Vodafone: Amazon Alexa kann Kunden nun anhand der Stimme unterscheiden

Im Bezug auf Amazon Alexa tut sich ja stets so einiges. Erst kürzlich hatte Benny darüber gebloggt, dass Amazon Entwicklern nun auch in Deutschland das Alexa-Gadgets-Toolkit zur Verfügung stellt. Caschy wiederum griff auf, dass Skills nun in Routinen für euch nutzbar sind. Jetzt will Vodafone seinen Kunden etwas Neues bieten und unterstützt als eines der ersten Unternehmen in Deutschland die personalisierten Alexa-Skills.

Das bedeutet, ihr bekommt von Alexa die passenden Infos zu eurem Konto – inklusive Rechnung, Datenvolumen und Kündigungsdatum. Verwechslungsgefahr soll es nicht geben, da Alexa die Nutzer anhand der Stimme individuell zuordnen kann. Deswegen können mehrere Vodafone-Kunden in einem Haushalt jeweils ihre persönlichen Daten abfragen, ohne sich dabei versehentlich ins Gehege zu kommen.

Am Ende ist das also ein hilfreiches Feature für z. B. Wohngemeinschaften oder auch Familien mit älteren Kindern. Zuvor musstet ihr erst bewusst zwischen den Alexa-Konten wechseln. Dieser Schritt entfällt nun, denn ein Nutzer kann in der Begleit-App für Alexa mehrere Stimmprofile speichern. Dadurch wird der jeweilige Sprechende erkannt und nur zum jeweils passenden Konto informiert. Mit dieser Personalisierung wird nun sicherlich nicht nur Vodafone um die Ecke kommen, sondern es ist davon auszugehen, dass viele Unternehmen die Chance ergreifen.

Bereits seit 2018 bietet Vodafone dabei spezielle Alexa-Skills für seine Kunden an. Nun eben mit der individuellen Nutzer-Erkennung. Vodafone weist darauf hin, dass Alexa euch etwa per Sprachbefehl über aktuelle und vergangene Rechnungen und verbleibendes Datenvolumen informieren bzw. im Falle des Falles per Kommando neues dazu buchen kann. Auch verrät Alexa auf Nachfrage das Vertragsverlängerungs- und Kündigungsdatum. Witzig jedoch: Die beliebteste Funktion des Vodafone Alexa-Skills bleibt: „Alexa, wo ist mein Handy?“.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Hm… toll. Die Wanzen werden ja immer smarter!

  2. Ja schön, warum fehlt aber die Frage für den Vorteil der Firmen? Heutzutage ist alles massivst auf Gewinnmaximierung geprägt, da muß man sich bei allen Dingen fragen, was ist der Vorteil für den Anbieter. Das kann im Sinne des Kunden sein (Alleinstellungsmerkmal), aber auch zum Nachteil. Hier halte ich letzteres für den eigentlich Grund, da alles noch mehr personalisiert werden kann. Beispielszenario: Die smarte Wanze erkennt anhand der Stimmen 5 verschiedene Personen, fragt die Datenbank nach Interessen etc. ab und wählt geziehlte Werbung anhand überlappender Bereiche oder auch kontroverser um Diskussionen anzuregen, was einer neuen Werbung gleichkommt, ohne jedoch dafür etwas tun zu müssen. Damit besteht die Gefahr, daß unser Verhalten beeinflußt wird.
    Und wie die Werbung angezeigt wird? z.B. im Radiostream, im TV, auf Smartphones (die mittlerweile auch bei Freundestreffen oft gezückt werden).

  3. Ja, Alexa hat definitiv ein Update bekommen. Leider funktioniert nun der Kurzmodus nicht mehr und ie sagt wieder nach jedem Befehl „okay“ Aber irgendwas ist ja immer…

  4. Bernd Bandekow says:

    „…da Alexa die Nutzer anhand der Stimme individuell zuordnen kann…“
    Dann frage ich mich, wieso ich meiner Alexa nicht sagen kann, dass sie bitte nur Befehle ausführen, die ich gegeben habe?
    Oder dass ich ihr selbst ein Aktivierungswort anlernen kann, damit sie nicht immer anspringt wenn irgendjemand in einem Podcast „Alexa“ sagt…

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