
In den Windows-Versionen hat VMware unter anderem Hand an die folgenden Dinge gelegt und diese gelöst:
- Ein Linux-Host mit Kernel 4.6 konnte Workstation wegen falsch kompilierter vmmon- und vmnet-Treiber nicht erfolgreich starten
- Hilfe-Links im Technical Preview von Windows Server 2016 wurden nicht angezeigt
- Probleme bei Snapshots und der Rückkehr zu Snapshots wurden behoben
- Hostsysteme mit einer NVIDIA-GPU brachten in der Vergangenheit einen SVGA-Fehler bei der Nutzung von 3D-Anwendungen
- Der „MONITOR PANIC“-Fehler („vcpu-0:VERIFY vmcore/vmm/main/cpuid.c:376 bugNr=1036521“) beim Booten von 64-Bit-Systemen wurde ebenfalls behoben
- Selbst bei Limitierung des zugewiesenen Arbeitsspeichers über die „truncatememory“-Option wurde der gesamte Speicher zugewiesen: Haken dran, ist laut VMware gelöst
Weitere Informationen dazu findet Ihr den Release Notes für Workstation Pro bzw. Workstation Player. Je nachdem, auf welcher VMware-Version Ihr unterwegs seid, bekommt Ihr das Update entweder kostenlos oder entsprechend rabattiert.
Im Kielwasser der Windows- und Linux-Versionen folgt wie auch von den letzten Aktualisierungen gewohnt auch das Mac-Derivat Fusion beziehungsweise Fusion Pro in der Version 8.5. Neben der erwarteten Unterstützung des Windows 10 Anniversary-Updates und dem Server 2016 hat VMware seine Mac-Lösung nun auch kompatibel für macOS Sierra gemacht und schlägt – ob sinnvoll oder nicht – auch eine Brücke für Apples Sprachassistentin Siri.
Hand angelegt hat man hier an Problemen beim Import von virtuellen Maschinen, die unter Parallels 11 erstellt wurden. Auch Abstürze beim Versuch, remote eine virtuelle Maschine auf einem ESXi 5.5-Server zu erstellen und Dateien via Drag ’n Drop zwischen dem Host- und Gastsystem auszutauschen, sollen nun der Vergangenheit angehören.
Alle Bestandskunden von Fusion 8 bekommen das Update gratis von der Webseite oder über die integrierte Update-Funktion. Die Release Notes für die Mac-Variante samt aller behobener und noch offener Fehler findet Ihr hier.