Der chinesische Hersteller Vivo steckt aktuell mitten in den Vorbereitungen für seinen großen Angriff in Europa. Dass Deutschland dabei ein wichtiger Markt sein wird, steht seit Juli fest und man ist fleißig dabei PR- und Marketing im großen Stil vorzubereiten. Hier im Blog hatte ich anno dazumal ja das Vivo Nex getestet, welches bei Erscheinen seiner Zeit voraus gewesen ist – es war schon im September 2018 mit einer Pop-Up-Kamera und einem In-Display-Fingerabdruckscanner unterwegs. Jetzt hat man wieder ein neues Mittelklasse-Smartphone enthüllt: das vivo U3.
Eigentlich sollte die offizielle Präsentation erst am 21. Oktober stattfinden, aber vivo war vorschnell und hat das Smartphone bereits komplett mit allen relevanten Daten auf seiner chinesischen Website gelistet. Als Herzstück dient der Qualcomm Snapdragon 675, dem in diesem Fall wahlweise 4 oder auch 6 GByte RAM zur Seite stehen. Außerdem sind 64 GByte Speicherkapazität an Bord. Für den IPS-Bildschirm mit einer Auflösung von FHD+ (2.340 x 1.080 Pixel) nennt man 6,53 Zoll Diagonale. An der Vorderseite befindet sich außerdem in einem Mini-Notch die Frontkamera mit 16 Megapixeln.
Rückseitig ist der Fingerabdruckscanner angebracht. Auch die Triple-Hauptkamera sitzt dort natürlich. Sie bietet euch 16 + 8 (Ultrawide) + 2 (Makro) Megapixel zum Knipsen an. Ein Highlight ist bei diesem Mittelklasse-Modell sicherlich der Akku mit 5.000 mAh, der sich zudem mit 18-Watt-Fast-Charging rasch wieder auf Vordermann bringen lassen soll. Als Betriebssystem des vivo U3 hält ab Werk Android 9.0 Pie mit vivos Überzug Funtouch OS 9 her.
Seltsame Entscheidung: Das vivo U3 setzt leider noch auf Micro-USB – dafür ist immerhin noch ein 3,5-mm-Port vorhanden. Wer nun über einen Import nachdenkt, der sei darauf hingewiesen: LTE Band 20 fehlt laut vivos offizieller Spec-Liste leider.
Das neue vivo U3 kostet mit 4 GByt RAM und 64 GByte Speicherplatz umgerechnet gerade einmal ca. 125 Euro. Wer es stattdessen auf 6 GByte RAM anlegt, der zahlt umgerechnet 150 Euro. Dabei besteht die Wahl zwischen den Farben Schwarz, Blau und Grün. Mal sehen, ob das U3 vielleicht später auch nach Europa gelangen könnte.
