VMware Fusion für den Mac mit Apple-Chip: Öffentliche Tech Preview veröffentlicht

VMware Fusion für den Mac erlaubt es euch, dass ihr Systeme wie Windows oder Linux in einer virtuellen Maschine auf dem Mac nutzen könnt. Ähnlich wie die Software Paralells. VMware Fusion für den Mac konnte aber im letzten Jahr extrem viele Nutzer hinzugewinnen – man gab den Fusion Player 12 nämlich kostenlos her – und jener dürfte wirklich für einen Großteil der Nutzer ausreichen. Ihr braucht also auf dem Mac nur den Fusion Player und eure Windows-Lizenz. Klappt super, nutze ich selbst auf dem Intel-Mac auch so, auch wenn Microsoft nun keine Windows-11-Installationen mehr erlaubt, weil man beim Fusion Player keinen TPM-Treiber nachrüsten kann.

Auf der anderen Seite gibt’s da nun natürlich Macs mit Apples eigenen Chips. Da war es dann nicht mehr möglich, die Software mit der normalen Windows-Version zu nutzen. Man benötigt nun eine speziell angepasste Version von Parallels. Parallels hatte schnell geschaltet und eine angepasste Version veröffentlicht. Bei VMware ist das Ganze noch nicht so weit aber es gibt nun nach der internen Tech Preview eine öffentliche.

Man werde die öffentliche Tech Preview mindestens für den Rest dieses Jahres und wahrscheinlich bis zum Frühjahr aktiv halten. Daher werden man diese Änderungen nicht in die normale Herbstversion einfließen lassen, was bedeutet, dass Fusion auf Apple-Rechnern mit App-Chip bis auf Weiteres kostenlos ist. Weder für Fusion noch für Workstation wird es ein „kostenpflichtiges Upgrade“ in diesem Jahr geben. Stattdessen werde man weiterhin in die aktuellen Versionen investieren und deren Supportzeiträume bis Dezember 2022 verlängern, wobei neue Updates ab Oktober erscheinen sollen.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. Großartig, danke für den Hinweis!

  2. Wie ist das denn in Zukunft? Kann ein M1 Mac ein x64 Windows virtualisieren oder muss es dann ein Windows für ARM sein?

    • Es geht schon, nur die Performance ist halt nicht wirklich toll da es einfach andere Befehlssätze sind.
      UTM bietet das an, bei VMWare und Parallels ist das soweit ich weiß aber nicht geplant. https://mac.getutm.app/gallery/windows-7

      Und ganz ehrlich, es macht wirklich nicht viel Spaß.

    • Ich befürchte das wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Von jedem Hersteller von Virtualisierungssoftware war bisher zu hören dass das leider überhaupt nicht geht.

      Technisch kann ich mir das auch schlecht vorstellen. Große Teile der CPU-Entwicklung der letzten Jahre waren Virtualisierung auf unterschiedlichen Ebenen.

      Den Unterschied zwischen hardwareseitiger Virtualisierungsunterstützung und Softwaremodus kann man selbst ausprobieren, wenn man in den Virtualisierern jeweils die Checkbox raus nimmt. Und er ist enorm.
      Ganz herzallerliebst ist die Situation aktuell unter Windows. Docker baut auf Windows Subsystem for Linux (WSL) auf, das wiederum braucht Hyper-V. Alternativ geht Docker (anscheinend) direkt in Hyper-V ohne WSL. Sobald Hyper-V aktiv ist hat es die Kontrolle über die CPU-Virtualisierungsfeatures, das heißt z.B. Virtualbox muss darauf verzichten. Hyper-V an oder aus unter Windows erfordert einen Neustart.

      In dem Setting habe ich kürzlich Windows 10 in Virtualbox unter Windows 10 gestartet. Wenn Hyper-V aus ist dauert der Start einer VM vielleicht 20 Sekunden, wenn Hyper-V an ist bekomme ich nach 60 Minuten einen Login-Screen und bis ich einen Taskmanager in der VM gestartet habe vergehen nochmal 30 Minuten. In dieser Zeit sind alle zugeteilten Kerne auf dem Host bei 100%.

      Ich befürchte, unter ARM eine x64-CPU zu emulieren führt zwangsläufig zu ebenfalls indiskutabler Performance. Selbst wenn der Unterschied nicht beim Faktor 200 liegt sondern die VM „nur“ um den Faktor 10 langsamer ist als eine native Installation gibt es dafür vorerst keinen Markt.

  3. hat einer den Downloadlink ohne Anmeldung parat?

  4. VMWare Fusion Technical für ARM heruntergeladen und installiert.
    Die Windows 10 ARM Version als .vxhd Datei herunter geladen.
    Und wie gehts weiter? Es gelingt mir nicht die .vxhd Datei einzubinden. Als ISO zur Neuinstallation kann sie ebenfalls nicht verwendet werden.

  5. Danke, für den Hinweis und ein kleines Resumee.
    Microsoft hat Windows 10 ARM entfernt und durch Windows 11 ARM ersetzt.
    Windows 11 ARM gibt es auch nur als .vxhd Datei und kann somit nicht von VMWare Fusion genutzt werden, da es definitiv keine .iso Datei von Windows 10 / 11 ARM gibt.
    Die virtuelle Windows 10 Maschine die bei mir unter Parallels läuft, kann nicht auf Windows 11 upgedatet werden, da TPM 2.0 nicht unterstützt wird.
    UTM soll mit der Windows 11 ARM zurecht kommen, habe ich aber noch nicht getestet.

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