei den Autobörsen und Flirtsites legen die Betrüger Konten an, mit denen sie lals Premiumkunden egal aussehen und damit dann unbedarfte User abzocken.
    Auf Webspace werden illegale Sachen gehostet…

    Bis Kontobesitzer (wenn überhaupt) merkt, dass jemand sein Konto illegal belastet hat, haben die Betrüger schon viele Leute abgezockt.

    Wenn der Kontobesitzer die illegalen Abbuchungen zurückgehen lässt, dann gibt es Firmen, die das nicht akzeptieren und das Geld sogar mit Inkasso einfordern (bei einer in letzter Zeit bekannten Flirtsite so hautnah erlebt).

    Die meisten Firmen akzeptieren Rückbuchungen aber, vermutlich kommt diese Betrügerei häufiger vor.

    Schliesslich haben die Firmen ohne weitere Überprüfung die Bankdaten akzeptiert. Sie müssen nachweisen, dass der Kontoinhaber selber die Daten eingetippt und den Vertrag geschlossen hat.

  15. Oh , noch n Tom 🙂
    @tom, ja, am besten sind die“ bitte Datenabgleichen mit klick auf „daten.Pdf.exe ^^

  16. Leute, Leute hört auf… ich kann es nicht mehr hören. Fast alle comments fangen damit an -> „Ein Kollege eines Bekannten dessen Bekannten und seines Bruders !!!

    *Kotz

  17. Otto Schmidt says:

    Ich bin auch Kunde der Schufa und habe den Update-Service. Am 31.08 habe ich auch so eine Mail erhalten. Darin wurde mitgeteilt das die Otto Gruppe eine Anfrage ausgelöst hat. Ich bin aber kein Otto Kunde und habe auch nicht bei Tochterunternehmen bestellt. Ich habe mich dann an die Kreditabteilung von Otto gewand. Die haben ein paar Tage geprüft und sich dann gemeldet. Und siehe da: auf meinem Namen und Geburtsdatum wurde ein Konto eröffnet und etwas bestellt. Es war alles etwas Mysteriös, weil der Mitarbeiter mir eigentlich nix sagen durfte, wegen Datenschutz. Zu diesem Zeitpunkt hab ich noch gar nicht an einen eventuellen Betrug gedacht. Nun die mögliche Verbindung: Ich war einmal Vodafone Kunde vor ca. 4 Jahren. Der Mitarbeiten will sich am kommenden Dienstsg noch einmal melden um das weiter Vorgehen zu besprechen.

  18. Quasi Tom tom 🙂
    @tom
    Oh ja, ich war verwundert, dass ich so eine Nachricht bei ePost bekommen habe, da der Versand dort ja was kostet, wenn ich mich nicht irre. Vermutlich haben sie aber auch die VF-Daten für das ePost-Konto gefunden. 🙂

  19. Ich bin auch von dem Datenklau bei Vodafone betroffen habe aber noch keine Unregelmäßigkeiten bemerkt.
    ps. Laut Vodafone sind auch Daten von Altkunden betroffen da Vodafone verpflichtet ist diese eine gewisse Zeit lang zu speichern.

  20. Ich habe auch den Brief von Vodafon erhalten und bin auch schon mehrere Jahre kein Kunde mehr. Nach dem Auslaufen des Vertrages hatte ich auch die Löschung meiner Daten verlangt. Ich verlange jetzt erst mal eine Datenauskunft nach §34 I, IV BDSG und im Anschluss ggf. noch einmal nachdrücklich die Löschung meiner Daten.

  21. Die Aussage von Vodafone dient doch wieder nur der Beruhigung der Leute.

    Natürlich können Täter mit den Daten direkt auf die Konten zugreifen, in dem sie per gefälschter Einzugsvollmacht Transaktionen ausführen. Wenn man dann noch im Urlaub ist und nachher nicht sofort die Belege überprüfen kann, ist 6 Wochen nach der Abbuchung das Geld endgültig weg.

    Und wenn Vodafone die Daten ehemaliger Kunden nicht gelöscht hat, tragen sie auch grob fahrlässiges Verschulden an dem Vorfall.

  22. @Maik, Jo, einen „Netten“ Antwort Brief bekommt Herr Bockum auch von mir.
    -Nixda mit Hotline anrufen-
    Finde die Rückseite ja auch sehr „Witzig“. Wo drauf hingewiesen wird,wie man sich schützen soll.

    Klar,es wird ja auch nur eher so Nebenbei erwähnt,das Diebe „EVENTUELL,Möglicherweise,Brocken im Netz ordern mit den Daten und dann mit falscher andresse Ausliefern lassen.
    DAS ist doch wenn,dann die Erste und imho Einfachste Methode abzusahnen..:/
    Wie Willste dich denn gegen sowas IM VORFELD schützen???
    *möööp*

    Hätte VF Ordnungsgemäß alte Daten final & kompletto gelöscht,wären sicher weit weniger Leute betroffen.

  23. @ Maik

    Das Anschreiben an Vodafone zumindest als Einwurfeinschreiben senden.
    Fristsetzung nicht vergessen, 10 Tage sollten reichen.
    Bestätigung von Vodafone über die Löschung einfordern und gleich damit drohen, dass man gerichtliche Hilfe in Anspruch nimmt, wenn em Verlangen nicht fristgerecht nachgekommen wird.

  24. Ich selbst bin auch zum Glück nicht betroffen, habe aber auch 2 Kollegen die als Ex-Kunden betroffen sind!
    Es ist für mich schon erstaunlich, dass hier scheinbar hauptsächlich Daten ehemaliger Kunden entwendet wurden..

  25. Da sich das hier so ein bisschen anhört, als wären nur Altkunden betroffen: Ein Freund von mir, der seit zwei Monaten bei Vodafone ist, ist auch betroffen. Ich bin seit drei Monaten Kunde und nicht betroffen.

  26. Einige befürchten, die sechs Wochen Frist für Lastschriftrückbuchung zu verpassen. In der Frist fragt die Bank nicht nach. Aber auch danach kann man eine Rücklastschrift auslösen, da gelten normale Fristen des BGB. Kann nur sein, dass man die Bank eine glaubwürdige Begründjng verlangt. Also im Zweifel auf jeden Fall zur Bank gehen und mit denen reden!

  27. @Ted,

    Jo, so ist der Brief hier auch raus. allerdings Einschreiben ohne Einwurf.
    Gleich mit der Aufforderung Daten Löschen mit Frist und Bestätigung,sowie dem
    Hinweis,falls irgendwas mit den Daten angestellt wird, der Kausalzusammenhang wohl
    offensichtlich ist,und VF zur Verantwortung gezogen wird.

    Geht ja mal gar nicht..

  28. Ich habe den Brief von Vodafone auch erhalten, bisher habe ich jedoch noch nichts davon gemerkt, dass die Daten verwendet wurden.

  29. Ich kann jedem Betroffenden ( ich gehöre zum Glück nicht dazu, schlimm genug, das ich für den Laden arbeite ) in nächster Zeit seine Kontoauszüge gründlich zu prüfen. Kontonummer & BLZ reichen problemlos aus, z.b. bei einem Onlinehändler wie Amazon Bestellungen abzusetzen oder anderweitig Lastschriften auszulösen.

  30. „Wir sind uns bewusst, dass die Abfrage von Kontonummer und Bankleitzahl angesichts der aktuellen Lage unpassend wirkt, allerdings können wir nur auf diesem Weg Ihre Angaben zuverlässig mit den betroffenen Kundendaten abgleichen.“

    Reicht da nicht die Telefonnummer?

  31. „Wg. handels- u steuerrechtl. Aufbewahrungspflichten sind diese Daten gespeichert, auch von Pers, die keine Kunden mehr“
    https://twitter.com/vodafone_de/status/378802561815699456

  32. „Durch § 675x BGB gilt im nationalen Lastschriftverfahren eine Frist von 8 Wochen nach Belastung (seit 9. Juli 2012). Das Unterlassen rechtzeitiger Einwendungen gilt als Genehmigung der Belastung. Bei einer nicht vorhandenen Einzugsermächtigung und damit einer unautorisierten Lastschrift kann innerhalb einer Frist von bis zu 13 Monaten eine Korrektur erfolgen (§ 676b Abs. 2 BGB). “ Quelle: Wikipedia

  33. In Deutschland gibt es für Unternehmen für bestimmte Vorgänge eine Aufbewahrungspflicht bis zu 10 Jahren. http://de.wikipedia.org/wiki/Aufbewahrungspflicht

  34. Um mal wieder zum Kern des Beitrages zurück zu kommen…

    Wie ist das mit so genanten Reseller-Anbieter, die das Netz von Vodafone nutzen. Da gibt es ja einige, wie z. B. Penny, Ja! oder Callmobile bis vor kurzem noch?

    In welchem Verhältnis stehen diese Reseller zu Vodafone? Hat jeder Reseller-Kunde auch eine Vodafone Kundennummer (Die der Kunde selber nicht kennt) oder bekommen die einfach einen Rufnummern-Block (Nur Reseller hat eine Kundennummer) zugewiesen und können selbst agieren?

    Ich werde das für meinen Teil auf alle Fälle prüfen lassen. Habe im August bei meinem Reseller den Tarif gewechselt und bin seit dem nicht mehr im Vodafone-Netz, sondern bei Telekom.

    Einige andere werden sicherlich ebenfalls bei Reseller Tarife haben, die im Vodafone Netz funken. Man sollte das auch nicht außer acht lassen.

  35. Irgendwie niedlich. Da gibt es doch tatsächlich Leute, die an den Inhalt von PR-Nachrichten glauben. Der einzige Zweck der Kunden- und Presseinformation war nicht Information, sondern Schadensbegrenzung. Insofern bin ich doch etwas enttäuscht wie vollkommen unkritisch im diesem Blog (und anderen Medien) mit den von Vodafone bereitgestellten Worthülsen umgegangen wird.

  36. @Jens: du hast anscheinend keinen der Beiträge zum Thema gelesen, nicht wahr? Unkritisch? pffff 😀

  37. @cashy: ich habe 3 Artikel hier im Blog zu Thema gelesen und keinen gesehen der die Pressemitteilung oder die sonstigen „Antworten“ von Vodafone in irgendeiner Form in Frage stellt bzw. nennenswert in die Tiefe geht. Dabei lassen sich auch ohne Alu-Hut ein paar nette Details zwischen den Zeilen herauslesen und der Tag der Veröffentlichung spricht ebenfalls Bände.

  38. Bin seit April kein Kunde mehr, aber auch betroffen. Bislang keine Auffälligkeiten, nicht mehr Spam als sonst. Konto wird aber intensiver überwacht.

  39. @MichaelFreebie: Einige meiner Freunde und meine Wenigkeit sind bei verschiedenen Resellern, die alle Vodafone nutzen. Bis heute hat keiner von uns eine direkte Benachrichtigung von Vodafone bekommen. Mal gucken, ob das auch so bleibt.

  40. Online Abfrage ergab NICHT betroffen.

    ABER, in meinen Augen sehr suspekt ist die Tatsache, dass ich eine fake PayPal Anfrage an die mit dem VF Account verknüpfte Emailadresse bekommen habe. Diese Mailadresse steht in keinem Zusammenhang mit meinem realen Namen! Allerdings kam die abzock PayPal Mail mit absolut korrektem Namen in der Anrede. Mmmh!

  41. Seltsam.
    Heute war auch wieder mal ne „Wir haben ihr PayPal kto geschlossen, wegen ungewöhnlichen Aktivitäten“

    Natürlich geht dieser „klicken Sie hier“ link nicht zu pp..
    Und die Email Adresse war auch eine ältere.

    Gespannt ich bin, was da alles noch so kommt.. 🙁

  42. Auf der Facebook-Page schrieb Vodafone bei einer Betroffenen, welche keine Kundin mehr ist:

    „Hallo _____,

    das tut uns sehr leid, dass Du ebenfalls zu den betroffenen Personen gehörst.

    Vodafone ist im Rahmen der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungspflichten gesetzlich verpflichtet, Deine Bestandsdaten auch nach Beendigung des bestehenden Vertragsverhältnisses für einige Jahre aufzubewahren. Nach Ablauf der gesetzlichen Frist werden wir die Daten umgehend löschen.

    Gruß,
    Boris“

  43. @Kemalemal und genau DAS ist Afaik BULLSHIT..
    WIESO ist VF dazu verpflichtet sowas Zehn jahre zu speichern,wenn mir O2 zb sagt PLUS ein Jahr nach Vertragsende,dann wird gelöscht.

    Falls die Aussage VF HL zutreffend sein sollte,was ich nicht glaube,wird VF mit mir aber noch spaß bekommen,

    Ich bin Morgen eh im Termin mit Anwälten,da werde ich das mal nebenbei ansprechen.

    Ich glaube eher,der HL wollte sich das nur Schönreden.

  44. Wir sind auch betroffen, meine Frau insgesamt 3 Briefe erhalten. Wobei ich nicht genau überprüft habe, ob es sich dabei nur im die aktuell betroffene Bankverbindung handelt, oder auch um ältere. Sind nicht die ersten Schubladenverträge. 😉

    Die größte Gefahr sehe ich darin, dass die Kontodaten erst mit einigem zeitlichen Abstand verwendet werden, wenn die momentane Aufmerksamkeit nachgelassen hat.

  45. Auch ich habe den Brief von Vodafone erhalten, in dem dargestellt wird, daß ich betroffen bin. Entwendet wurden laut Vodafone Name, Adressdaten, Geburtstag, Geschlecht und die Bankverbindung (Keine Zugangsdaten). Grade wegen der Bankverbindung werde ich natürlich mein Konto entsprechend beobachten. Bisher konnte ich aber noch keine Unregelmäßigkeiten feststellen.

  46. k11de110Guido says:

    Ich bin VF Kunde seit fast 20 Jahren. Also Altkunde. Und ich bin auch betroffen, habe es zum einen auf der VF HP getestet und habe zum anderen den Brief von VF bekommen. Seltsamerweise hatte ich in der letzten Woche einen unberechtigten Zugriff auf mein Paypal Account, eine Abbuchung von 40 Euro für Facebook Adwords. (E-Mailadresse bei VF und Paypal ist identisch) Das hat aber auch Paypal bemerkt und mich darauf hingewiesen. Adwords kenne ich nur in Zusammenhang mit Google und nicht FB. Naja, Geld ist wieder da, das ungute Gefühl bleibt.

  47. Mich würde interessieren. ob auch die Kundenkennwörter Teil der erbeuteten Daten waren.

  48. Da sind wir ja wieder beim Kern des Problems:

    Warum speichert Vodafone Kundendaten über die Vertragslaufzeit hinaus und wenn Leute explizit und nachweislich die Löschung beantragt haben?

    Immer, wenn ich irgendwo kündige, schreibe ich so etwas in die Kündigung mit rein, obwohl es sogar selbstverständlich ist. Ich fordere eine explizite Bestätigung und bekomme diese immer. Aber anscheinend muss man ja darauf „vertrauen“, dass irgendein Unternehmen die Daten doch nicht löscht.

    Es gibt hier rechtlich überhaupt keinen Spielraum, der Vodafone dies erlaubt. 1 Monat über das Ende hinaus würde ich noch verstehen – um möglicherweise ausstehende Beiträge noch einziehen zu können. Aber spätestens danach besteht absolut kein Grund mehr, eine Bankverbindung zu speichern und demnach MUSS das Unternehmen dieses Löschen. Es lässt sich auch nicht mit buchhalterischen oder finanzamtlichen Verpflichtungen entschuldigen.

    Mein Tipp: Jeder, der ebenfalls kein aktiver Kunde von Vodafone mehr ist und diesen Brief erhalten hat, sollte Vodafone bei der Staatsanwaltschaft anzeigen!

  49. Statt mit dem Anwalt oder Staatsanwalt zu drohen, schlage ich vor, sich beim zuständigen Datenschutzbeauftragten NRW unter https://www.ldi.nrw.de zu beschweren, dass die persönlichen Daten nicht gelöscht wurden. Die setzen sich dann mit Vodafone ins Benehmen und geben Auskunft darüber, was daraus geworden ist.

  50. Habe vermehrt Phishing-Anfragen von PayPal

  51. Martin Lattner says:

    Vodafone speichert meine Daten seit 7 Jahren, hab nun eine Aufstellung meiner gestohlenen Daten sowie eine Löschung verlangt, mal sehen was passiert.

  52. @tom: Es war nur eine Erwähnung 🙂 Rechtlich bin da ich nicht fit genug, aber es wäre in der Tat interessant, was dein Anwalt dazu sagt.

  53. Bin seit 2 Jahren ein ehemaliger Kunde und habe an meine alte Adresse auch den Brief erhalten.
    Bekam heute einen Anruf von +491721246504 mit einem vermeintlichen Vodafone Mitarbeiter am anderen Ende.
    Ich hätte Kontakt zu Vodafone gehabt bzgl. einer Partnercard und ob er mir weiterhelfen könne.

    Habe aufgelegt und nach einiger Zeit die Nummer zurück gerufen mit den Ergebnis: „Die Nummer ist nicht vergeben.“

    Mal sehen, was daraus noch wird.

    Vielen Dank für diese Plattform, Caschy!

  54. Hallo zusammen!
    Für das ZDF recherchieren wir aktuell zum Thema „Illegale Kundendatenspeicherung“. Anlass ist der Datenklau bei Vodafone. Für den Beitrag suchen wir daher Betroffene, deren Daten missbräuchlich auch über Jahre bei Mobilfunkanbietern gespeichert wurden und die dadurch – so wie in dem aktuellen Fall von Vodafone – in die Hände von beispielsweise Hackern gelangen konnten. Gerne würden wir Ihre Geschichte hören.

    Wenn Sie hingene als Insider aussagen wollen, freuen wir uns ebenfalls über eine Rückmeldung. Als Insider bleiben Sie selbstverständlich anonym.

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